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GÄSTEEMPFANG: Petrus und der «Wilde Westen»

Die Delegationen aus der Gastregion Unesco-Biosphäre Entlebuch sind mit ihren schwarzen Mützen unübersehbar. Und OK-Präsident Beat Schorno nennt Petrus einen veritablen Stadtläufer.
Claudia Surek
Achtung, fertig, los! Ehrenstarterin Vroni Thalmann-Bieri gab um 14.30 Uhr den Startschuss zum 41. Luzerner Stadtlauf. (Bild: Pius Amrein)

Achtung, fertig, los! Ehrenstarterin Vroni Thalmann-Bieri gab um 14.30 Uhr den Startschuss zum 41. Luzerner Stadtlauf. (Bild: Pius Amrein)

Claudia Surek

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Der Wettergott unterstützte den Luzerner Stadtlauf erneut, was OK-Präsident Beat Schorno vor versammelter Gästeschar zu den Worten hinreissen liess: «Petrus muss ein Stadtläufer sein.» Zum Gelingen des 41. Luzerner Stadtlaufes trugen insbesondere die 18 OK-Mitglieder unter der professionellen Führung von Geschäftsführer Andreas Grüter bei. «Sie vereinen zusammen 234 Amtsjahre und schaffen es mit zwei OK-Sitzungen Jahr für Jahr, den Anlass zu organisieren und auch weiterzuentwickeln», verriet Schorno.

Zudem standen 550 Helfer im Einsatz. Ausnahmsweise erlaubte sich Beat Schorno in seiner Ansprache auch einen politischen Abschwenker und wies auf die Abstimmung vom 10. Juni zum Bundesgesetz über Geldspiele hin. Diese könne je nach Ausgang Konsequenzen für den Luzerner Stadtlauf haben. Mit den Lotteriegeldern, die in den Kantonalen Sportfonds fliessen, würden nebst dem Luzerner Stadtlauf zahlreiche Institutionen aus den Bereichen Kultur, Sport, Umwelt und Soziales unterstützt.

Glücksfall und Treffpunkt

«Der Stadtlauf ist für uns ein Glücksfall», sagte Luzerns Stadtpräsident Beat Züsli und fuhr fort: «Was vor 41 Jahren als sportlicher Wettkampf im Vorfeld der 800-Jahr-Feiern der Stadt Luzern begonnen hat, ist heute Volksfest, Familienanlass, Klassentreffen und Teil des Luzerner Selbstverständnisses.» Züsli sah im Luzerner Stadtlauf zugleich einen der beliebtesten Begegnungsorte, der Tausende von Menschen zusammenbringt, sei es auf der Laufstrecke oder am Strassenrand. Über die anwesende Gastregion meinte er: «Den Humor der Entlebucher kennen wir. Sie werden erfahren, dass die Städter auch nicht verbissen sind.»

«Pfuus» für die Entlebucher

Nach dem Motto «In der Kürze liegt die Würze» stellte der Präsident der Unesco-Biosphäre Entlebuch, Fritz Lötscher, das sieben Gemeinden umfassende Gebiet im «Wilden Westen» des Kantons Luzern in einem Kurzporträt vor und warb für einen Ausflug oder eine Erlebniswoche im 394 Quadratkilometer grossen Naturpark. «Sollten Sie erst darüber nachdenken wollen, können wir Ihnen ein passendes Bänkli zum Hinsetzen liefern», richtete sich Fritz Lötscher an die Gäste. Ein «Bänkli» anderer Art erhielten er und die anwesenden Entlebucher in Form von neuen Luzerner Stadtlauf-Powerbanks aus den Händen des OK-Präsidenten Beat Schorno mit den Worten: «Da Ihr sicher oft in der Natur unterwegs und möglicherweise auf ‹Pfuus› fürs Smartphone angewiesen seid.» Danach wurde die Bühne durch die 3Fach-Hirsche mit Moritz Schaller an der Bassgeige, Dominik Reber und Marcel Portmann an den Schwyzer­örgeli besetzt. Kantonsratspräsidentin Vroni Thalmann-Bieri freute sich derweil über die Entlebucher Tischdekoration, die mit kleinen Wegweisern bestückt war – und eilte schnurstracks weg. Aus besonderem Grund: Sie nahm die Aufgabe als Ehrenstarterin wahr. Kurz darauf leerte sich der Glaspavillon auf dem Weinmarkt zunehmend, und die Gäste feuerten die ersten Läufer an.

Der 41. Stadtlauf gehört bereits wieder der Vergangenheit an. (Bild: Philipp Schmidli)

Der 41. Stadtlauf gehört bereits wieder der Vergangenheit an. (Bild: Philipp Schmidli)

Urchige Entlebucher Volksmusik mit den 3Fach-Hirsche. Von links: Moritz Schaller, Dominik Reber und Marcel Portmann. (Bild: Claudia Surek)

Urchige Entlebucher Volksmusik mit den 3Fach-Hirsche. Von links: Moritz Schaller, Dominik Reber und Marcel Portmann. (Bild: Claudia Surek)

Der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli fand in der Entlebucher Gemeindepräsidentin Vreni Schmidli eine kompetente Gesprächspartnerin. (Bild: Claudia Surek)

Der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli fand in der Entlebucher Gemeindepräsidentin Vreni Schmidli eine kompetente Gesprächspartnerin. (Bild: Claudia Surek)

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