Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FUSSBALL: Zug 94 hat die Abstiegsängste fast ausgestanden

Erstligist Zug 94 schiesst sich nach dem 1:0-Sieg gegen Delémont aus dem Abstiegssumpf. Die Erleichterung ist gross, endlich können die Stadtzuger durchatmen.
Michael Wyss
Kampf um jeden Ball: Zug 94 gegen SR Delémont. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 28. April 2018))

Kampf um jeden Ball: Zug 94 gegen SR Delémont. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 28. April 2018))

Michael Wyss

sport@zugerzeitung.ch

«Wir sind froh, dass wir mit Delsberg einen weiteren Mitkonkurrenten im Kampf um den direkten Ligaerhalt besiegen konnten. Es war allerdings ein unnötiger Zittersieg, denn wir hatten genügend Möglichkeiten, die Partie früher zu entscheiden», sagt Julian Wüest. Stimmt. Vor allem im ersten Durchgang bot sich dem Team des 51-jährigen Trainers Roland Widmer doch die eine oder andere gute Szene vor dem Jurassier Torhüter. Unter anderem scheiterten die Gastgeber mittels verschossenen Penaltys kurz vor der Pause. Die Effizienz war – nicht das erste Mal – das grösste Manko der Platzherren. Ansonsten präsentierte sich die Equipe als verschworene Einheit und zeigte gute Fussballkost.

Der 24-jährige Verteidiger Wüest war übrigens der Siegestorschütze (39.; 1:0). Wüest: «Es ist sicher ein schönes Gefühl, wenn man sich als Torschütze feiern lassen kann und den Siegestreffer erzielt. Doch ich bin nur ein Teil des gesamten Puzzles. Die Mannschaft steht im Vordergrund. Wir haben als Team gewonnen.»

Zugs starke Defensive

Dank des siebten Sieges im 22. Pflichtspiel und 26 erspielten Punkten verabschiedeten sich die Kicker von der Herti Allmend definitiv vom Abstiegskeller. Zur definitiven Sicherung der Ligazugehörigkeit benötigt Zug 94 (8. Rang) noch einen einzigen Zähler. Sursee, auf dem 13. Rang liegend, könnte bei einer vermutlich momentan doch eher unrealistischen Siegesserie noch punktgleich werden.

Die Surentaler haben allerdings ganz klar ein schlechteres Torverhältnis (30:56) gegenüber von Zug 94 (30:36) und befinden sich in der sportlichen Misere. «Wir nehmen Spiel für Spiel und rechnen nicht, geschweige denn schauen wir auch nicht auf die Rangliste. Positiv war sicher zuletzt unsere Defensivleistung. Dass wir gegen Sursee und Delsberg keinen Treffer bekamen, ist sehr positiv», freute sich Ruben Burkard (22, Mittelfeld). Damit haben Widmers-Schützlinge den Charaktertest in einer schwierigen Situation bestanden und mentale Stärke bewiesen.

In Baden zu Gast

Ein schwieriges Spiel erwartet Zug 94 am nächsten Samstag (16 Uhr Stadion Esp) bei Baden. Die Aargauer liegen mit 24 Punkten an zehnter Stelle und benötigen mindestens noch einen Sieg aus den restlichen vier Partien zur definitiven Klassenzugehörigkeit. Wüest dazu: «Wir gehen mit einer intakten Moral zu diesem Duell. Die jüngsten Erfolge haben unser Selbstvertrauen gestärkt. Unser Ziel muss es sein, in Baden gewinnen zu wollen.»

Zug 94 – Delémont 1:0 (1:0)

Hertiallmend. – 150 Zuschauer. – SR Hänggi. – Tor: 39. Wüest 1:0. – Zug 94: Anicic (46. Elsener); Yebra (78. Saliji), Latifi, Wüest, Riedweg; Palatucci (83. Bertucci), Peter, Mehidic, Burkard; Pozder, Festic. – Delémont: Sallaj; Evan Stadelmann (46. Villemin), Rossé, Faria Garvalho, Fleury; Mast, Rodrigues Ferreira (88. Essomba), Hulmann, Hayoz (88. Sofra); Dionys Stadelmann; Müller. – Bemerkung: 45. (+5) Sallaj hält Foulpenalty von Peter.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.