HALBMARATHON FRAUEN: Der Sieg ist eine Motivationsspritze für die Zukunft

Mit der Obwaldnerin Rebecca Rüegge setzte sich eine Ausdauersportlerin mit Zukunft durch.

Jörg Greb
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Rebecca Rüegge ist nun die fünftschnellste Schweizerin in dieser Kategorie. (Bild Philipp Schmidli)

Rebecca Rüegge ist nun die fünftschnellste Schweizerin in dieser Kategorie. (Bild Philipp Schmidli)

Die Regentropfen rannen ihr übers Gesicht. Die Kleider tropften vor Nässe. Die Laufschuhe pflotschten. Doch sie strahlte. Rebecca Rüegge stand im Zielauslauf und gab Interviews. Immer wieder dasselbe hatte sie zu erzählen. Sie tat es gerne. Als Siegerin fühlt es sich so oder so ausgezeichnet an. Und die Obwaldnerin aus Büren, beruflich als Primarlehrerin in Kerns tätig, hatte auch die Zeit während der 1:19.15 Wettkampfstunden über die 21,098 km als «sehr stimmungsvoll und angenehm» erlebt. «Lieber so als heiss, zumindest zum Laufen», sagte sie zum Dauerregen.

Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
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Und die 27-Jährige verwies auf das Rennen vor einem Jahr, das durch den Schneefall und die tiefen Temperaturen geprägt gewesen war: «Ich konnte lauter positive Erinnerungen mitnehmen, und diese trugen mich auch in diesem Jahr», sagte sie. Platz 3 belegte sie vor zwölf Monaten – in einer Zeit von 1:22.32 Stunden.

Von Männern umringt

Jetzt glückte ihr in Luzern ein noch stärkerer Auftritt, «ein tolles Rennen», wie sie betonte. Ein Rennen, das von Beginn an ihrem Gusto entsprach. Sie fühlte sich im Element, lief einen äusserst regelmässigen Rhythmus und hatte keine entscheidende Krise zu bewältigen. Unterstützt fühlte sie sich von zahlreichen Männern, die sich um sie gruppierten. Dieser Taktik hatte sie zu verdanken, dass sie nach wenigen Kilometern die führende Kbra Kiros überholen und sogleich distanzieren konnte. Der schliesslich zweitklassierten Angela Haldimann konnte sie bis ins Ziel 1.24 Minuten abnehmen.

«Dieses Rennen hier diente mir als Standortbestimmung, und das Resultat stellt eine Megamotivation dar», freute sich Rüegge. Nachdem die Triathletin und Gigathletin im vergangenen Sommer den Wochen-Gigathlon von Chur nach Lausanne im Couple bestritten hatte (12. Schlussrang), verstand sie es, die Form nach diesem Event zu nutzen, zu konservieren und zu spezifizieren. Der Halbmarathon in Luzern stellte das erste Herbstziel dar. In drei Wochen will sie sich nochmals mit der Distanz auseinandersetzen.

Leistung mit Qualität

Und das alles im Hinblick auf die Marathonpremiere, die sie für den nächsten Frühling plant. «Ich traue mir noch einiges zu», sagte sie und deutete Ambitionen an. Das Erfolgserlebnis von Luzern will sie gezielt einsetzen. Sie hat Empfindungen und Bilder gespeichert. «Die Stimmung unterwegs war bombastisch, derart motivierend.» Sie, die vor dreieinhalb Jahren von Romanshorn ihrer Schwester in die Innerschweiz gefolgt war, fühlt sich hier zu Hause und weiss ihre neues Umfeld – wie das Resultat beweist – zu nutzen.

Und wie stark die Leistung von Luzern ist, zeigt ein Blick auf die aktuelle Schweizer Bestenliste. Auf Position 5 in diesem Jahr hat sich Rüegge geschoben, vor ihr nur so bekannte Exponentinnen wie Maja Neuenschwander (1:13.44), Olympiasiegerin Nicola Spirig (1:15.29), Ex-Olympia-Triathletin Magali Di Marco (1:18:20) und Ex-Olympia-Marathon-Teilnehmerin Ursula Spielmann-Jei­tzi­ner (1:18.35).