Auf Tribschen
«Es war vor allem ein physischer Test» – der FC Luzern verliert gegen den SC Kriens mit 2:4

Der FC Luzern startet mit einer Testspiel-Niederlage in die Saison 2021/22. Gegen den SC Kriens verliert das Team von Fabio Celestini mit 2:4. Neuzugang Farkas, junge Talente sowie die lange verletzten Spieler Ndenge und Binous standen auf dem Platz.

Janick Wetterwald
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Der Matchbericht

Fussballfest-Stimmung im Stadtluzerner Tribschen-Stadion des FC Kickers: Der FC Luzern startet mit einem Testspiel gegen den SC Kriens in die Saison 2021/22. Auf dem Platz beim Team von Trainer Fabio Celestini stehen neben arrivierten Kräften um Captain Dejan Sorgic auch der Neuzugang Patrick Farkas sowie drei junge Spieler – Verteidiger Thoma Monney (19 Jahre), Mittelfeldspieler Noah Rupp (17) sowie Goalie Pascal Loretz (18).

Der erste Auftritt von Farkas im FCL-Dress war engagiert und kämpferisch.

Der erste Auftritt von Farkas im FCL-Dress war engagiert und kämpferisch.

Bild: Martin Meienberger

Auf der Tribüne sitzen Namen wie Christian Gentner, Marvin Schulz (nicht im Aufgebot) sowie Marius Müller, Samuel Alabi, Lorik Emini (alle verletzt). Sie sehen, wie der ehemalige Kickers-Spieler Filip Ugrinic vor dem Spiel an seiner alten Wirkungsstätte mit einem Trikot geehrt wird.

Beim SC Kriens stellt der neue Trainer Davide Morandi mit Lino Lang einen Spieler in der Startelf, der vom FCL an den SCK ausgeliehen ist. Das erste Tor der Partie schiesst aber sein Teamkollege Liridon Mulaj. Nach einem Foul von Thoma Monney im Strafraum darf Mulaj zum Elfmeter anlaufen und lässt dem 18-jährigen Goalie Loretz keine Chance. In der 34. Minute gleicht Ugrinic für Luzern aus: Er bezwingt SCK-Goalie Brügger mit einem scharfen Flachschuss. Celestinis-Team hat bis dahin mehr den Ball, ist aber hauptsächlich mit Distanzschüssen gefährlich.

Lino Lang (ausgeliehen vom FCL an den SCK) im Duell mit Marco Burch.

Lino Lang (ausgeliehen vom FCL an den SCK) im Duell mit Marco Burch.

Bild: Urs Flüeler / Keystone

Kurz vor der Pause gehen die Krienser wieder in Führung: ein schneller Vorstoss über die rechte Angriffsseite. Der Ball kommt auf die andere Seite, dort schiesst Mulaj direkt aus rund 20 Metern und trifft zum zweiten Mal. Die Luzerner reagieren sofort: Varol Tasar schiesst das 2:2 von links aus spitzem Winkel. Der Pass kam von Martin Frydek. Danach ist Pause auf Tribschen, wo 500 Zuschauer das Spiel verfolgen.

Für die zweite Halbzeit laufen wie gewohnt viele neue Spieler auf. Die Partie flacht ab, der FC Luzern hat die besseren Chancen. Mit Tsiy Ndenge und Aziz Binous geben zwei Spieler nach langen Verletzungspausen ihr Comeback auf dem Rasen. Rund zehn Minuten vor dem Ende der Partie ein SCK-Doppelschlag: Zuerst trifft Bahadir Yesilcayir per Penalty, nur kurze Zeit später die FCL-Leihgabe Lino Lang – 4:2 für den SC Kriens. Es bleibt bei diesem Spielstand bis zum Ende der Partie.

Das sagt FCL-Trainer Celestini

Fabio Celestini sagt nach der Niederlage: «Es war ein Testspiel mit vielen Wechseln und vielen jungen Spielern – es war vor allem ein physisches Training und die Rückkehr in den Wettkampfmodus.»

Besonders aufgefallen ist dem FCL-Trainer der 17-jährige Noah Rupp: «Rupp hat ein super Spiel gemacht. Schon im Training habe ich gemerkt, dass er Talent und Persönlichkeit hat – er spielt mit guter Technik.»

Die Aufstellungen

FC Luzern (1. Halbzeit): Loretz; Frydek, Burch, Monney, Farkas; Grether, Rupp, Ugrinic, Tasar; Schürpf, Sorgic

SC Kriens (1. Halbzeit): Brügger; Busset, Isufi, Harambsic, Urtic; Yesilcayir, Aliu, Selasi, Sessolo; Lang, Mulaj

FC Luzern (2. Halbzeit): Jacot, Sidler, Mistrafovic, Jaquez, Ottiger, Ndenge, Ndiaye, Carbonell, Rupp; Tasar (57. Binous), Alounga

SC Kriens (2. Halbzeit): Neuenschwander, Balaruban, Harambsic, Isufi, Urtic; Bürgisser, Yesilcayir, Aliu (86. Petkovic), Sessolo (66. Djorkaeff); Lang, Mulaj (71. Maloku).

Die Tore

In der 10. Minute trifft Liridon Mulaj mittels Penalty zur Führung für den SC Kriens. Der junge FCL-Verteidiger Thoma Monney hat den Elfmeter verschuldet.

In der 34. Minute gleicht Filip Ugrinic für Luzern aus: Er bezwingt SCK-Goalie Brügger mit einem scharfen Flachschuss.

41. Minute: Der SC Kriens mit einem schnellen Vorstoss über die rechte Angriffsseite. Der Ball kommt auf die andere Seite, dort schiesst Mulaj direkt aus rund 20 Metern und trifft zum zweiten Mal.

45. Minute: Varol Tasar schiesst das 2:2 von links aus spitzem Winkel. Der Pass kam von Martin Frydek.

In der 77. Minute trifft Bahadir Yesilcayir per Penalty zur erneuten Führung für den SCK. Zuvor wurde er im Strafraum von FCL-Verteidiger Luca Jaquez gefoult.

79. Minute: Der vom FCL an den SCK ausgeliehene Lino Lang trifft und stellt das Skore auf 4:2 aus der Sicht von Kriens.

Das Telegramm

FC Luzern - SC Kriens 2:4 (2:2)
Sportplatz Tribschen Luzern, 500 Zuschauer. – SR Lukas Fähndrich.
Tore: 10. Mulaj 0:1, 34. Ugrinic 1:1, 41. Mulaj 1:2, 45. Tasar 2:2, 77. Yesilcayir 2:3, 79. Lang 2:4
Luzern (1. Halbzeit): Loretz; Frydek, Burch, Monney, Farkas; Grether, Rupp, Ugrinic, Tasar; Schürpf, Sorgic
Kriens (1. Halbzeit): Brügger, Urtic, Isufi, Harambsic, Busset; Yesilcayir, Aliu, Sessolo, Selasi, Lang, Mulaj
FC Luzern (2. Halbzeit): Jacot, Sidler, Mistrafovic, Jaquez, Ottiger, Ndenge, Ndiaye, Carbonell, Rupp; Tasar (57. Binous), Alounga
SC Kriens (2. Halbzeit): Neuenschwander, Balaruban, Harambsic, Isufi, Urtic; Bürgisser, Yesilcayir, Aliu (86. Petkovic), Sessolo (66. Djorkaeff); Lang, Mulaj (71. Maloku).
Verwarnungen: 66. Yesilcayir (Schwalbe)
Bemerkungen: FC Luzern ohne Gentner, Schulz, Alves, Vasic (nicht im Aufgebot), Emini, Müller, Alabi (alle verletzt).