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GERÄTETURNEN: Thomas Bättig ist endlich wieder schmerzfrei

Thomas Bättig feiert am Gerätemeeting in Büron ein gelungenes Comeback. Auch wenn die Form des Reideners noch nicht seinen Vorstellungen entspricht.
Stefanie Meier
Kam gegen Ende des Wettkampfes immer besser in Fahrt: Thomas Bättig aus Reiden. (Bild: pd/Archiv)

Kam gegen Ende des Wettkampfes immer besser in Fahrt: Thomas Bättig aus Reiden. (Bild: pd/Archiv)

Stefanie Meier

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Das Gerätemeeting in Büron bildet schon seit Jahren den Saisonauftakt in die Geräteturnsaison. Auch der 21-jährige Thomas Bättig nutzte diese Gelegenheit, um in der Kategorie K6 ins Wettkampfgeschehen einzugreifen. Motiviert, aber noch ohne Erwartungen musste er gleich am ersten Gerät, den Schaukelringen, einen Dämpfer einstecken. «Weil in Büron die Hallendecke relativ niedrig ist, habe ich kurzfristig meine Übung umgestellt», so der Reider. Was ihm nicht bewusst war: die Übung entsprach nicht mehr den verlangten Kriterien, und das wirkte sich entsprechend negativ auf die Note aus (8,85). An seinem Paradegerät vermochte er diesmal also nicht zu überzeugen.

Erst gegen Ende des Wettkampfes schien Bättig in Fahrt zu kommen. Dank der guten Noten am Reck (9,05) und Boden (9,25) sicherte er sich auf Rang neun eine Auszeichnung. «Ich freue mich sehr über diesen Top-10-Platz. Aber so richtig auf Touren gekommen bin ich nicht. Rückwirkend betrachtet wäre an allen fünf Geräten noch mehr dringewesen», resümierte Bättig. Ein Auftakt nach Mass also, könnte man meinen. «Wenn man bedenkt, wie viel Ausdauer und Durchhaltevermögen dieses Comeback mich gekostet hat, bin ich einfach nur froh, heute an diesem Punkt zu stehen», fügte er nach kurzem Überlegen hinzu. Denn ziemlich genau vor zwei Jahren setzen bei dem noch jungen Turner Schmerzen im Rücken ein. Zwar turnte er weiter, gewann noch einige Auszeichnungen in der Kategorie K6, brach die Saison dann aber frühzeitig ab.

Schockdiagnose Bandscheibenvorfall

Es folgten Arztbesuche, Physiotherapie, Chiropraktik – doch nichts schien zu helfen. Der gegen Ende 2016 diagnostizierte Bandscheibenvorfall war ein Schock. Trotz Schmerzen entschied Bättig sich fürs Mitmachen an der Turnvorstellung des STV Reiden. Wie erwartet, verschlimmerten sich die Schmerzen. Die Verabreichung von Kortison war für ihn aber keine Option, so sucht er nach einer anderen Behandlungsmethode. Gesucht, gefunden – und Schritt für Schritt kam die Beweglichkeit in seinem Rücken zurück, die Schmerzen liessen langsam nach. «Dank dieser ganzheitlichen Behandlungsmethode verbesserte sich mein Körpergefühl, und ich spürte von Tag zu Tag, wie positiv sich die Therapie auf meinen Körper auswirkte.»

Dank täglichen Trainings schaffte er den Wiedereinstieg ins Geräteturnen. Wenn auch nur sehr langsam und mit gezieltem Kraft- und Beweglichkeitsaufbau. Seit einigen Monaten aber trainiert er wieder an den Geräten, und das ohne Schmerzen im Rücken. Über seine Ziele für die Saison 2018 war er sich lange nicht ganz im Klaren. Der sonst so ehrgeizige und leidenschaftliche Turner hatte nach seiner Verletzungspause einzig den Wunsch, wieder turnen zu können. «In Büron habe ich dann gemerkt, dass ich nicht einfach nur dabei sein will. Ich möchte mich steigern und mit den Besten mithalten können», so der 21-Jährige. Vorerst gilt es, den Anschluss zu finden, Selbstvertrauen aufzubauen und step by step zur alten Form zurückzukehren.

Weiterentwicklung in Dänemark

Ein weiterer Unterbruch ist aber jetzt schon in Sichtweite. Der Maschinenbau-Student verreist für ein halbes Jahr nach Dänemark und schliesst sich dort einer internationalen Schule für Sport mit dem Hauptfokus Airtrack und Sprung an. Daneben übt er sich in Englisch und Dänisch und setzt dann Anfang 2019 sein berufsbegleitendes Studium und seine Turnkarriere in gewohnter Umgebung fort. «Mein Aufenthalt in Dänemark gilt der persönlichen Weiterentwicklung. Weiter hoffe ich, am Sprung und Boden Fortschritte zu machen. Das sind meine aktuell schlechtesten Geräte», verrät Bättig. Noch aber trainiert er zwei bis drei Mal die Woche mit seinem Verein in Reiden und wird mit einer gesunden Portion Ehrgeiz weitere Wettkämpfe bestreiten.

Turnen

Büron. Gerätemeeting. Turner: Kategorie 5 (19 Klassierte): Lino Lang (Ballwil) 45,95. 2. Simon Lindemann (Büron) 45,50. 3. Pascal Bättig (Altbüron) 45,35. 4. Gian Vassali (Luzern) und Jan Meier (Rickenbach), je 44,85. 6. Manuel Fischer (Triengen) 44,15. 7. Fabio Häfeli (Rickenbach) 44,10. 8. Simon Steffen (Altbüron) 44,00. 9. Marc Huber (Grosswangen) und Michael Steinmann (Reiden), je 43,10. 11. Robin Grüter (Ettiswil) 43,00.

Kategorie 6 (33 Klassierte):1. Luca Gartenmann (Rickenbach) 46,50. 2. Raffael Zihlmann (Malters) 46,30. 3. Nicola Hüsler (Rickenbach) 45,95. 4. Jonathan Arnold (Ballwil) 45,55. 5. Tim Wälti (Reiden) 45,35. 6. Manuel Bernet (Altbüron) 45.30. 7. Joel Blum (Roggliswil) 45,20. 8. Silvan Troxler (Luzern) 45,15. 9. Thomas Bättig (Reiden) 44,75. 10. Adrian Hofstetter (Ettiswil) 44,70. 11. Gabriel Gerber (Grosswangen) 44,60. 12. Simon Weiss (Ballwil) 44,50. 13. Timo Schweizer (Luzern) 44,45. 14. Dominik Obi (Ettiswil) 44,15. 15. Micha Hofstetter (Ettiswil) 44,05.

Kategorie 7 (3 Klassierte):1. Simon Stalder (Rickenbach) 48.35. 2. Severin Graf (Hitzkirch) 46.70. 3. Christian Hofstetter (Ettiswil) 45.85. – Männer (5 Klassierte): 1. Christian Widmer (Hitzkirch) 45,50. 2. Kurt Brühlmann (Ettiswil) 45,40. 3. Stefan Irniger (Hitzkirch) 44,70. 4. Jonas Duss (Sempach) 44,60. Frauen. Kategorie 5 (106 Klassierte) 1.

Kategorie 5: 1. Loanne Kupper (Colombier) 38,30. 2. Manon Gerst (Vevey-Ancienne) 37,25. 2. Leonie Wolfisberg (Beromünster) 37,25. 4. Larissa Bänninger (Luzern) 37,10. 5. Anna Bühlmann (Neuenkirch) 36,95. 6. Kaja Dillschneider (Büron) 36,70. 7. Leonie Schär (Luzern) 36,65. – Ferner: 8. Sabrina Steiger (Beromünster) 36,60. 11. Lara Krügel (Willisau) 36.50. 13. Aileen Stuber (Rotkreuz) 36,35. 15. Corina Hodel (Neuenkirch) 35,95. 16. Flavia Basile (Triengen) 35,85. 17. Leandra Niggli (Rotkreuz) 35.80. 18. Nana Willimann (Ettiswil), Selina Blätter (Luzern) und Zoe Hanselmann (Luzern), je 35,75. 22. Selina Zihler (Beromünster) und Alissa Widmer (Hochdorf), je 35,70. 24. Mara Lengwiler (Luzern), Melanie Barmettler (Willisau), Melanie Kurmann (Willisau), Mara Baumgartner (Buochs) und Elena Naegeli (Luzern), je 35,45. 29. Tabea Vonarburg (Neuenkirch) und Selina Steimen (Hochdorf), je 35,40. 31. Svenja Willimann (Beromünster) 35,30. 32. Alma Hürlimann (Luzern) 35,25. 34. Rahel Frei (Sursee), Linda Amstad (Büron) und Aline Aline (Luzern), je 35,15. 37. Jael Michel (Neuenkirch) 35,05.

Kategorie 6 (55 Klassierte):1. Christelle Bregenzer (Beromünster) 38,30. 2. Mirjam Bregenzer (Beromünster) 38,20. 3. Kaya Dimmler (Luzern) 37,90. 4. Nina Kottmann (Luzern) 37,85. 5. Angela Günther (Beromünster) 37,60. – Ferner: 8. Debora Wolfisberg (Neuenkirch) 36,80. 9. Marion Strebel (Altbüron) 36,40. 9. Michelle Giger (Malters) 36,40. 9. Kim Jud (Luzern) und Eva Fleischlin (Sempach), je 36,40. 13. Leya Weber (Rotkreuz) 36,20. 14. Nelicia De Silva (Rotkreuz) 36,05. 15. Luana Bänninger (Luzern) 35,80. 16. Lara Fischer (Beromünster) 35,75. 17. Livia Widmer (Hochdorf) 35,65. 18. Maria Erni (Beromünster) 35,60. 20. Ladina Stoop (Ballwil) 35,55. 22. Riccarda Wey (Beromünster) 35,40. 23. Vera Müller (STV Luzern) 35,20. 24. Sina Buholzer (Sempach) 35,00. 25. Fabienne Ramseier (Ettiswil) 34,95.

Kategorie 7 (14 Klassierte):1. Julia Shea (Colombier) 37,90. 2. Marine Berthoud (Val de Ruz) 37,15. 3. Camille Choffat (Vevey-Ancienne) 36,30. 4. Jacquelin Meier (Grosswangen) 35,95. – Ferner: 6. Noémie Käch (STV Luzern) 35,65. 8. Sarah Schnüriger (STV Luzern) 34,85. Frauen (6 Klassierte): 1. Sarah Bargetzi (Malters) 37,10. 2. Petra Reichmuth (Grosswangen) 36,25. 3. Petra Wüest (Grosswangen) 35,55. 4. Lea Bühler (Willisau) 34,90. 5. Cécile Jund (STV Luzern) 34,65.

Rangliste: www.turnverband.ch

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