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FUSSBALL: Zwei Klubs, ein Ziel: Blick nach vorne

Hergiswil und Sarnen starten morgen Samstag in die 2.-Liga-inter-Rückrunde. Beide Teams haben sich in der Vorrunde eine gute Ausgangslage erarbeitet und richten deshalb den Fokus nach vorne.
Ruedi Vollenwyder
Das Unterwaldner Derby zwischen Hergiswil, hier am Ball Ambroz Simoni, und Sarnen (links Dominic Braschler) zählt auch in der Rückrunde zu den Highlights der beiden Vereine. (Bild: Nadia Schärli, (Sarnen, 4. November 2017))

Das Unterwaldner Derby zwischen Hergiswil, hier am Ball Ambroz Simoni, und Sarnen (links Dominic Braschler) zählt auch in der Rückrunde zu den Highlights der beiden Vereine. (Bild: Nadia Schärli, (Sarnen, 4. November 2017))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Der FC Hergiswil erreichte in der achten 2.-Liga-inter-Saison mit Rang zwei bisher die beste Vorrundenklassierung. Der 2. Rang (24 Punkte) hinter Leader Goldau ist der verdiente Lohn für diese starke Leistung. Diese Bilanz ist umso erstaunlicher, spielte Hergiswil die 24-Punkte-Marke in nur fünf Heim- und acht Auswärtspartien ein. Und nach dem Rückzug von Locarno liegt das Team um das Trainer-Gespann Marc Odermatt und Denis Faccenda nur noch sechs anstatt neun Punkte hinter dem Leader.

Ein echter Motivationsschub für Hergiswil? Doch Trainer Marc Odermatt winkt ab. «Ob sechs oder neun Punkte Rückstand, das bedeutet für mich nichts. Es bleibt alles beim Alten. Wir sind glücklich, dass wir in der 2. Liga inter angekommen sind. Da gehören wir hin, da fühlen wir uns wohl. Der Tabellenplatz ist für mich sekundär. Wichtig ist, dass sich meine Mannschaft in der Rückrunde spielerisch und taktisch weiterentwickelt.»

300-Punkte-Marke knacken

Im Schweizer Cup hingegen hat Hergiswil grössere Ambitionen. «Unser Ziel ist, im Schweizer Cup in die 1. Hauptrunde einzuziehen», blickt Marc Odermatt nach vorne. Dazu müssen die Nidwaldner am 28. März die nächste Hürde, den FC Liestal, auswärts besiegen. Und das trotz einer durchzogenen Vorbereitung ohne Trainingslager. Dafür gönnten sich die Hergiswiler ein Spass-Weekend in Andermatt.

Doch ganz in den Hintergrund rücken will man in Hergiswil die Rückrunde nicht. Mit Taverne (Rang 7/19 Punkte) gastiert morgen Samstag ein Team auf der Grossmatt, gegen das die Nidwaldner noch keine Stricke zerrissen haben. Denn aus den letzten vier Partien resultierten drei Niederlagen und ein Remis. Das soll sich ändern. «Wir wollen punkten», gibt sich Marc Odermatt kämpferisch. Ein zusätzlicher Anreiz soll den Siegeswillen weiter fördern. Laut Vereinschronist Werner Blättler kann der FC Hergiswil einen weiteren Meilenstein in der Vereinsgeschichte setzen. In den acht bisherigen 2.-Liga-inter-Saisons ergatterten die Nidwaldner 298 Punkte. Nun wollen sie gegen Taverne die 300-Punkte-Marke knacken. Eine Herausforderung, die bei einem Sieg auf der Grossmatt wohl gebührlich gefeiert würde ...

FC Sarnen richtet den Fokus nach vorne

Das Ziel von Sarnen-Trainer Ricardo Pereira war, als Aufsteiger möglichst schnell in der neuen Umgebung anzukommen. Dieses Ziel haben die Obwaldner erreicht. Sarnen spielte eine überraschend starke Hinrunde. Praktisch mit dem gleichen Kader wie in der 2. Liga regional holten sich die Obwaldner mit 19 Zählern den guten 5. Tabellenrang. Das ist mehr, als man von den Obwaldnern erwarten durfte.

Die Obwaldner sind elf Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Für den Assistenztrainer und ehemaligen Vollblutstürmer Malik Sidler ist klar, welche Richtung das Team einzuschlagen hat: «Unser Blick richtet sich nicht nach hinten, wir schauen in der Rückrunde nach vorne.» Er ist überzeugt, dass die Spieler dabei auch mitziehen werden. «Wir konnten unsere Trainingslektionen in der Vorbereitung bis auf einige wetterbedingte Ausnahmen durchziehen. Und auch die Leistungen in den Testspielen zeigen positive Aspekte.»

Positives Denken fordert Cheftrainer Ricardo Pereira in der Rückrunde von den Spielern. «Ich erwarte von allen in jedem Spiel einen absoluten Siegeswillen und jederzeit eine erfolgsorientierte Einstellung.» Für die Rückrunde hat sich der FC Sarnen noch ein weiteres Ziel gesetzt. «Wir wollen unseren talentierten Nachwuchs kontinuierlich ans Fanionteam heranführen», sagt Pereira. Denn bei den A-Junioren, die in den Testspielen vermehrt zum Einsatz kamen und dabei gute Leistungen gezeigt hätten, liege noch viel Potenzial für die Zukunft brach.

Gegen Ibach ist noch eine Rechnung offen

Im Startspiel bekommen es die Sarner mit dem drittplatzierten Ibach zu tun. Dabei haben die Obwaldner mit den Schwyzern noch eine offene Rechnung zu begleichen, mussten die Obwaldner in der Vorrunde zu Hause doch ei­ne bittere 0:3-Niederlage einstecken. «Wir werden uns auf dem Gerbihof bestimmt nicht verstecken. Ibach ist zwar ein starkes Team, aber auch Sarnen kann guten Fussball spielen», sagt Malik Sidler zur Ausgangslage.

Kadermutationen

FC Hergiswil

Abgänge: Luca Mombelli (Auslandaufenthalt), Ambroz Simoni, Lukas Vonarburg (beide Militär), Norman Blättler (Hergiswil II), Thierry Stadelmann (Ruswil). – Zuzüge: Jonatan Batista (FC Luzern Futura), David Schuler (Buochs).

Testspiele: Hergiswil – Malters 5:3; Obergeissenstein 6:1; Horw 0:0; Sarnen 1:2; Eschenbach 1:0. – Startspiel. Samstag: Hergiswil – Taverne (17.00, Grossmatt).

FC Sarnen

Zuzüge: Keine. – Abgang: Haris Jasarevic (Rekrutenschule).

Testspiele: Sarnen – Gunzwil 2:0; Kickers Luzern 1:2; Stans 5:2; Hergiswil 2:1; Schattdorf 4:3. – Startspiel. Samstag: Ibach – Sarnen (18.00, Gerbihof).

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