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Kolumbien: Auf den Spuren von Valderrama

James Rodriguez ist der Hoffnungträger Kolumbiens. Sein einstiges Idol würde sich beim Titel gar seine berühmte Haarpracht abrasieren.
Raphael Gutzwiller
James Rodriguez ist der Star Kolumbiens. (Bild: Antonio Calanni/Keystone)

James Rodriguez ist der Star Kolumbiens. (Bild: Antonio Calanni/Keystone)

Einst war Carlos Valderrama das grosse Idol von James Rodriguez. «Schon als Junge habe ich Carlos verehrt und wollte immer so sein wie er. Er war mein Held, und ich bin sehr stolz, seine Rückennummer 10 zu tragen», sagte er einst. Valderrama gilt als bester kolumbianischer Fussballer aller Zeiten, sorgte an den Weltmeisterschaft 1990, 1994 und 1998 nicht nur mit seiner wilden Haarpracht für Furore.

Nun ist James Rodriguez selber der Held kolumbianischer Kinder. Spätestens seit der Weltmeisterschaft 2014, als er mit den Kolumbianern bis in den Viertelfinal vorstiess, ist Rodriguez der Star des Nationalteams. In Erinnerung geblieben ist vor allem sein unglaubliches Volley-Tor gegen Uruguay. In jenem Sommer wechselte er für eine Ablösesumme von über 80 Millionen Franken zu Real Madrid, inzwischen ist er an Bayern München ausgeliehen. «Er ist die geborene Führungspersönlichkeit», sagt Kolumbiens Ex-Torhüter Rene Higuita über James. Ihm war es auch zu verdanken, dass sein Team ohne den Umweg über die Playoffs das Ticket für Russland löste. Sein Tor im letzten Spiel zum 1:1 gegen Peru sicherte die direkte Qualifikation. Neben James verfügt Kolumbien mit Torhüter Ospina (Arsenal), Verteidiger Davinson Sanchez (Tottenham), Mittelfeldspieler Cuadrado (Juventus) und Stürmer Falcao (Monaco) über eine hochkarätige Achse.

Übrigens: Rodriguez’ Idol Carlos Valderrama versprach, bei einem WM-Titel Kolumbiens seine berühmte Haarpracht abzurasieren. (rg)

Kolumbien

Einwohner: 48,65 Millionen
Weltrangliste: 16
WM-Teilnahmen: 6
Bestes WM-Ergebnis: Viertelfinal (2014)
Gründung Verband: 1924
Beitritt zur Fifa: 1936

Besonderheit

Kolumbiens dunkles Drogen-und-Gewalt-Kapitel wurde 1993 mit dem Tod von Pablo Escobar abgeschlossen. Doch den Namen des Drogenbarons sollte man im Land nicht aussprechen, man könnte angefeindet werden. Deshalb verwenden viele Kolumbianer Spitznamen für ihn: P.E., Pablo oder sogar Voldemort.

Kader

Torhüter: Cuadrado (Once Caldas), Ospina (Arsenal), Varagas (Deportivo Cali).

Verteidiger: Arias (Eindhoven), Diaz (Atlético Nacional), Mina (Barcelona), Mojica (Girona), Murillo (Pachuaca), Davinson Sanchez (Tottenham), Zapata (Milan).

Mittelfeld: Aguilar (Deportivo Cali), Barrios (Boca Juniors), Cuadrado (Juventus Turin), Lerma (Levante) Quintero (River Plate), Rodriguez (Bayern München), Carlos Sanchez (Espanyol Barcelona), Uribe (Club América).

Stürmer: Bacca (Villareal), Borja (Palmeiras São Paulo), Falcao (Monaco), Izquierdo (Brighton), Muriel (Sevila).

Trainer: José Pékerman.

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