GC AMICITIA ZÜRICH - HC KRIENS-LUZERN 20:28 (11:14): Kriens-Luzern bezwingt den Schweizermeister

Mit einem wahren Husarenstück starteten die Krienser NLA-Handballer in den letzten Teil der NLA-Handball-Qualifikation. In Zürich bezwang der HCK Schweizermeister GC Amicitia Zürich deutlich mit 8 Toren.

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HC Kriens-Luzern-Goalie Roman Schelbert. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

HC Kriens-Luzern-Goalie Roman Schelbert. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der letztlich auch in dieser Höhe verdiente klare Erfolg von Kriens-Luzern vom Sonntag gegen GC Amicitia Zürich war alles andere als ein Zufallsprodukt. Denn der HCK zeigte eine sehr solide, starke Leistung und lag bis auf 3 Minuten stets in Front. Mit diesem Sieg stiessen die aufopferungsvoll kämpfenden Krienser die Türe zur Finalrunde der sechs besten Handball-Teams der Schweiz sehr weit auf.

Starke Torhüterleistungen
Dabei waren für den HC Kriens-Luzern die Voraussetzungen alles andere als gut. Mit Stankovic, Schmid und Yalciner (er kam einzig für Siebenmeter aufs Feld) fielen drei nominelle Stammspieler auf Rückraum- Positionen verletzungsbedingt aus. Die gereichte den Krienser jedoch eher zum Vor- denn zum Nachteil. Auf Krienser Seite zeichneten sich Goalie Schelbert (und in der Anpfangsphase Hodel mit zwei abgewehrten Siebenmetern) besonders aus.

Den Meister von der Rolle geworfen
Und weil in der Offensive auf Krienser Seite diszipliniert der Abschluss gesucht wurde, waren es die Gäste aus Kriens, welche dem Spiel den Stempel aufdrückten. Der Meister wurde von einem starken Krienser Kollektiv förmlich von der Rolle geworfen. Je näher die Sensation rückte, umso grösser wurden auf Krienser Seite die Emotionen. Die Krienser hielten die Pace bis in die 60 Minuten durch und entschieden so das Spiel verdient zu ihren Gunsten.

zim

GC Amicitia Zürich - HC Kriens-Luzern 20:28 (11:14)
Saalsporthalle Zürich. – 100 Zuschauer. – SR Brianza/Lämmer

Spielverlauf: 0:2, 3:2, 3:5, 4:7, 5:8, 7:9, 8:9, 8:10, 9:13, 11:13, 11:14; 11:17, 12:18, 14:18, 14:22, 15:23, 17:24, 18:25, 20:26, 20:28.

Strafen: GC Ami 3, HCK 4 x 2 Minuten. GC Amicitia: Vaskevicius/Bringolf (ab 47.); Fellmann (2), Kern (2), Egger (1), Hofer, Hess (1), Grimm, Vukelic (5/2), Hüsser (1), Svajlen (2/1), Kurbaijla (1), Kristijanson (4), Maros.

HC Kriens-Luzern: Schelbert/Hodel (2 Penalties und ab 57.); Steiger (6), Schlegel (2), Nyffenegger (7), Bislimi (2), Willisch (2), Zimmermann, Podvrsic (2/1), Hofstetter (2), Yalciner (5/5).

Bemerkungen: Kriens ohne Schmid und Stankovic (verletzt), Yalciner nur bei Penalties eingesetzt. Penalties: 3. Hodel hält Penalty (0:1), 4. Hodel hält Penalty von Vukelic (0:1), 10. Ami schiesst Penalty neben Tor, 35. Schelbert hält Penalty Nummer 4.