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FUSSBALL: Zuger müssen nach klarer Führung noch zittern

Zug 94 zieht gegen Sursee schon vor dem Ablauf der ersten halben Stunde 3:0 in Front. Die Luzerner kommen noch vor der Pause auf 3:2 heran und verpassen den Ausgleich in den Schlussminuten nur knapp.
Erzielte das 3:0 für die Zuger: Mirzet Mehidic (links) gegen Texeiro Pinto. (Bild: Roger Zbinden (Zug, 23. September))

Erzielte das 3:0 für die Zuger: Mirzet Mehidic (links) gegen Texeiro Pinto. (Bild: Roger Zbinden (Zug, 23. September))

Daniel Feuchter, der im Verlauf der vergangenen Rückrunde von Zug 94 zu Sursee wechselte, sagte vor dem Anpfiff zum Erstligaderby gegen seine ehemaligen Teamkollegen: «Ich freue mich auf dieses Spiel – ich bin geladen.» In der 13. Minute verpasste er den Führungstreffer der Gäste nur knapp. Doch dann drehten die Platzherren auf. Praktisch im Gegenzug (14.) tankte sich Davide Palatucci auf der linken Aussenbahn unwiderstehlich durch. Er drang in den Strafraum ein und knallte den Ball aus vollem Lauf zur Zuger 1:0 Führung in die Maschen. In der 20. Minute spielte sich Ruben Burkard auf der rechten Aussenbahn durch. Sursee-Keeper Marco Peterhans vermochte vorerst mittels Fussabwehr zu klären, doch der Ball landete in den Füssen des Zugers Kemil Festic, der mühelos auf 2:0 erhöhte. Und in der 28. Minute schraubte Mirzet Mehidic das Skore zu Gunsten der Platzherren sogar auf 3:0.

Der Zuger Assistenztrainer Dominique Bader fasst treffend zusammen, was danach geschah: «Wir waren nicht mehr aktiv. Wir drosselten das Tempo und passten uns dem Gegner an.» Sursee kam innerhalb von nur neun Minuten auf 3:2 heran. Beide Male liess sich Elvis Bratanovic als Torschütze feiern. In der 33. Minute bezwang er den Zuger Torhüter Nils Bruhnsen mit einem satten Schuss, und in der 42. Minute landete ein Kopfball des Surseer Topstürmers in der hohen hinteren Torecke.

In der zweiten Halbzeit waren beide Teams vorerst darauf bedacht, defensiv keine Fehler zu begehen. Doch je länger die Partie dauerte, desto entschlossener wagte sich Sursee in den Angriff. Zug 94, das in dem auf der 6er-Position spielenden Pasquale Martino den besten Akteur stellte, geriet gewaltig unter Druck. Sursees Abschlussbemühungen brachten aber bloss noch einen Pfostenschuss und einen Pfostenkopfball ein. Nach rund 93. Spielminuten stand der 3:2 Sieg der Zuger fest.

Der Ärger von Daniel Feuchter

Daniel Feuchter ärgerte sich: «Wir wurden in der ersten halben Stunde ausgekontert, und als wir gegen Ende der Partie aufdrehten, vermochten wir eine Vielzahl von Torchancen nicht zu verwerten.» Franz Elster, der Assistenztrainer der Luzerner, befand: «Wir haben immer eine schlechte Phase in unserem Spiel, die sich, einmal in Rückstand geraten, nicht mehr gutmachen lässt. Unser Defensivverhalten muss besser werden.»

Dass die Zuger in der Schlussphase des Spiels noch gewaltig unter Druck gerieten, überraschte Elster nicht. «Ihnen ging es einzig und allein darum, die knappe Führung über die Zeit zu schaukeln.»

Martin Mühlebach

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Telegramm, Resultate und Tabelle auf Seite 40.

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