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GÄSTEEMPFANG: Der heisse Draht zum Wettergott

Die Gastregion «Bellinzona e alto Ticino» bringt just auf den Lauftag die Sonne nach Luzern. Der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli begrüsst die rund 150 Tessiner mutig.
Heinz Steimann
Sorgte im Festzelt auf dem Mühlenplatz für Stimmung: das Tessiner Trio Trip per Dü. (Bild: Andy Mettler)

Sorgte im Festzelt auf dem Mühlenplatz für Stimmung: das Tessiner Trio Trip per Dü. (Bild: Andy Mettler)

Heinz Steimann

Eines ist sicher: Das Organisationskomitee des Luzerner Stadtlaufs muss einen ganz heissen Draht zum Wettergott benutzt haben, um den garstigen Tag der Luga-Eröffnung vom Freitag vergessen zu machen. Denn an der Tessiner Gastregion «Bellinzona e alto Ticino» konnte es nicht liegen, dass die Sonne am Samstag beim 40. Stadtlauf alle Hemmungen verlor, um die Beine der rund 15 000 kleinen und grossen Laufsportler zu wärmen, denn auch die Gäste standen am Freitag im Pflotsch und Dauerregen im «sonnigen» Tessin. Bevor aber das temperamentvolle Tessiner Trio Tri per Dü mit Leo, Moreno und Fredy in die Tasten und Saiten greifen konnte, lagen noch die obligaten Begrüssungs-, Vorstellungs- und Dankesreden vor ihnen und den eingeladenen Gästen, Helfern und Sponsoren.

OK-Präsident Beat Schorno stimmte zwar kein «Happy Birthday» an, was anlässlich des 40-jährigen populären Luzerner Laufevents sicher angebracht gewesen wäre, aber er lobte den Event dafür, dass er trotz der stattlichen Jahrringe immer noch jung und dynamisch sei. Was sicher auch ein Verdienst der 20 Vereine mit den über 550 Helfern sei, die Jahr für Jahr mit Freude und ­Motivation dazu beitragen, dass der Lauf für alle Teilnehmer ein grosses ­Erlebnis werde. Und wie Recht Schorno hatte, zeigte zu einem späteren Zeitpunkt der neue Teilnehmerrekord der Jubiläumsausgabe.

Das Versprechen des Luzerner Stadtpräsidenten

Mutig begrüsste der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli die rund 150 Ticinesi, die aus Bellinzona den Weg durch den neuen Tunnel nach Luzern gefunden hatten, in ihrer Landessprache. Auf Deutsch versprach er allen Tessin-Fans, dass er sich mit seinen Regierungsmitgliedern für mehr und bessere Bahnverbindungen einsetzen werde. Das würde natürlich auch den wiedergewählten Stadtpräsidenten von Bellinzona, Mario Branda, freuen. Für ihn sei und bleibe der neue Gotthardtunnel, trotz aller Technik und grosser Kosten, immer ein Loch im Berg, wenn wir nichts daraus machen. Die Einladung zum Luzerner Stadtlauf sei da ein erster Schritt, um die Verständigung zwischen zwei Landesteilen zu verbessern und eventuelle Vorurteile abzubauen.

Branda sieht viele Gemeinsamkeiten der beiden Kantonshauptstädte, unter anderen natürlich die Luzerner Fasnacht und den Tessiner «Rabadan». Wobei zu sagen ist, dass auch schlechte Zugverbindungen Luzerner Guuggenmusigen schon seit Jahren nicht gehindert haben, die Tessiner Fasnacht zu beleben.

Lob für Urs Grüter und Edwin Rudolf

In charmantem «Tessinerdütsch» und mit prächtigen Bildern aus ihrem Kanton machte Flavia Marone von Bellinzona Tourismus die Luzerner auf einen Abstecher in die Südschweiz «gluschtig». Sie zeigte, wo sich Sportbegeisterte und Wanderer austoben können. Für die Fernsehsportler und Feinschmecker empfahl die Tessinerin den Gastro­monat Mai, in dem sich 36 Ristoranti, Osterie und Grotti in allen Winkeln der Region auf Gäste freuen.

Geehrt wurde dann auch noch: Zwei innovative Männer, Urs Grüter und der damalige Verlagsleiter der «Luzerner Neusten Nachrichten» Edwin Rudolf, erhielten ihr verdientes Lob. Sie waren vor 40 Jahren massgeblich daran beteiligt, dem Stadtlauf auf die Beine zu helfen. Auf der ersten Strecke des damaligen Musegglaufs, erinnerte sich Rudolf immer noch mit Schrecken, sei es ein unsägliches «Stäge uf ond ab» gewesen, aber immer noch besser als die von der Regierung vorgeschlagene Strecke auf dem Gebiet der Hubelmatt.

Dann aber war es so weit. Das Trio Tri per Dü holte alles aus seinen Instrumenten und Kehlen heraus und verwandelte das Festzelt in ein gemütliches Tessiner Grotto, in dem das Team von Catering Services Migros das Seine dazu beitrug, dass sich die Anwesenden wie im sonnigen Ticino fühlten.

Die Initianten der ersten Stunde: Edwin Rudolf (links) und Urs Grüter (Mitte) werden von OK-Präsident Beat Schorno (rechts) geehrt. (Bild: Heinz Steimann)

Die Initianten der ersten Stunde: Edwin Rudolf (links) und Urs Grüter (Mitte) werden von OK-Präsident Beat Schorno (rechts) geehrt. (Bild: Heinz Steimann)

Fahnenübergabe durch Mario Gössi (links) an Flavia Marone von Bellinzona Tourismus und Mario Branda, den Stadtpräsidenten von Bellinzona. Rechts Beat Schorno, der OK-Präsident des Luzerner Stadtlaufs. (Bild: Heinz Steimann)

Fahnenübergabe durch Mario Gössi (links) an Flavia Marone von Bellinzona Tourismus und Mario Branda, den Stadtpräsidenten von Bellinzona. Rechts Beat Schorno, der OK-Präsident des Luzerner Stadtlaufs. (Bild: Heinz Steimann)

Grussworte an die Delegation aus Bellinzona – zweisprachig: der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli. (Bild: Heinz Steimann)

Grussworte an die Delegation aus Bellinzona – zweisprachig: der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli. (Bild: Heinz Steimann)

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