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Gelb-schwarze Aufstiegsfreuden

Der FC Emmenbrücke siegt gegen Zug 94 II 3:1 und steigt in die 2. Liga regional auf. Die Freude im Umfeld ist gross, gelobt wird vor allem der Teamgeist. Beim Gersag-Verein träumt man aber noch von deutlich mehr.
Raphael Gutzwiller
Nach dem Schlusspfiff gab’s beim FC Emmenbrücke kein Halten mehr: Die Spieler feierten ausgiebig ihren (Aufstiegs-)Trainer Jean-Daniel Gross. (Bild: Dominik Wunderli (Emmenbrücke, 12. Juni 2018))

Nach dem Schlusspfiff gab’s beim FC Emmenbrücke kein Halten mehr: Die Spieler feierten ausgiebig ihren (Aufstiegs-)Trainer Jean-Daniel Gross. (Bild: Dominik Wunderli (Emmenbrücke, 12. Juni 2018))

Die Spieler standen im Kreis, trugen das frisch gedruckte Aufsteiger-Shirt, hüpften, tobten, spritzten mit Champagner – und im Hintergrund ging ein imposantes Feuerwerk in die Luft. Es ist eben alles ein bisschen grösser beim FC Emmenbrücke als bei den meisten Drittligisten – selbst die Aufstiegsfeier. «Wir gehören nicht in die 3. Liga», sagte denn auch der feiernde Präsident Franco Gulli glücklich. «Jetzt sind wir endlich wieder in der 2. Liga.»

Dazu hatte es eine souveräne Teamleistung gegen die Reserven von Zug 94 gebraucht. Bereits von Beginn weg war alles auf eine grosse Feier ausgelegt. Pünktlich zum Anpfiff hatte der Regen nachgelassen, die Tribüne war mit gelb-schwarzen Luftballons geschmückt, und die laute Musik dröhnte aus den Lautsprecherboxen des Stadions Gersag. Und auch auf dem Platz wurden die Weichen schnell Richtung Aufstieg gestellt. Nur gerade 18 Minuten lang hatte Zug 94 gegen Emmenbrücke einigermassen dagegenhalten können. Mit einem satten Schuss brachte Egzon Ramadani Emmenbrücke in Führung (18.), wenig später legte Arbenit Kamaraj mit einem schönen Kopfballtreffer nach (22.). Dass danach Zug dank Michele Marano verkürzen konnte, war nur ein kleiner Betriebsunfall. Mit einem Penaltytreffer machte der eingewechselte Stefano Izzo nach der Pause (46.) alles klar.

Mit dem dritten Sieg im dritten Aufstiegsspiel hievt sich Emmenbrücke nach drei Jahren Unterbruch wieder in die 2. Liga regional. Doch auch das reicht (noch) nicht für die hohen Ansprüche von Emmenbrücke. «Was Geschichte und Infrastruktur betrifft, gehören wir in die 1. Liga», moniert Präsident Giulli. Trotzdem hat man sich schwergetan mit dem Aufstieg. Warum klappte es in diesem Jahr? «Wir verfügen über eine Mannschaft und nicht nur über gute Einzelspieler», erklärt Trainer Jean-Daniel Gross. «Das Team ist zu einer verschworenen Einheit gewachsen. Und das ist nach dem grossen Umbruch im letzten Sommer nicht selbstverständlich.»

«In kürzester Zeit eine Mannschaft geformt»

14 Spieler haben das Team verlassen, neue Spieler sind hinzugekommen beim FC Emmenbrücke. Captain Demerali Saliu sagt: «Das Trainerteam hat innert kürzester Zeit eine Mannschaft geformt.» Im Spiel gegen Zug 94 sei der Erwartungsdruck hoch gewesen, so habe er als erfahrener Spieler versucht, die Nervosität von den jüngeren Spielern zu nehmen. «Als wir dann auf dem Platz standen, hat alles bestens funktioniert.»

Das Team bleibt zusammen. Und auch in der 2. Liga will der FC Emmenbrücke wieder oben mitspielen. Doch zuerst heisst es: feiern, feiern, feiern ...

Aufstieg 3./2. Liga. 3. Runde: Altbüron-Grossdietwil – Rotkreuz 2:4. Sursee II – Horw 6:0. Emmenbrücke – Zug 94 II 3:1. – 4. Runde. Samstag. 18.00: Rotkreuz – Sursee II, Horw – Zug 94 II, Altbüron-Grossdietwil – Emmenbrücke.

Rangliste (alle 3 Spiele): 1. Emmenbrücke 9 (12:3). 2. Sursee II 6 (11:6). 2. Rotkreuz 6 (6:5). 4. Altbüron-Grossdietwil 2 (4:6). 5. Zug 94 1 (2:8). 6. Horw 1 (1:8). – Emmenbrücke, Rotkreuz und Sursee II steigen in die 2. Liga regional auf.

Emmenbrücke – Zug 94 II 3:1 (2:1)
Gersag. – 650 Zuschauer. – Ukaj. – Tore: 18. Ramadani 1:0. 22. Kamaraj 2:0. 41. Marano 2:1. 47. Izzo (Foulpenalty) 3:1.
Emmenbrücke: Kovacevic; Knezevic, Deva (74. Bajor), Saliu, Berisha; Petrongolo (46. Stefano Izzo / 81. Francesco Izzo), Ramadani (46. Bento), Jusovic, Schorno (46. Sedolli); Hrgota, Kamaraj.
Zug 94: Kurtulus; Dietrich, Damljanovic, Vasic; Halef; Nurcaj (57. Hoxha), Bagavac (64. Gülec), Reci (51. Passlic), Gut, Parente (46. Mehmeti); Marano (75. Iten). – Bemerkung: 10. Pfostenschuss Ramadani.

Altbüron-Grossdietwil – Rotkreuz 2:4 (1:3)
Aengelgehr. – 470 Zuschauer. – Matosevic. – Tore: 12. Gyorgiev 0:1. 14. Koller 1:1. 21. Churlinov 1:2. 23. Gyorgiev 1:3. 80. Ogjaj 2:3. 95. Ranzenberger 2:4.
Altbüron-Grossdietwil: Langenstein; Peter, Heiniger, Affentranger; Sven Geiser (60. Louis Geiser), Eiholzer (66. Hofer), Bossert (86. Ötterli), Koller; Shkelzen Alusi, Fedele; Iskandar (54. Ogjaj).
Rotkreuz: Bernasconi; Sidler, Palatucci, Nabarro, Merola (81.  Zabelaj); Milushev, Mehidic (90. Leite Pereira ), Gyorgiev (63. Ranzenberger); Schelbert; Churlinov. – Bemerkung: 78. Platzverweis Schelbert (Gelb-Rot).

Sursee II – Horw 6:0 (1:0)
Schlottermilch. – 700 Zuschauer. – Stadelmann. – Tore: 5. Zbinden 1:0. 56. Koch 2:0. 63. Steiger 3:0. 86. Schumacher 4:0. 88. Zbinden 5:0. 90. Zbinden 6:0.
Sursee: Jan Staffelbach; Machado, Kiener, Kramis, Macieira; Stefan Guedes, Pose, Rramanaj, Steiger, Sieger; Koch.
Horw: Omlin; von Holzen; Kappeler, Gut, Nico Kaufmann; Fellmann, Miotti, Fallegger, Fischer; Kebe, Leyers.

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