Fussball

Servette erhält keine Lizenz – Biel bleibt in der Challenge League

Die Rekursinstanz für Lizenzen der Swiss Football League (SFL) entschieden Servette wird auch in zweiter Instanz die Lizenz für die Saison 2015/16 verweigert und muss in die Promotion League. Somit verbleibt der FC Biel in der Challenge League.

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Eben noch knapp den Aufstieg in die Super League verpasst, jetzt nicht einmal mehr in der Challenge League: Servette droht mal wieder der freie Fall.

Eben noch knapp den Aufstieg in die Super League verpasst, jetzt nicht einmal mehr in der Challenge League: Servette droht mal wieder der freie Fall.

Keystone

Die Rekursinstanz für Lizenzen der Swiss Football League (SFL) hat ihre Entscheide gefällt: Servette wird auch in zweiter Instanz die Lizenz für die Saison 2015/16 verweigert. Somit verbleibt der FC Biel in der Challenge League, die Genfer müssen dagegen in der Promotion League neu starten. Es ist bereits die zweite Insolvenz bei den «Grenats» nach 2005.

Die Verweigerung der Lizenz III für Servette begründet die SFL durch die zu erwartende offensichtliche Überschuldung, die der Klub am Ende der Saison ausweisen wird. Zudem wurde festgestellt, dass Servette die erforderlichen Beweise nicht vorlegen konnte, die aufgezeigt hätten, dass der Klub in der Lage sein wird, die für die Deckung des Budgets 2015/16 notwendigen Einnahmen zu generieren.

Dem 17-fachen Meister bleibt zur Anfechtung des SFL-Entscheids nur noch der Gang vor den Sportgerichtshof CAS in Lausanne. Sollten die Westschweizer ihre offenbar gravierenden Finanzprobleme nicht in absehbarer Zeit lösen, droht ihnen gar die Zwangsrelegation in die fünftklassige 2. Liga interregional.

Hingegen wurde dem FC Le Mont-sur-Lausanne und dem FC Chiasso die Lizenz für die Teilnahme an der kommenden Spielzeit in der Challenge League in zweiter Instanz erteilt. (edi/si)