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GOSSAU: 26:22-Sieg dank starkem Finish

Der HC Kriens-Luzern siegt im Cup gegen Fortitudo Gossau mit 26:22. Nach eher durchzogenen ersten 45 Minuten, in denen der Underdog mit bis zu 3 Toren führte, zeigte der Favorit aus der Innerschweiz in einem starken Finish, dass er auch mit der Favoritenrolle umzugehen weiss.
Peter Schramm (Mitte) und der HCK strecken sich vergebens. (Bild: Nadia Schärli (Kriens, 15. März 2017))

Peter Schramm (Mitte) und der HCK strecken sich vergebens. (Bild: Nadia Schärli (Kriens, 15. März 2017))

Gewinnen. Irgendwie gewinnen! Das sagte HC Kriens-Luzern Coach Heiko Grimm vor Saisonbeginn, das sei wohl in der Startphase der Meisterschaft dann und wann nötig. Diese Partie im Cup-Achtelsfinal in Gossau dürfte die Richtigkeit dieser Prognose unterstreichen. Dabei waren es der Gegner und der Gast, die gleichermassen dazu beitrugen. Der Gast aus der Innerschweiz trat pomadig und fehlerhaft auf, liess das Kollektiv weitgehend ungenutzt und versuchte sein Heil über individuelle Aktionen. Das aber ging gründlich daneben. Denn bei Fortitudio im Tor stand ex-Nationaltorhüter Aurel Bringolf, der jeden zweiten Wurf der Gäste entschärfte. Bringolf stand gut - aber beim Gast aus der Innerschweiz fehlten auch Geduld, Konsequenz und auch die Ideen, um wirklich gute Chancen zu Torerfolgen herauszuspielen.

Gossau nutzte die sich bietende Chance und ärgerte den Gast lange zeit gehörig. Dies auch deshalb, weil die HCK-Defensive - noch in der Ukraine ein Prunkstück - nicht wirklich Zugriff schaffte auf die Angriffe der Einheimischen. Trotzdem kam im Spiel der Gäste kaum wirklich Hektik auf. Die Frage schwebte im Raum: Wann kommt die Wende?

Die Frage begleitete beide Teams in die Pause. Und das bei einem 11:9-Vorsprung für den Aussenseiter. 15 weitere Minuten hielt Gossau dagegen, ehe der komplette Einbruch kam.
Am Ursprung stand, das der eingewechselte HCK-Keeper Paul mit einer starken Serie glänzte und damit seine Vorderleute sichtbar aufweckte. 20:19 ging Gossau nach 45 Minuten in Führung, ehe der Bruch kam. Bar hielt, die Gossauer wurden durch eine nun konsequenter zupackende Deckung zu Fehlern gezwungen, und in der Offensive gingen die Gäste aus der Innerschweiz plötzlich seriöser um mit dem Ball. Die Konsequenz: Gossau kam 12 Minuten zu keinem Torerfolg, aus dem 20:19 wurde ein 20:26.

Der HC Kriens-Luzern qualifiziert sich damit für die Viertelsfinals im Schweizercup. Allzu viel Zeit aber bleibt beiden Teams nicht. Denn bereits in 48 Stunden Stunden stehen sie sich im der Krienser Krauerhalle in der Meisterschaft wieder gegenüber. Und dann beginnt die Partie wieder bei 0. Allerdings hat die Partie in Gossau gezeigt, dass bei einem oder anderen HCK-Spieler noch reichlich Luft nach oben besteht. Diese zu nutzen wird nötig sein. Denn wenn den Fürstenländern ein Ruf vorausgeht, dann ist es der, dass sie sich auch von solchen Misserfolgen nicht entmutigen lassen. Sie werden unerschrocken antreten in der Innerschweiz. Und da braucht es auch vom Favoriten wieder eine komplette Leistung, um die beiden budgetierten Punkte ins Trockene zu holen. Denn einen 0:7-Lauf hat auch der HC Kriens-Luzern nicht alle Tage.


TSV Fortitudo Gossau - HC Kriens-Luzern 22:26 (11:9)

Buechenwaldhalle, 210 Zuschauer. SR Boskoski/Stalder
Spielverlauf: 0:1, 3:1, 4:2, 4:5, 5:7, 8:7, 8:8, 9:9. 11:9; 11:11, 12:11, 14:13, 18:15, 19:18, 20:19 (46.), 20:26 (59.), 22:26.

Strafen: Gossau 5, Kriens-Luzern 2x2 Minuten

Fortitudo Gossau: Bringolf/Jochum; Ham (7/1), Weingartner (7), Wild, Mächler, Geiger, Damann, Kun (2), Bucher, Würth, Züger (2), Mauchle, Graf (4).

HC Kriens-Luzern: Willimann/Bar; Fellmann (5), Wipf (1), Blättler (6/4), Engler (3), Spengler (3), Vögtli, Alili (2), Brücker (1), Radovanovic (1), Delchiappo, Schramm (4).

Bemerkungen: HC Kriens-Luzern ohne Baviera, Hofstetter, Ramseier und Nyffenegger.


Benedikt Anderes für den HCK

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