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Gold für Hug und Helbling an der Para-Leichtathletik-EM in Berlin

Das Schweizer Team rollt an den Europameisterschaften der Para-Leichtathletik in Berlin weiter auf Erfolgskurs. Allein am Donnerstag kam sechs Medaillen hinzu.
Der Schweizer Marcel Hug in Aktion. (Bild: Jens Büttner/Keystone (Berlin, 20. August 2018))

Der Schweizer Marcel Hug in Aktion. (Bild: Jens Büttner/Keystone (Berlin, 20. August 2018))

(sda) Marcel Hug (Nottwil) holte sich über 800 m seinen zweiten, Alexandra Helbling (Nottwil) über 400 m nach zweimal Silber ihren ersten Titel. Tanja Henseler (Sempach) und Bojan Mitic (Hochdorf) gewannen ihre zweite bronzene Auszeichnung, Fabian Blum (Pfaffnau) und Patricia Eachus-Keller (Büron) die erste. Das Schweizer Team hat nun 15 Medaillen (5/3/7) auf dem Konto.

Sportlich spielte sich das Schweizer Drama über 400 m (T52) ab. Anita Scherrer (Busswil) freute sich als Dritte über ihre erste Medaille an einem Grossanlass, wurde aber wegen Verlassens der Bahn disqualifiziert. Dadurch erbte ihre Teamkollegin Tanja Henseler Bronze. Der Teamchef Andreas Heiniger legte zwar Protest gegen die Disqualifikation ein, die Bilder bestätigten allerdings den Entscheid des Schiedsrichters.

Die Jury war auch im 800 m-Rennen mit Marcel Hug gefragt, doch die Diskussionen betrafen nicht den 800-m-Paralympics-Sieger (2016) und Weltmeister. Hug demonstrierte wie auf der 5000-m-Distanz seine Präsenz und sicherte sich nach 2014 zum zweiten Mal EM-Gold auf den beiden Stadion-Runden. "Die Taktik ging auf. Auf den ersten 100 m wollte ich Tempo machen und an der Spitze die Konkurrenz beobachten. Am Ende ging das Rennen wegen der kräfteraubenden Bahn an die Substanz", kommentierte Hug seinen Auftritt.

Souveräne Helbling

Der wie Hug von Paul Odermatt trainierten Alexandra Helbling war die Erleichterung anzusehen. Sie startete in Abwesenheit von Manuela Schär als Favoritin zu den 400 m und schaffte es nach Bronze 2016 erstmals an einer internationalen Meisterschaft in ihrer Spezialdisziplin zuoberst aufs Podest. "Auf dem Weg an die Paralympics 2020 in Tokio", so die neue Europameisterin, "habe ich damit ein wichtiges Zwischenziel erreicht.“

Für die Überraschungen sorgten aus Schweizer Sicht Bojan Mitic und der ehemalige Kunstturner Fabian Blum, der in seinem erst vierten 1500-m-Rennen auf Platz 3 sprintete. Die Enttäuschung über 100 m (einen Hundertstel hinter Platz 3) hatte das 23-jährige Rollstuhltalent zusätzlich angespornt. Sprinter Bojan Mitic (Dritter über 100 m) fuhr aus seiner Sicht ein perfektes 400 m-Rennen.

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