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Gefragt: Delchiappos handballerische Kampfkraft

Kriens hat einen formidablen Schlussspurt angezogen – leider wohl zu spät. Heute (20.00, Krauerhalle) geht’s gegen Pfadi Winterthur. Kreisläufer-Talent Gino Delchiappo schwört: «Wir geben nicht auf.»
Roland Bucher
Gino Delchiappo (Bild: Fabienne Krummenacher)

Gino Delchiappo (Bild: Fabienne Krummenacher)

Eine ultimative Vorgabe des Trainers, des kroatischen Olympiasiegers Goran Perkovac (56), lautet: «Spass bei der Sache, immer locker bleiben.» Der Spass am Handball ist den Kriensern auch jetzt, da der erstmalige Fall in die Abstiegsrunde droht, nicht vergangen. «Die Stimmung im Team ist gut», sagt Kreisläufer-Talent Gino Delchiappo, «wir wissen alle, dass wir im Heimspiel gegen Pfadi Winterthur eine Hausaufgabe zu lösen – und auf die Schützenhilfe anderer Teams zu hoffen haben. Dann rückt die Finalrunde doch noch in Griffweite.» Aber Unruhe? «Nein, überhaupt nicht.»

Wer Winterthur schlagen will, der hat in erster Linie ein ganzes Arsenal an sehr gefährlichen Pfadi-Torjägern zu neutralisieren.

Delchiappo: 1,95 m gross, 104 kg schwer

Das ist heute Abend der Hauptjob des 1,95 Meter lang gewachsenen 104-Kilogramm-Brockens: «Da kommt etwas auf uns zu», spürt Delchiappo, das 20-jährige Eigengewächs, welches seit zehn Jahren die handballerische Ausbildung bei Kriens absolviert, die zweite Saison fürs Fanionteam kämpft und sich freut, dass er jetzt von Kreisläufer-Kollege Filip Gavranovic (27) sehr viel lernen könne. Scheitert der HC Kriens-Luzern bei seinem Bestreben, in den letzten zwei Qualifikationsrunden doch noch eines der vor ihm rangierten Teams zu überspringen, dann wäre das «sehr schade», aber «keine Katastrophe». Man habe halt viel Zeit benötigt, die neuen Spieler zu integrieren, auch Verletzungsabsenzen zu kompensieren. «Aber im Frühjahr werden wir parat sein, in den Playoffs nochmals so richtig anzugreifen – auch wenn wir den Umweg über die Finalrunde machen müssten», sagt Del­chiappo.

Eine Einstellung übrigens, die nicht zuletzt auch Verwaltungsrat Hans-Peter Würmli mit fetter Tinte mit unterschreibt: «Wir haben einige Kritik einstecken müssen. Aber wir plädieren für Nachhaltigkeit, für junge Spieler aus der Region. Da sind wir auf dem richtigen Weg.» Siehe Gino Delchiappo. Gedanken darüber, wo dereinst sein Weg als Handballer hinführen wird, macht sich der in einem 60-Prozent-Pensum arbeitende Zimmermann Delchiappo kaum: «Ich will Fortschritte erzielen, mich auch im Offensivsektor aufdrängen, Konstanz an den Tag legen.» Er will beweisen, dass er das Rüstzeug für eine schöne NLA-Karriere besitzt. Und beweisen, dass die Krienser Worte in diesen Tagen nicht in leeren Hülsen verpackt sind: «Wir packen das noch!»

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