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FUSSBALL: Zug 94 mit taktisch klugem Verhalten

Zug 94 ringt dem Tabellendritten Münsingen ein 0:0 Unentschieden ab. Sportchef Dusan Ilic findet lobende Worte für die Leistung der Zuger.
Martin Mühlebach
Die Spieler von Zug 94 zeigten ein gepflegtes Aufbauspiel. (Archivbild: Jakob Ineichen (Zug, 14. Oktober 2017))

Die Spieler von Zug 94 zeigten ein gepflegtes Aufbauspiel. (Archivbild: Jakob Ineichen (Zug, 14. Oktober 2017))

Martin Mühlebach

sport@zugerzeitung.ch

Kurt Feuz, der Trainer des FC Münsingen, nahm die Erstligapartie gegen Zug 94 mit einer offensiv ausgerichteten Elf in Angriff. Wohl mit der Absicht, den Tabellenzehnten aus der Zentralschweiz permanent unter Druck zu setzen und früh in Führung gehen zu können.

Der Zuger Trainer Roli Widmer schien die Absicht seines Antipoden geahnt zu haben. Seine Priorität galt einem sicheren Abwehrverhalten und einem schnellen Umschaltspiel, das für Gefahr vor dem Tor der Berner sorgen sollte. Es entwickelte sich eine von der Taktik der beiden Trainer geprägte Partie, die mehr den Vorstellungen der Gäste als jenen der Gastgeber entsprach. Der Zuger Sportchef Dusan Ilic bemerkte völlig richtig: «Münsingen brachte aus dem Spiel heraus nichts Beunruhigendes zu Stande. Ein wenig Gefahr drohte uns höchstens nach hohen Bällen im Strafraum oder nach Standardsituationen.»

Die Berner bissen sich die Zähne aus an den sehr diszipliniert und solidarisch spielenden Zugern, deren gut funktionierendes Umschaltspiel nur durch überhartes Einsteigen unterbunden werden konnte. Vier Verwarnungen gegen Münsingen gegenüber nur einer gegen Zug 94 sprechen eine deutliche Sprache. Die sich clever verhaltenden Zentralschweizer liessen sich nicht von den rüden Attacken der Platzherren beeindrucken. Sie gefielen durch ein gepflegtes Aufbauspiel, das ihnen drei, vier gute Torchancen eintrug.

Dass sie allesamt ungenutzt verstrichen, bewog Trainer Roli Widmer zur Aussage: «Meine Mannschaft hat eine sehr gute Defensivleitung abgeliefert. Dafür gebührt ihr ein dickes Kompliment. Weniger zufrieden bin ich allerdings mit unserem Verhalten vor dem gegnerischen Tor. Mit zu wenig Kaltblütigkeit im Abschluss haben wir einen durchaus möglichen Sieg verschenkt.»

Auch der Zuger Mittelfeldspieler Nico Peter meint: «Mit etwas mehr Effizienz im gegnerischen Strafraum wäre für uns gegen den Tabellendritten Münsingen mehr drin gelegen.»

«Stolz sein auf die erbrachte Leistung»

Der Zuger Sportchef Dusan Ilic schloss sich diesen Aussagen zwar an, fügte aber hinzu: «In Münsingen ist es nicht einfach, einen Punkt zu holen. Aber un­sere beherzt kämpfende Mannschaft hat dies geschafft und darf mit dieser Ausbeute – trotz bemerkbarer Unzufriedenheit wegen des verpassten Sieges – stolz sein auf die erbrachte Leistung.»

Er sagt dies zu Recht, zumal sowohl der Trainer als auch seine Akteure ein taktisch kluges Verhalten an den Tag legten.

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