«Kleiner Trost: Die Deutschen sind schon in der Vorrunde rausgeflogen»: Wie das Netz auf das Schweizer WM-Aus reagiert

Nach einem glanzlosen Auftritt verabschiedet sich die Schweiz nach dem verlorenen Achtelfinal gegen Schweden von der Weltfussball-Bühne. Während die Schweden den Ball kaum noch flach halten können, zeigen sich die Schweizer auf Twitter enttäuscht.

Stephanie Martina
Drucken
Teilen

Dieser Witz dürfte heute Abend an Schwedens Stammtischen erzählt werden: Ein Portugiese, ein Argentinier, ein Spanier und ein Deutscher gehen in eine Bar. Der Schwede kann nicht mitkommen, denn er ist noch an der WM.

Kurz nach dem Schlusspfiff befasst man sich in Schweden bereits mit dem nächsten möglichen Viertelfinalgegner: Kolumbien oder England. In Anlehnung an Englands Hymne «Three Lions», in der es heisst «Football's coming home» schreibt ein User auf Twitter: «Der Fussball wird heimkommen. Heim in den Norden.»

England werde der erste richtige Härtetest für die Schweden an dieser WM, schreibt dieser User ganz bescheiden:

Und jemand vermutet, dass die Schweizer Schweden jetzt sowohl auf Eis als auch auf Rasen hassen. Denn bereits im Mai verloren die Schweizer Eishockeyaner das WM-Finale gegen die Skandinavier.

Während Schwedens Euphorie derzeit keine Grenzen, kennt, hat sie weiter südlich den Nullpunkt erreicht:

Mit Inbusschlüssel, statt Schweizer Sackmesser: Die besseren haben gewonnen, findet dieser User: 

Und manche sehen es pragmatisch:

Und bei aller potentiellen Verwechlungsgefahr zwischen der Schweiz und Schweden: Seit heute gibt es einen weiteren Unterschied zwischen den beiden Ländern. Diesen:

Ein weiterer Unterschied: Schweden ist im Viertelfinale, die Schweiz nicht. (Bild: Keystone)

Ein weiterer Unterschied: Schweden ist im Viertelfinale, die Schweiz nicht. (Bild: Keystone)

Schweiz scheitert an sich selber

Weil die Schweden und nicht die Schweizer das liefern, was sie können, stehen sie im Viertelfinal. Das Team von Trainer Vladimir Petkovic zeigt dafür seine schwächste Turnierleistung.
Christian Brägger, St.Petersburg