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Belgien gewinnt den Trostpreis

Die Belgier sichern sich im kleinen Final mit einem 2:0-Sieg den dritten Rang – das ist das beste WM-Ergebnis in ihrer Geschichte. England setzt nach guter WM auf die Zukunft.
Jana Lange (SID)
Eden Hazard lächelt nach seinem Tor zum 2:0-Endstand. (Bild: Petr David Josek/AP (St. Petersburg, 14. Juli 2018))

Eden Hazard lächelt nach seinem Tor zum 2:0-Endstand. (Bild: Petr David Josek/AP (St. Petersburg, 14. Juli 2018))

Den grössten Spass an diesem ungeliebten Duell der Halbfinalverlierer hatte der Fifa-Präsident. Als Gianni Infantino den Roten Teufeln die Bronzemedaillen um den Hals hängte, strahlte der Schweizer über das ganze Gesicht. Captain Eden Hazard und seine Kollegen nahmen das beste Ergebnis der belgischen WM-Geschichte emotionsloser zur Kenntnis. Das 2:0 (1:0) gegen ausgelaugte englische Junglöwen brachte ihnen Platz 3, aber nicht die Erfüllung ihrer Träume.

Dem Mutterland des Fussballs bleibt nach berauschenden Wochen und einem tristen Ende in Russland noch weniger: Immerhin darf sich Harry Kane über den Goldenen Schuh als bester Torjäger der WM freuen, solange im Final zwischen Frankreich und Kroatien heute (17 Uhr, SRF zwei) nicht völlig verrückte Dinge passieren. Das konnte Kane nach der dritten Niederlage im siebten Turnierspiel jedoch nur bedingt aufheitern.

Kane: «Wir haben noch viel Luft nach oben»

«Das Spiel hat wieder gezeigt, dass wir noch viel Luft nach oben haben», sagte der Captain, blickte aber zuversichtlich in die Zukunft: «Wir sind noch lange nicht am Ende, wir verbessern uns weiter und werden immer besser. Wir wollen nicht wieder 20 Jahre auf einen Halbfinal und grosse Matches warten.» Belgiens Trainer Roberto Martinez lobte derweil seine Spieler. «Sie haben sich auf ihrem Talent nicht ausgeruht, sondern wollten Erfolg und arbeiteten hart dafür.»

Grosse Anspannung war vor 64406 Zuschauern in St. Petersburg nicht zu spüren, aber wer wollte es den beiden Mannschaften auch verdenken? «Um ehrlich zu sein, es ist nicht das Spiel, das irgendeine Mannschaft spielen möchte», hatte Englands Teammanager Gareth Southgate nach der bitteren Niederlage gegen Kroatien (1:2 n. V.) gesagt.

Für die Fifa ist die zweitletzte Begegnung des Turniers jedoch eine willkommene Gelegenheit, mehr Geld zu verdienen und mehr bunte Bilder zur weltweiten Ausstrahlung zu produzieren.

Torprodukt von De Bruyne mit Hazard entscheidet Spiel

Dafür sorgten Thomas Meunier (4.) mit einem frühen und Hazard (82.) mit einem späten Tor nach einem hervorragenden Pass von Kevin De Bruyne. Die Three Lions, mit fünf Neuen und der jüngsten Startelf ihrer WM-Geschichte (25 Jahre, 174 Tage), waren in ihrem 100. Spiel bei einem grossen Turnier phasenweise überfordert und verloren nach dem 0:1 in der Vorrunde auch das zweite Duell mit den Belgiern.

Im Spielaufbau fehlte der angeschlagene Jordan Henderson und damit die Dynamik, die England in den ersten Halbfinal seit 1990 gebracht hatte. Auf Keeper Jordan Pickford war aber Verlass: Die englische WM-Entdeckung hielt mehrmals reaktionsschnell.

Belgien – England 2:0 (1:0)

St. Petersburg. – 64406 Zuschauer. – SR Faghani (IRN).

Tore: 4. Meunier 1:0. 82. Hazard 2:0.

Belgien: Courtois; Alderweireld, Kompany, Vertonghen; Meunier, Tielemans (78. Dembélé), Witsel, Chadli (39. Vermaelen); De Bruyne, Lukaku (60. Mertens), Eden Hazard.

England: Pickford; Jones, Stones, Maguire; Trippier, Loftus-Cheek (84. Alli), Dier, Delph, Rose (46. Lingard); Sterling (46. Rashford), Kane.

Bemerkungen: Beide Mannschaften komplett. Verwarnungen: 52. Stones (Foul). 78. Maguire (Unsportlichkeit). 94. Witsel (Unsportlichkeit).

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