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«Gstaad hätte Topspieler verdient»

Der frühere Tennisprofi Ivo Heuberger über die Atmosphäre in Gstaad, Verbesserungsmöglichkeiten und die Schwierigkeiten, einen Top-Ten-Spieler zu bekommen.
Interview: Laura Inderbitzin
Ivo Heuberger. (Bild: pd)

Ivo Heuberger. (Bild: pd)

Der Altstätter Ivo Heuberger ist ein ehemaliger Tennisprofi und war Ende der 1990er-Jahre im Davis-Cup-Team der Schweiz. Der heute 42-jährige Heuberger nahm sieben Mal an den Swiss Open in Gstaad teil.

Wie haben Sie das Turnier in Gstaad erlebt?

Es ist einmalig. Man spielt mitten im Dorf, die Berge und die Aussicht sind fantastisch. Auch die Organisation ist einwandfrei. Das Turnier ist deshalb bei den Spielern sehr beliebt. Trotzdem: Für ein Sandturnier im Juli ist es schwierig, Topspieler anzuziehen.

Julien Finkbeiner, Vizedirektor des Turniers, würde widersprechen. Er sagt, es liege nicht an der Unterlage, sondern allein am Zeitpunkt.

Das Problem ist wohl die Kombination der beiden Dinge. Jetzt, im Juli, ist die Sandunterlage für Top-Ten-Spieler einfach nicht mehr attraktiv. Alle bereiten sich schon auf die US Open vor – und da wird auf Hartplatz, nicht auf Sand, gespielt. Ausserdem findet gleichzeitig ein anderes Sandturnier in Hamburg statt. Dieses ist für Sandspezialisten attraktiver, weil man dort mehr Punkte gewinnen kann.

Da stellt sich die Frage, wieso Gstaad seit über hundert Jahren derart erfolgreich bestehen konnte.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Das Turnier, das Ambiente und alles Drumherum in den Bergen ist super. Es sind Sommerferien, und viele machen vielleicht einmal einen Ausflug nach Gstaad. Aber rein sportlich: Für das Turnier ist es enorm schwierig, einen Top-Ten-Spieler zu bekommen.

Was müsste man tun, um das zu ändern?

Vielleicht würde eine Hartplatzunterlage mehr Weltklassespieler anziehen . . . Aber ich weiss nicht, ob das möglich ist oder ob es dann wirklich den gewünschten Effekt hätte. Ich hoffe aber, dass man eine Lösung finden kann. Das Turnier in Gstaad hätte Topspieler verdient.

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