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Doppeladler-Jubel: Fifa verhängt keine Spielsperren gegen Shaqiri, Xhaka und Lichtsteiner

Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka und Stephan Lichtsteiner werden für ihren "Doppeladler-Jubel" nicht gesperrt. Für Shaqiri und Xhaka gab es eine Busse von je 10'000 Franken, Lichtsteiner wurde mit einer Busse von 5000 Franken belegt. Die FIFA begründete die Strafen mit dem Vorstoss gegen Artikel 57, der sich mit Fairplay befasst.
Tim Naef

Spekuliert wurde viel, die Ungewissheit war gross: Niemand wusste genau, wie sich die Fifa rund um den Adler-Jubel der Schweizer Nationalspieler entscheiden wird. Nun ist klar: Die Fifa verhängt keine Spielsperren, sondern nur Geldstrafen.

Gegen die drei Nationalspieler war im Nachgang zum WM-Gruppenspiel Serbien – Schweiz (1:2) vom 22. Juni 2018 eine Untersuchung eingeleitet worden. Gegenstand dieser Verfahren war der Torjubel von Granit Xhaka (Torschütze zum 1:1) und Xherdan Shaqiri (Torschütze zum 1:2) sowie Lichtsteiner, welche die Schweizer Treffer auch mit dem Symbol des Doppeladlers feierten.

Dieses Verhalten wurde von der FIFA-Disziplinarkommission als Verstoss gegen Artikel 57 des FIFA-Disziplinarreglements taxiert. Im schriftlichen Urteil weist die FIFA explizit darauf hin, dass im Wiederholungsfall härtere Sanktionen drohen.

Claudio Sulser, der Delegierte der Schweizer Nationalteams, kommentiert die Urteile nicht weiter. Er sagt: "Wir nehmen die Entscheidungen der FIFA-Disziplinarkommission zur Kenntnis und freuen uns, dass wir uns ab sofort nur noch auf das rein Sportliche konzentrieren können. Wir haben am Mittwoch in Nizhny ein sehr wichtiges Gruppenspiel und wollen alles daransetzen, dass wir die Partie gegen Costa Rica erfolgreich gestalten können."

Härtere Strafe gegen Serben

Der serbische Fussball-Verband wurde wegen des Verhaltens eines Teils seiner Anhänger härter angefasst. 54'000 Franken hat er zu berappen. Mladen Krstajic wird ebenfalls zur Kasse gebeten. In seinem Fall hingegen war mit einem WM-Ausschluss gerechnet worden - er attackierte den Schiedsrichter Brych frontal und liess sich zur Aussage hinreissen, man sollte den deutschen Referee vor das UNO-Tribunal in Den Haag stellen. (sda)

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