Fussball
«Dieser Auftritt gibt uns ein gutes Gefühl» – der FCL gewinnt das Testspiel gegen Winterthur

Am Mittwoch gab es gegen den SC Kriens eine Testspiel-Niederlage für den FCL. Gegen Winterthur im Stadion Schützenwiese macht es die Mannschaft von Fabio Celestini besser und gewinnt mit 3:1 dank Toren von Sorgic, Ndiaye und Tasar.

Janick Wetterwald
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Die Tore

10. Minute: Der FC Luzern geht in Führung. Pascal Schürpf tankt sich an der Grundlinie entlang Richtung Tor durch und spielt dann einen kurzen Pass auf FCL-Captain Dejan Sorgic. Der Stürmer steht ganz frei und braucht nur noch einzuschieben.

37. Minute: Innenverteidiger Marco Burch mit einem langen Ball auf Schürpf. Dieser behauptet sich gegen einen Verteidiger, legt quer auf Ibrahima Ndiaye, der den Ball ins kurze Eck schiesst.

81. Minute: Innocent Emeghara umläuft im Strafraum den jungen FCL-Keeper Pascal Loretz und schiesst zum Anschlusstreffer für den FC Winterthur ein.

84. Minute: Der FC Luzern erhöht wieder auf 3:1 dank einem Penalty-Treffer von Varol Tasar.

Der Matchbericht

Mittelfeld-Routinier Christian Gentner und Goalie Vaso Vasic laufen im Stadion Schützenwiesen in Winterthur zum ersten Mal für den FC Luzern auf. Am Morgen vor dem Testspiel gab der FCL den Abgang von Lucas Alves bekannt, es ist nach Stefan Knezevic und Marco Bürki der dritte Innenverteidiger, der den Klub verlässt. Wobei Bürki in der abgelaufenen Saison beim FCL kaum zu Einsatzzeit kam.

Im zweiten Testspiel stellt Fabio Celestini in der zentralen Abwehr neben Marco Burch den von einer Verletzung genesenen Marvin Schulz auf. Winterthur-Trainer Ralf Loose schickt im Mittelfeld den ehemaligen FCL-Profi Remo Arnold aufs Feld.

FCL-Neuzugang: Torhüter Vaso Vasic.

FCL-Neuzugang: Torhüter Vaso Vasic.

Bild: Martin Meienberger

Nach dem Anpfiff zeigt der FCL sofort seine Ambitionen. Schulz mit dem Vorstoss, er passt auf rechts zu Neuzugang Patrick Farkas. Der Aussenverteidiger findet mit seiner Flanke den Kopf von Pascal Schürpf – über das Tor. Das Heimteam setzt aber auch früh ein Ausrufezeichen: Verteidiger Schättin mit einem Distanzschuss. Den abgefälschten Ball kann Vasic im FCL-Tor mit einer guten Fussreaktion abwehren. In der 10. Minute gehen die Luzerner in Führung: Pascal Schürpf tankt sich an der Grundlinie entlang Richtung Tor durch und spielt dann einen kurzen Pass auf FCL-Captain Dejan Sorgic. Der Stürmer steht ganz frei und braucht nur noch einzuschieben.

Die FCL-Spieler freuen sich über das Tor von Dejan Sorgic. Links im roten Dress des FC Winterthur der ehemalige FCL-Spieler Remo Arnold.

Die FCL-Spieler freuen sich über das Tor von Dejan Sorgic. Links im roten Dress des FC Winterthur der ehemalige FCL-Spieler Remo Arnold.

Bild: Martin Meienberger

Die Gäste bleiben spielbestimmend und machen kaum Fehler im Kombinationsspiel. Die Klasse von Gentner oder auch Tsiy Ndenge im Mittelfeld blitzt immer mal wieder auf. Gentner legt beispielsweise einen Pass von Farkas mit der Brust in den Lauf von Sorgic, dessen Schuss aber das Tor verfehlt.

Routinier Christian Gentner absolvierte seine ersten 45. Minuten im FCL-Dress.

Routinier Christian Gentner absolvierte seine ersten 45. Minuten im FCL-Dress.

Martin Meienberger

In der 37. Minute spielt Innenverteidiger Marco Burch einen langen Ball auf Schürpf. Dieser behauptet sich gegen einen Verteidiger, legt quer auf Ibrahima Ndiaye, der den Ball ins kurze Eck schiesst und für den FCL auf 2:0 erhöht. Das Heimteam kann aber noch vor der Pause weitere Nadelstiche setzen und es braucht mehrere Paraden von Luzern-Keeper Vasic. Zur Pause stehts im Stadion Schützenwiese von Winterthur 0:2.

Wie schon im ersten Testspiel gegen den SC Kriens wechselt FCL-Trainer Fabio Celestini auch gegen Winterthur fast die ganze Mannschaft zur Pause aus. Das Heimteam spielt die zweite Halbzeit ebenfalls mit einer fast komplett neuen Mannschaft. Viele gute Torchancen bietet die zweite Halbzeit nicht. Zwei gute Chancen für den FCL vergibt Varol Tasar nach rund einer Stunde Spielzeit. Zuerst trifft er den Ball nach einem Pass von Ndiaye nicht richtig, danach vergibt er alleine vor Winterthur-Goalie Pukaj.

In der 73. Minute dürfen auch Vasic, Ndenge und Ndiaye das Spielfeld verlassen. Celestini bringt drei junge FCL-Talente: Pascal Loretz im Tor, Severin Ottiger als Aussenverteidiger und Luca Jaquez als Stürmer. Zehn Minuten vor Ende der Partie hat Innocent Emeghara für den FC Winterthur eine Abschlussmöglichkeit im Strafraum – Loretz muss beim Schuss über das Tor nicht eingreifen. Nur wenige Sekunden später macht es Emeghara besser: Er umläuft im Strafraum den FCL-Keeper und schiesst zum Anschlusstreffer für den FCW ein. Luzern reagiert und erhält von Schiedsrichter Johannes von Mandach einen Penalty zugesprochen. Tasar verwandelt zum 3:1 für den FCL.

Es bleibt bei diesem Resultat: Der FC Luzern gewinnt das Testspiel gegen Winterthur dank Toren von Sorgic, Ndiaye und Tasar mit 3:1.

Das sagt FCL-Trainer Celestini

«Wir haben solider gespielt als gegen Kriens. Ich habe kleine Verbesserungen gesehen im Vergleich zur Niederlage gegen den SCK. Wir haben uns gut bewegt und die Abstimmung zwischen den Spielern stimmte. Dieser Auftritt gibt uns ein gutes Gefühl für die restliche Vorbereitung. Ich habe viele gute Sachen gesehen, aber es wartet auch noch viel Arbeit.»

FCL-Tore im Video

Das Telegramm

FC Winterthur - FC Luzern 1:3 (0:2)
Stadion Schützenwiese – SR Johannes von Mandach.
Tore: 10. Sorgic (Schürpf) 0:1, 37. Ndiaye (Schürpf) 0:2, 81. Emeghara 1:2, 84. Tasar (Penalty) 1:3
Luzern (1. Halbzeit): Vasic, Frydek, Burch, Schulz, Farkas; Gentner, Ndenge, Ugrinic, Ndiaye; Schürpf, Sorgic
Winterthur (1. Halbzeit): Spiegel, Schättin, Isik, Goncalves, Lekaj; Ramizi, Alves, Arnold, Dakaj; Buess, Ltaief
Luzern (2. Halbzeit): Vasic (73. Loretz); Sidler, Mistrafovic, Monney, Grether; Ndiaye (73. Jaquez), Ndenge (73. Ottiger), Carbonell, Tasar; Binous, Alounga
Winterthur (2. Halbzeit): Pukaj; Diaby, Pauli, Hammer, Gantenbein; Spindler, Kriz, Costinha, Di Nucci; Emeghara, Ramizi (50. Ballet)
Verwarnungen: 77. Jaquez
Bemerkungen: Luzern ohne Wehrmann (nicht im Aufgebot) Emini, Müller, Alabi (alle verletzt).