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«Kommentare bei Spielen und auf Social Media haben mich tief verletzt» – das sagt Xhaka nach seinem unrühmlichen Abgang

Am vergangenen Sonntag musste Granit Xhaka unter Pfiffen der eigenen Fans den Platz verlassen und reagierte dabei mit provokanten Gesten. Nun entschuldigt sich der Arsenal-Captain bei den Fans.
Watson.ch
Granit Xhaka (Bild: Screenshot DAZN)

Granit Xhaka (Bild: Screenshot DAZN)

Beim 2:2 von Arsenal gegen Crystal Palace war nach dem Spiel vor allem ein Spieler in aller Munde: Granit Xhaka.

Als der Captain in der 60. Minute eingewechselt wurde, pfiffen die eigenen Fans ihn aus, er stapfte wütend vom Platz.Die Captainbinde warf er in Richtung Pierre-Emerick Aubameyang, auf die Pfiffe reagierte er mit abschätzigen Gesten und zu den Fans sagte er zweimal «fuck off».

Dafür gab es Kritik von allen Seiten. Nun meldet er sich erstmals via Instagram zu Wort:

«Nachdem ich mir Zeit genommen habe, um über das nachzudenken, was am Sonntagnachmittag passiert ist, will ich lieber eine Erklärung geben, anstatt eine schnelle Antwort zu geben.

Die Szenen, die während meiner Auswechslung abliefen, haben mich tief bewegt. Ich liebe diesen Club und gebe immer 100 Prozent auf und auch neben dem Platz.

In den letzten Wochen habe ich mich von den Fans nicht verstanden gefühlt, und wiederholte beleidigende Kommentare bei Spielen und auf Social Media haben mich tief verletzt. Die Leute sagten Sachen wie: ‹Wir werden deine Beine brechen›, ‹Wir töten deine Frau› und ‹Ich hoffe, deine Tochter kriegt Krebs›. Das hat mich aufgewühlt und erreichte einen Siedepunkt, als ich die Zurückweisung im Stadion am Sonntag gefühlt habe.

Ich habe mich in dieser Situation zu einer unüberlegten und zum Teil nicht angemessenen Reaktion hinreissen lassen, mit der ich den Fans, die die Mannschaft, den Verein und mich immer mit positiver Energie unterstützen vor den Kopf gestossen habe. Das wollte ich nicht und es tut mir Leid, falls ihr das gedacht habt.

Mein Wunsch ist, dass wir zum gegenseitigen Respekt zurückkommen, und uns daran erinnern, wieso wir uns überhaupt in dieses Spiel
verliebten. Machen wir im Positiven weiter.

Granit.»

Der Post von Granit Xhaka

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