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FUSSBALL: Zuger versinken immer tiefer im Abstiegssumpf

Der Erstligist Zug 94 wird von Bassecourt eiskalt ausgekontert und verliert mit 0:3 Toren. Dabei stehen Aufwand und Ertrag in einem krassen Gegensatz zueinander.
Martin Mühlebach
Zug-94-Stürmer Davide Palatucci bleibt mit seinem Team in Bassecourt ohne Punkte. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 4. März 2016))

Zug-94-Stürmer Davide Palatucci bleibt mit seinem Team in Bassecourt ohne Punkte. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 4. März 2016))

Mark Adams, der Trainer von Zug 94, sagte vor dem Rückrundenstart: «Die Grundlage für eine erfolgreiche Aufholjagd ist gelegt. Wir wollen das Feld von hinten aufrollen.» Noch bleibt Zeit, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Aber es ist fünf vor zwölf Uhr. Nach dem 1:1-Heimunentschieden im Auftaktspiel gegen Delémont reisten die Zuger mit guten Vorsätzen nach Bassecourt. Sie wollten die Jurassier von Beginn unter Druck setzen und einen Sieg landen.

Der Start gelang – zumindest optisch. In den ersten zwölf Spielminuten wurde das Tor von Bassecourt unter Dauerbeschuss genommen. «Wir hätten nach kurzer Zeit 3:0 in Führung liegen können, ja müssen», befand der Zuger Torhütertrainer Marco Egli hinterher. Doch Beat Weber, der stark aufspielende Torhüter der Gastgeber, und die Ineffizienz der Zentralschweizer machten einen Strich durch die Rechnung. Mehr noch: Das Spiel flachte ein wenig ab, und in der 23. Minute ging Bassecourt 1:0 in Führung. Der anstelle des verletzten Stammtorhüters Georgios Marinis das Zuger Gehäuse hütende Dejan Santangelo musste chancenlos zusehen, wie ein Gewaltschuss von Charlie Mobili unter dem Lattenkreuz einschlug.

«Klare Niederlage schmerzt sehr»

Nach dem Seitenwechsel drängten die Zuger sofort wieder vehement auf den Ausgleich. Zu blindlings? Tatsache ist, dass Bassecourt geschickt zuwartete, um blitzschnell vorgetragene Konterangriffe zu starten. Erfolgreich, wie sich zeigen sollte. In der 52. Minute erhöhte der allein vor Santangelo auftauchende Farid Soltani auf 2:0, und in der 62. Minute schraubte der durchgebrochene Valentin Hayoz das Skore auf 3:0 zu Gunsten der Platzherren. An diesem Resultat änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr. Marco Egli haderte: «Wir waren über weite Strecken des Spiels das bessere Team. Dass wir dennoch klar verloren, schmerzt sehr.»

Rangmässig hat sich nichts geändert. Zug 94 verbleibt nach wie vor auf dem zweitletzten Tabellenrang der Erstliga-Classic-Gruppe 2. Schlimmer ist, dass sich der Rückstand auf die unmittelbar vor den Zugern liegenden Teams nicht verringert hat oder noch grösser geworden ist.

Nun braucht es endlich Taten

Festzuhalten gilt, dass dem Team von Zug 94 und seinem Trainerstab bezüglich ihres Einsatzwillens kein Vorwurf gemacht werden kann. Aber es stellt sich die Frage der Selbstüberschätzung. Es ist offensichtlich, dass dem Spiel der Zuger eine ordnende Hand im Mittelfeld fehlt und dass die Effizienz im Abschluss mehr als nur zu wünschen übrig lässt. Mark Adams’ Worte «wir wollen nicht zurück-, wir wollen vorwärtsschauen» sind verständlich. Verständlich sollte aber auch sein, dass nun aus den Niederlagen die richtigen Schlüsse gezogen werden. Optimistische Worte allein genügen nicht, um dem Abstiegskampf entrinnen zu können – es braucht Taten, und das so schnell wie möglich.

Martin Mühlebach

sport@zugerzeitung.ch

Bassecourt – Zug 94 3:0 (1:0)

Stade des Grands-Prés. – 250 Zuschauer. – SR Borra. – Tore: 23. Mobili 1:0. 52. Soltani 2:0. 62. Hayoz 3:0. – Bassecourt: Weber; Chiguet, Essomba (76. Rmus), Ochs; Mobili (50. Sarret), Meyer; Randaxhe, Tela, Lachat (89. Georgy), Hayoz; Soltani. – Zug 94: Santangelo; Feuchter, Burkard (66. Gashi), Riedweg, Palatucci; Latifi, Mani (80. Weiss), Mehicic, Peter (70. Jankovic); Martino, Ugljesic.

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