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GOLF: College-Student fährt an die EM

Dank seinen guten Resultaten qualifiziert sich der Krienser Philippe Weppernig (22) erstmals für die Nationalmannschaft. Für ihn ist die EM in Frankreich eine Riesenehre.
Stephan Waldvogel
Philippe Weppernig spielt in der höchsten Division der US College Golf mit der Universität Eastern Michigan. (Bild: PD)

Philippe Weppernig spielt in der höchsten Division der US College Golf mit der Universität Eastern Michigan. (Bild: PD)

Stephan Waldvogel

Normalerweise spielt er für sein College in den USA, die Sommerpause nutzte der 22-jährige Spieler vom Golfclub Sempachersee für diverse Spitzenresultate in der Schweiz. So gewann Philippe Weppernig beispielsweise die Championat Léman und spielte etwa bei den Schweizer Meisterschaften stark auf. «Ich hatte gehofft, dass es über die Jahreswertung für ein Nati-Aufgebot reicht», sagt der Student. Trotzdem habe er sich sehr über das Telefon von Coach Marc Chatelain gefreut: «Das ist natürlich fantastisch, das erste Mal im Team und dies gleich an den Europameisterschaften. Das ist ‹mega› für mich.»

Gleich nach den internationalen Amateurmeisterschaften Ende Juni hat die sechsköpfige Equipe mit den Coaches ein kleines Trainingslager im Golfclub Schönenberg durchgeführt. Das sei ein cooles Team und für ihn eine «Riesenehre», fügt Weppernig begeistert an.

Die Schweizer Männer kamen 2015 auf den 13. Schlussrang. Diesmal wollen sie sich im traditionsreichen Golf de Chantilly bei Paris nach zwei Einzelrunden für den Final der acht besten Teams qualifizieren. Dort wird dann im Direktduell (Match-Play) um den Team-Titel gekämpft. «Das ist genau das gleiche Format, das wir in den USA praktisch jedes Wochenende gegen andere Equipen spielen. Vor allem der Direktkampf Mann gegen Mann liegt mir ausgesprochen», erläutert der Amateur-Golfer, der ab Herbst sein letztes Jahr mit dem Bachelor in Finanzen abschliessen will.

Grosser Fussballfan

Für sein College zu spielen, ist normal, für die Schweiz anzutreten, «wird sicher noch etwas spezieller». Mit Druck umzugehen, ist er sich gewohnt. «In den USA muss ich mich jede Woche ins Team spielen. Von elf Studenten im Kader reisen höchstens fünf oder sechs an die College-Turniere. In der vergangenen Saison war ich bei zehn von elf Spielen in der Equipe», erläutert Weppernig sein erstes Jahr in der höchsten Division im US College Golf mit der Universität Eastern Michigan. Für ihn, aber auch seinen drei Jahre jüngeren Bruder Michael, ist klar, dass sie in den nächsten Jahren ins Profi-Lager wechseln wollen. Zuerst freut er sich aber auf den ersten Auftritt im Team des Schweizerischen Golfverbandes ASG. «Dass wir während der Schlussphase der Fussball-EM in Frankreich spielen, macht es nochmals spezieller. Unser Turnier endet am Samstag, wir fahren am Montag zurück in die Schweiz». Er sei ein grosser Fan und sei sicher, dass das ganze Team den Final vom Sonntag irgendwo schaue, fügt er an.

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