Grosse Verstärkung für das Surseer NLA-Team

Der Tennis Club Sursee ist bereit für die anstehenden Interclub-Spiele. Die 19-jährige Leonie Küng (WTA 155) verstärkt das NLA-Team. Die junge Schaffhauserin stand im Februar im thailändischen Hua Hin erstmals in einem WTA-Final.

Theres Bühlmann
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Das Kader des Surseer NLA-Interclub-Frauenteams ist komplett. Für ihre dritte Saison auf höchster Stufe hat sich die Equipe unter Trainer Michael Birner verstärkt und meldet den Zuzug der 19-jährigen Schaffhauserin Leonie Küng (Bild, WTA 155). Auf der Kaderliste figuriert auch deren zwei Jahre jüngere Schwester Lisa. Beide spielten bereits 2017 in Sursee, als die Mannschaft den NLB-Meistertitel feierte. Leonie Küng sorgte im vergangenen Februar für Furore, als sie im thailändischen Hua Hin erstmals in einem WTA-Final stand, diesen aber gegen die Polin Magda Linette verlor. Aus Tschechien kommt, wie in der letzten Saison, die 15-jährige talentierte Linda Fruhvirtova, heuer ist auch ihre 13-jährige Schwester Brenda dabei. Im Weiteren setzt Sursee vor allem auf die clubeigenen Spielerinnen Kristina Milenkovic (19), Kiara Cvetkovic (16) und Anna Vrbenska (23).

Die 19-jährige Leonie Küng unterstützt das Surseer NLA-Team für die Interclub-Spiele.

Die 19-jährige Leonie Küng unterstützt das Surseer NLA-Team für die Interclub-Spiele.

Bild: Urs Lindt / Freshfocus (Montreux, 3. Juli 2020)

Die Surentalerinnen bestreiten die erste NLA-Partie am 28.Juli (12.00 Uhr) auswärts gegen Aufsteiger Hörnli Kreuzlingen, das erste Heimspiel ist auf den 30.Juli (12.00 Uhr) gegen die Grasshoppers terminiert.

Kein NLA-Absteiger in dieser Saison

Die je 6 Frauen- und 6 Männerteams, welche die NLA-Interclub-Meisterschaft bestreiten, können ohne Druck aufspielen. Swiss Tennis hat dem Antrag der Vereine wegen der besonderen Coronasituation zugestimmt, und verzichtet in der höchsten Spielklasse in dieser Saison auf einen Absteiger. Die Teams mussten Einbussen in Kauf nehmen und verfügen generell über weniger Budget, um höhere finanzielle Engagements für ausländische Akteure zu tätigen und setzen nun vermehrt auf Schweizer.

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