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FUSSBALL: Zug 94 kürzt das Budget massiv

Am Rande der 0:1-Niederlage gegen den FC Luzern U21 sind Details zur Zukunft des Erstligisten bekanntgeworden. Obwohl in der kommenden Saison deutlich weniger Geld zur Verfügung stehen wird, sieht es in Sachen Kaderplanung offenbar gut aus.
Michael Wyss
Auch zu zehnt bieten die Zuger (Julian Wüest, links) den Luzernern Paroli. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 12. Mai 2018))

Auch zu zehnt bieten die Zuger (Julian Wüest, links) den Luzernern Paroli. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 12. Mai 2018))

Michael Wyss

sport@zugerzeitung.ch

Mehr als das Resultat im sportlich bedeutungslosen Match gegen den FC Luzern U21 (0:1) interessiert derzeit, wie es bei Zug 94 weitergeht. Wie bekannt wurde, wird das Budget um rund 40 Prozent tiefer ausfallen als in der laufenden Saison, wobei der Betrag nicht veröffentlicht wird. Dennoch befindet sich der Erstligist auf gutem Weg, glaubt man Sportchef Dusan Ilic (34). Rund ein Drittel des gegenwärtigen Kaders habe zugesagt. «Die Planung läuft auch Hochtouren. In den nächsten Tagen können wir sicher auch den einen oder anderen Zuzug bekanntgeben», ist er sicher.

Präsident Beat Knoblauch zur Budgetdiskussion: «Die Höhe des Budgets oder welche finanzielle Mittel man zur Verfügung hat, ist nicht immer entscheidend dafür, ob man Erfolg hat oder nicht. Wenn die Einstellung stimmt, können wir auch mit weniger Geld einiges erreichen. Wir wollen vor allem Spieler, die ihr Herz am rechten Fleck haben und Freude und Leidenschaft für den Verein mitbringen. Das sind Faktoren, die uns in Zukunft vorwärtsbringen.» Dusan Ilic ergänzt: «Wir wollen Akteuren aus dem eigenen Nachwuchs eine Chance geben und an das Fanionteam heranführen, genau so Spieler holen, die aus der Region stammen. Zug 94 soll in Zukunft wieder Identifikation schaffen.»

Auch Verteidiger Weiss bleibt

Mirzet Mehidic (28, Mittelfeld) hat bekanntlich seinen Vertrag verlängert, unter anderen hat auch Marco Weiss (22) für eine weitere Saison zugesagt. Der gebürtige Stadtzuger, der in Baar das Fussball-Abc erlernte, wird also auch unter dem neuen Trainer Ergün Dogru (45) auf der Hertiallmend kicken: «Wir haben eine super Stimmung und ein Team, das Freude bereitet. Ich bin davon überzeugt, dass wir in der neuen Saison eine schlagkräftige Truppe beisammenhaben werden. Die letzten Wochen waren vielversprechend», führte der Verteidiger Weiss aus.

Für seinen Entscheid sei auch die Wahl des neuen Trainers entscheidend gewesen: «Ich habe viel Positives von Dogru gehört und bin zuversichtlich, dass wir unter ihm nächste Saison angreifen werden. Wenn wir die Mannschaft grossmehrheitlich halten können, werden wir sicher eine gute Figur abgeben. In dieser Truppe schlummert einiges an Qualität.»

Diese sah man auch im Spiel gegen die Luzerner – trotz der ersten Niederlage nach zuvor drei Siegen. Der Goalie Alexander Elsener sah in der 23. Minute wegen eines Fouls als hinterster Mann die rote Karte. «Wir standen heute einem Top-Erstligisten während neunzig Minuten auf Augenhöhe. Der frühe Platzverweis gegen unseren Torhüter war natürlich bei diesen sommerlichen Temperaturen wenig förderlich für den weiteren Verlauf der Partie», sagte Marco Weiss.

Dass den spielstarken Gästen dennoch nur ein Treffer gelang – Clirim Shabani traf in der 60. Minute –, zeigt das Zuger Können. Weiss bestätigt das: «Wir hatten unsere Möglichkeiten, darunter ein Pfostenschuss. Mindestens ein Remis hätten wir uns heute verdient gehabt.»

Zug 94 – FC Luzern U21 0:1 (0:0)

Herti-Allmend. – 245 Zuschauer. – SR Odiet. – Tor: 60. Shabani 0:1. – Zug 94: Elsener; Weiss, Latifi, Wüest, Riedweg (45. Ntsika); Palatucci (24. Anicic), Peter, Martino, Burkard; Pozder (73. Yebra), Festic. – FCLuzern U21: Enzler; Kränzle, Njau, Arnold, Ajeti (75. Binaku); Sousa Miranda, Wolf, Rüedi (85. Heini); Riedmann, Hoxha, Shabani. – Bemerkung: 23. Platzverweis Elsener (Notbremsefoul).

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