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GERÄTETURNEN: Beni Roos: «Das Mentale ist das Wichtigste»

Die Würfel sind gefallen: Nach dem Mammut-Cup in Eschenbach vom vergangenen Samstag wurde entschieden, welche Turnerinnen und Turner die Turnverbände Luzern, Ob- und Nidwalden an den Schweizer Meisterschaften vertreten.
Stefanie Meier
Sandra Garibay vom BTV Luzern an den Schaukelringen. (Bild: Marianne Baschung (Malters, 6. Juni 2017))

Sandra Garibay vom BTV Luzern an den Schaukelringen. (Bild: Marianne Baschung (Malters, 6. Juni 2017))

Stefanie Meier

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Mit Nicole Strässle, Sandra Garibay (beide BTV Luzern), Paciane Bo Studer (Nidwalden), Eliane Zemp (Sursee) und Nadja Meile (Hochdorf) greift eine ambitionierte Mannschaft in der Königskategorie K7 ins Wettkampfgeschehen mit ein. Coach Beni Boos weiss, wozu die Turnerinnen in der Lage sind.

Beni Boos, als Trainer steht Ihnen eine grosse Aufgabe bevor. Wo setzen Sie an, um das Beste aus den Turnerinnen rauszuholen?

Ich habe das grosse Glück, mit fünf Topathletinnen in den Wettkampf zu steigen, die sich bereits jetzt in sehr guter Form befinden. In den bevorstehenden gemeinsamen Trainingseinheiten will ich jeder Turnerin den einen oder anderen technischen Tipp geben und die individuelle Athletik wie Kraft und Spannung finalisieren. Der wichtigste Punkt meiner Arbeit findet jedoch im mentalen Bereich statt. So muss das individuelle Trainer-Athletin-Vertrauen weiter gefestigt werden und das gemeinsame Ziel, das Holen der Goldmedaille, in eine Herzensangelegenheit von Motivation und Spass am Turnsport gewandelt werden.

Sandra Garibay, Sie waren die Überfliegerin der letzten Jahre. Den Sieg am Mammut-Cup konnte Ihnen niemand streitig machen, dennoch werden Sie heuer ganz schön gefordert. Mögen Sie diesen Konkurrenzkampf?

Die vielen sehr guten Turnerinnen haben mir schon immer alles abverlangt. Dennoch merke ich, dass die Konkurrenz dieses Jahr besonders stark ist. Ich bin motiviert, noch mehr zu trainieren, um kleine Unsicherheiten und Fehler auszukorrigieren und mich mit ihnen an der Spitze zu messen. Es entsteht ein gesunder Konkurrenzkampf, was mir durchaus gefällt. Am Mannschafts-Wettkampf hingegen gilt «einer für alle und alle für einen». Wenn wir als Team unsere Leistungen abrufen, dürfte dies ein sehr spannender Wettkampf werden.

Paciane Bo Studer, der Knoten scheint sich bei Ihnen gelöst zu haben. Ein Podestplatz jagt den nächsten. Was ist passiert?

Noch im letzten Jahr kosteten mich Patzer und Flüchtigkeitsfehler vor allem am Reck und an den Schaukelringen häufig wertvolle Punkte. Mit einer Trainingseinheit mehr pro Woche erlange ich eine viel grössere Sicherheit an allen vier Geräten. Zusätzlich bewege ich mich in einem sehr motivierenden und stärkenden Trainingsumfeld und kann Inputs aus meinem Studium in den Sport miteinfliessen lassen.

Nicole Strässle, Sie sorgen in diesem Jahr für Furore und stehen zusammen mit Vereinskollegin Sandra Garibay in der Gesamtrangliste an erster Stelle. Wie nehmen Sie die nächsten Wochen in Angriff?

Für die nächsten sechs Wochen wünsche ich mir regelmässige und beschwerdefreie Trainings. Überbelastungserscheinungen, die sich bei mir leider sehr oft so gegen Saisonende zeigen, will ich vermeiden. Dennoch absolviere ich ab sofort wöchentlich ein Training mehr, um mich auf spezifische Sachen zu konzentrieren. Im Speziellen auf den Sprung und den Ausgang mit sauberer Landung an den Schaukelringen. Auch am Boden sollte ich der Routine zuliebe etwas mehr Übungen turnen.

Eliane Zemp, Sie vermitteln an den Wettkämpfen einen gelassenen Eindruck. Trügt dieser Schein, oder sind Sie wirklich so ruhig?

Noch vor ein paar Jahren hatte ich grosse Mühe, die Nervosität in den Griff zu kriegen. Auch wenn es möglicherweise nicht den Anschein machte. Der Routine sei Dank, dass ich mittlerweile diese Schwäche gut unterdrücken kann. Dennoch, das geeignete Nervositätsniveau zu finden, gelingt mir nicht immer. Bin ich zu nervös, patze ich. Behalte ich die Nervosität so tief wie möglich, komme ich nicht mehr in die Gänge und fühle mich träge. Das will ich zu vermeiden versuchen. Ich bin mir sicher, dass meine Mannschaftskolleginnen und Coach Beni mich dahingehend unterstützen können und werden.

Nadja Meile, Sie komplettieren diese Mannschaft. Wie gross ist Ihre Vorfreude auf das Grossereignis?

Das ganze Jahr trainiere ich ­­ für den Saisonhöhepunkt, die Schweizer Meisterschaften. Ich freue mich sehr, mit der Mannschaft in Bern anzutreten und die atemberaubende Stimmung zu geniessen. Mit grosser Motivation, viel Freude am Turnsport und einer gesunden Portion Ehrgeiz setzen wir alles daran, den Schweizer-Meister-Titel in unserem Verband zu behalten. Weiter hoffe ich, gemeinsam mit meinen Kolleginnen in den Final einzuziehen. Die Austragung in Luzern Mitte November wird für uns ein besonderes Heimspiel werden.

Turnen Eschenbach. Mammut-Cup (Geräteturnen). Turnerinnen. Kategorie 5: 1. Erine Pugin (Gym Valais) 38,55. 2. Anja Langensand (Obwalden) 38,25. 3. Elina Burkhalter (Glovelier) 38,05. Ferner: 5. Lia Michel (Obwalden) 37,6. 7. Livia Stöckli (Beromünster) 37,50. 9. Debora Wolfisberg (Neuenkirch) 37,40. 11. Livia Widmer (Hochdorf) 37,35. 12. Luana Bänninger (Luzern) 37,20. 13. Anna Arnet (Luzern) 37,15. 14. Larissa Bänninger (Luzern) 37,10. 15. Lara Fischer (Beromünster) und Rebekka Furrer (Beromünster), je 36,85. 17. Amy Hertig (Obwalden) 36,80. 19. Kaja Dillschneider (Büron) 36,65. 19. Livia Imboden (Nidwalden) 36,65. 23. Charleen Wismer (Beromünster), Selina Zihler (Beromünster), Ladina Stoop (Ballwil) und Leandra Huber (Grosswangen), je 36,45. 27. Alessia Strebel (Altbüron) und Leonie Wolfisberg (Beromünster), je 36,40. 29. Lia Markzoll (Luzern) 36,35. 30. Lara Krügel (Willisau) 36,30.

Kategorie 6:1. Christelle Bregenzer (Beromünster) 37,85. 2. Mirjam Bregenzer (Beromünster) 37,75. 3. Kaya Dimmler (Luzern) 37,70. 4. Kim Jud (Luzern) 37,55. Ferner: Nina Kottmann (Luzern) 37,25. 8. Angela Günther (Beromünster) 36,75. 9. Noana Küng (Luzern) 36,65. 13. Maria Erni (Beromünster) 36,50. 16. Angela Wandel (Hochdorf), Michelle Meier (Grosswangen) und Jana Meyer (Willisau), je 36,40. 19. Robine Widmer (Hochdorf) 36,05. 20. Sina Buholzer (Sempach) 36,00. 21. Marion Strebel (Altbüron) 35,95. 23. Sari Michel (Obwalden) 35,90. 24. Tanja Fries (Ettiswil) 35,85.

Kategorie 7: 1. Sandra Garibay (Luzern) 38,05. 2. Margaux Henz (Glovelier) 37,9. 3. Paciane Bo Studer (Nidwalden) 37,55. 4. Nicole Strässle (Luzern) 37,40. 5. Flavia Imfeld (Obwalden) 37,25. 6. Eliane Zemp (Sursee) 36,85. Ferner: 9. Corinne Konzelmann (Eschenbach) und Nadja Meile (Hochdorf), je 36,60. 13. Alena Anliker (Willisau) 36,45. 16. Andrea Meile (Hochdorf) 36,25. 17. Yvana Riebli (Obwalden) 36,20. 18. Léonie Wismer (Beromünster) 36,00. 20. Alisha Grüter (Luzern) 35,65. 21. Janine Gehrig (Ballwil) 35,50.

Frauen:1. Melanie Konzelmann (Eschenbach) 36,75. 2. Melanie Levy (Luzern) 36,70. 3. Carmen Ambühl (Ballwil) 36,55. 4. Cornelia Budmiger (Ballwil) und Nicole Müller (Obwalden), je 36,30. 6. Chantal Rötheli (Obwalden) 36,05. 7. Elena Herber (Nidwalden) 36,00. 8. Sylvie Thomann (Luzern) 35,75. 9. Raphaela Schwegler (Zell) 35,60. 10. Bettina Steinegger (Nidwalden) 35,55. 11. Lea Heller (Beromünster) 35,1. 12. Rea Troxler (Emmenstrand) 34,85. 13. Lea Bühler (Willisau) 34,45. 14. Petra Reichmuth (Grosswangen). 16. Petra Wüest (Grosswangen) 33,90.

Turner. Kategorie 5: 1. Timo Schweizer (Luzern) 46,90. 2. Martin Stäubli (Luzern) 46,35. 3. Jörg Betschart (Menzingen) 46,1. 4. Stefan Gross (Luzern) 45,8. 5. Sean Holenstein (Luzern) 45,75. 6. Lino Lang (Ballwil) 45,45. 7. Florian Wolfisberg (Neuenkirch) 45,40. 8. Simon Lindemann (Büron) 45,25. 9. Tim Geiser (Sursee) 45,10. 10. Pascal Bättig (Altbüron) 45,00. 11. Vincent Degonda (Luzern) 44,95. 12. Jan Meier (Rickenbach) 44,85. 13. Jonas Kaufmann (Triengen) und Simon Steffen (Altbüron), je 44,80. 15. Danny Hess (Rickenbach) 44,70. 16. Manuel Fischer (Grosswangen) 44,6. 18. Gian Vassali (Luzern) 44,10. 19. Tim Brehm (Hitzkirch) 44,05. 19. Fabian Lukas (Reiden) 44,05. 21. Ramon Dali (Neuenkirch) 44,00.

Kategorie 6: 1. Livio Markzoll (Luzern) 46,90. 2. Fadri Zimmermann (Luzern) 46,6. 3. Luca Gartenmann (Rickenbach) 46,2. 4. Nicola Hüsler (Rickenbach) 46,10. 5. Simon Weiss (Ballwil) 45,80. 6. Florian Salzmann (Neuenkirch) 45,75. 7. Jonathan Arnold (Ballwil) 45,65. 8. Sven Leibundgut (Roggliswil 45,55. 9. Yannick Burkart (Hünenberg) 45,50. 10. Manuel Bernet (Altbüron) 45,35. 11. Rafael Zihlmann (Aktivriege) 44,95. 13. André Neuenschwander (Neuenkirch) 44,75. 13. Gabriel Gerber (Grosswangen) 44,75. 15. Sämi Zihlmann (Malters) 44,55. 16. Joel Blum (Roggliswil) 44,20. 17. Jan Lötscher (Ballwil) 44,15.

Kategorie 7:1. Daniel Schacher (Rickenbach) 48,35. 2. Alexander Kurmann (Luzern) 48,20. 3. Simon Stalder (Rickenbach) 47,95. 4. Janis Fasser (Sempach) 47,85. 5. Jan Wandeler (Rickenbach) 47,50. 6. Marco Meyer (Luzern) 47,45. 7. Mario Meier (Luzern) 46,80. 8. Marco Gross (Sempach) 46,70. 9. Kilian Fischer (Grosswangen) 46,60. 10. Oliver Müller (Hünenberg) 46,35. 11. Severin Graf (Hitzkirch) 46,20.

Männer:1. Kurt Brühlmann (Ettiswil) 45,50. 2. Bruno Krauer (Neuenkirch) 45,2. 3. Jonas Duss (Sempach) 44,70. 4. Bruno Felber (Ettiswil) 44,00.

Rangliste unter: www.turnverband.ch

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