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FUSSBALL: Zug 94 ist nach dem Sieges-Hattrick auch rechnerisch gerettet

Der FC Zug 94 hat in der 1. Liga nach dem 3:1-Erfolg in Baden gleich doppelt Grund zur Freude. Der Trainer Roland Widmer beweist, dass er trotz der Nichtverlängerung seines Vertrags alles aus dem Team holen kann.
Michael Wyss
Trainer Roland Widmer beweist, dass er trotz der Nichtverlängerung seines Vertrags alles aus dem Team holen kann. (Bild: Maria Schmid (Zug, 27. Mai 2017))

Trainer Roland Widmer beweist, dass er trotz der Nichtverlängerung seines Vertrags alles aus dem Team holen kann. (Bild: Maria Schmid (Zug, 27. Mai 2017))

«Der Sieg war absolut verdient. Wir haben mehr für den Dreier gemacht als Baden. Es war eine starke Kollektivleistung heute», freute sich Zug-94-Torhüter Alexander Elsener (19) nach dem gestrigen 3:1-Erfolg. Seine Einschätzung ist zutreffend: Die Gäste hatten ein klares Chancenplus zu verzeichnen und harmonierten als Team. In defensiver und offensiver Hinsicht lieferten die Zuger eine überzeugende Darbietung ab. Ruben Burkard (59., 93.) und Marco Weiss (60.) erzielten die Tore. «Das Skore hätte auch höher ausfallen können, denn wir hatten Chancen für fünf Treffer. Es ist unser Manko, dass wir aus unseren zahlreichen Möglichkeiten nicht mehr Profit schlagen können», weiss der Torhüter Alexander Elsener. Mit Baden besiegte das Team von Trainer Roland Widmer (52) einen weiteren unbequemen Gegner. Unbequem deshalb, weil die Aargauer im Kampf um den Verbleib in der ersten Liga Punkte benötigten. Auch in den Partien zuvor gegen Sursee (4:0) und Delsberg (1:0) wurde Zug 94 der Pflicht des Siegenmüssens gerecht.

Der 23-jährige Mittelfeldspieler Nicola Peter erklärt das Erfolgsrezept der letzten Wochen: «Wir haben gegen diese drei Mannschaften, die sich alle im Abstiegssumpf befunden haben, die richtige Einstellung an den Tag legen können. Damit haben wir auch bewiesen, dass wir bereit sind, wenn es zählt.» Mit dem achten Sieg im 23. Spiel entledigten sich die Zuger aller Abstiegssorgen. Mit 29 Punkten ist ihnen der Verbleib in der 1. Liga nicht mehr zu nehmen.

Widmers Ansage für die letzten Spiele

Auf den Lorbeeren wird sich das Team deshalb aber nicht ausruhen. Wer Roland Widmer kennt, der weiss, dass der ehemalige Profifussballer jedes Spiel gewinnen will: «Wir wollen die jüngsten erfreulichen Resultate bestätigen und die Meisterschaft positiv beenden. Einen Larifari-Betrieb wird es bei uns deshalb auch nicht geben. Die Spieler sind professionell genug.» Am kommenden Samstag kommt es zum Zentralschweizer Derby gegen den FC Luzern U21

Nach dem definitiven Verbleib in der 1. Liga kann der Sportchef Dusan Ilic (34) einfacher Spielergespräche führen. Bekannt ist auch der Nachfolger von Widmer, dessen Trainervertrag nicht verlängert worden ist. Der in Baar wohnhafte Ergün Dogru (45) übernimmt auf die neue Saison hin auf der Hertiallmend (Ausgabe vom 4. Mai). Er trainiert gegenwärtig den FC Thalwil aus der Gruppe 3 der 1. Liga (Zug befindet sich in der Gruppe 2). Nach der 2:3-Niederlage gegen St. Gallens U21-Team dürften die Aufstiegsspiele für die Zürcher nicht mehr zu erreichen sein.

Michael Wyss

sport@zugerzeitung.ch

Hinweis Rangliste auf Seite 30.

Baden – Zug 94 1:3 (0:0)

Esp. – 250 Zuschauer. – SR Bannwart. – Tore: 59. Burkard 0:1. 60. Weiss 0:2. 88. Teichmann 1:2. 93. Burkard 1:3. – Baden: Baldinger; Weilenmann, Franek, Mooser, Muff; Stump (71. Toni), Häfeli (69. Gmür), Ladner, Teichmann; Milosevic (81. Bieri), Bijelic. – Zug 94: Elsener; Weiss, Martino, Wüest, Riedweg (46. Saliji); Burkard, Peter, Mehidic, Palatucci (75. Yebra); Pozder (83. Bertucci), Festic.

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