Fussball

Der FC Barcelona soll an ex-FCB-Ösi Aleksandar Dragovic interessiert sein

In der Schweiz sorgte der 22-Jährige für Unruhe, als er Bundesrat Ueli Maurer nach dem Cupsieg den Hinterkopf tätschelte. Nun sorgt der Österreicher für sportliche Schlagzeilen: Er soll beim FC Barcelona die Nachfolge von Carles Puyol antreten.

Dean Fuss
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Ex-FCB-Söldner Aleksandar Dragovic soll in Barcelona Nachfolger von Carles Puyol werden

Ex-FCB-Söldner Aleksandar Dragovic soll in Barcelona Nachfolger von Carles Puyol werden

Keystone

Der ehemalige Verteidiger des FC Basel soll beim grossen FC Barcelona ein möglicher Kandidat für die Nachfolge von Verteidigungsminister Carles Puyol sein, der die Katalanen im Sommer verlassen wird. Dies berichtet die spanische Zeitung «Sport».

Dragovic war im vergangenen Sommer vom FC Basel zu Dynamo Kiew transferiert worden, wo er einen Vertrag bis ins Jahr 2018 unterschrieb. Trotzdem würde er ein Angebot Barcelonas wohl kaum ablehnen.

Marktwert um sechs Millionen Franken gesteigert

Und dank der von «Sport» errechneten Ablösesumme von rund 15 Millionen Franken dürfte sich auch Dynamo Kiew von einem Wechsel überzeugen lassen. Hatten sie dem FC Basel für den 22-Jährigen doch «nur» rund neun Millionen Franken überwiesen.

Allerdings kursieren neben Dragovic auch weitere Namen auf der Liste möglicher Puyol-Nachfolger auf der «Sport»-Liste. So finden sich darauf auch Mateo Musacchio (Villarreal), Eliaquim Mangala (Porto), Jeffrey Gouweleeuw (Alkmaar) oder Aymeric Laporte (Athletic Bilbao). Dragovic dürfte dabei allerdings die günstiges Variante sein.

Unruhen in der Ukraine lassen Dragovic nicht kalt

Kommt hinzu, dass Dragovic die aktuelle politische Situation in der Ukraine nicht kalt lässt, wie er gegenüber dem Online-Portal von «20 Minuten» sagte. «Es war und ist nicht einfach, sich auf den Job zu konzentrieren. Jeder hat mitbekommen, was sich in Kiew abgespielt hat. Wenn Todesopfer zu beklagen sind, wird alles andere zur Nebensache», so Dragovic.

Die Legionäre hätten ihre Familien vorläufig nach Hause geschickt. Der Klub unterstütze seine Spieler aber nach Kräften. Vielleicht stünde der Österreicher auch deshalb einem allfälligen Wechsel nach Spanien nicht ganz abgeneigt gegenüber.