Goldauerin Isabelle Fehr siegt auf der Rigi

Bei nahezu idealen äusseren Bedingungen kämpften über 300 Bergläufer auf die Königin der Berge. Gewonnen wurde der 28. Internationale Rigi-Berglauf vom Deutschen Markus Jenne, bei den Frauen war die einheimische Isabelle Jenni erfolgreich .

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Die Siegerin: Isabelle Fehr aus Goldau. (Bild: Erhard Gick)

Die Siegerin: Isabelle Fehr aus Goldau. (Bild: Erhard Gick)

Es sei hart gewesen, aber ein wunderschöner Berglauf. Das sagte kein Geringerer, als Markus Jenne, Sieger des 28. Internationalen Rigi-Berglaufes vom Sonntag. Der Deutsche führte das Rennen überlegen an und liess nichts anbrennen. Er siegte in einer Zeit von 1:07.44. «Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Ich bin gut in den Berg rein gekommen und dann lief es mir ideal», so Jenne. Nach dem Dächli hinauf zum Klösterli sei ihm zwar etwas die Kraft ausgegangen, dann habe er sich aber erholt. «Und so hab ich die letzten Meter nochmals aufgedreht.»

Sven Aschwanden schnellster Schwyzer

Die schnellste Schwyzer Zeit markierte der einheimische Junior Sven Aschwanden aus Goldau. Mit 1:17.17 war seine Leistung beachtlich. Bester Schwyzer Senior in diesem starken, über 300 Bergläufer und Bergläuferinnen zählenden Teilnehmerfeld war der Rothenthurmer Thomas Schilter. Mit 1.17.48 belegte er den zweiten Rang der Hauptklasse. Im Duell um die schnellste Zeit als Einheimischer dominierte wie bereits erwähnt der Junior Sven Aschwanden, gefolgt vom Oberarther Markus Zurfluh, der sich knapp vor dem Goldauer Adrian Bättig, mehrfacher Kategoiensieger auf der Rigi, über die Ziellinie kämpfte. Ersterer mit der Zeit von 1:20.21, Bättig mit 1:22.20.

Auch die Siegerin der Frauen zeigte ein beherztes Rennen. Die Goldauerin Isabelle Fehr, normalerweise eine starke OL-Läuferin: «Am Anfang lief es mir noch recht gut, dann hatte ich etwas zu beissen. Hart war vor allem der Aufstieg vom Klösterli zum Staffel und dann natürlich der Schlussaufstieg.» Etwas ungewöhnlich war sicher, dass eine versierte OL-Läuferin an einem Berglauf teilnahm. «Für mich eigentlich nicht. Wenn schon ein Lauf quasi vor meiner Haustür stattfindet und es mein Rennkalender zulässt, dann nehme ich natürlich gerne daran teil», so die Goldauerin. Dass sie sich dann noch als Gesamtsiegerin feiern lassen durfte, freute sie besonders. Sie lief mit ausgezeichneten 1:24.51 über die Ziellinie.

Bild: Erhard Gick
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Isabelle Fehr. (Bild: Erhard Gick)
Isabelle Fehr. (Bild: Erhard Gick)
Adrian Bättig. (Bild: Erhard Gick)
Markus Zurfluh. (Bild: Erhard Gick)
Sven Aschwanden und Fredi Rütimann. (Bild: Erhard Gick)
Thomas Schilter. (Bild: Erhard Gick)

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400er-Marke im Visier 

Zufrieden mit dem Rennen zeigte sich auch OK-Präsident Aldo Rickenbach. «Trotz gleichzeitig stattfindender Schweizermeisterschaft hatten wir eine erfreulich gute Teilnehmerzahl und ein starkes Teilnehmerfeld.» Jetzt wolle das OK in den nächsten Rennen die 400er-Marke anpacken. «Ein ehrgeiziges Ziel, aber für den Rigi-berglauf sollte dies machbar sein», meinte Rickenbach.

 Erhard Gick, OK-Rigi-Berglauf