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HANDBALL: 25:23-Sieg für den HC Kriens-Luzern gegen Suhr Aarau

Der HC Kriens-Luzern gewinnt das erste Finalrunden-Heimspiel gegen Suhr Aarau 25:23. Dabei musste das Team hart um den Sieg kämpfen, blieb am Schluss aber verdient auf der Siegerstrasse. Überragend beim HC Kriens-Luzern war Linkshänder Aleksandar Radovanovic, der mit 13 Treffern (10 aus dem Spiel heraus) für das Glanzlicht sorgte.
HC Kriens vs. HSC Suhr Aarau am 19. Februar 2017. Im Bild: Thomas Hofstetter. (Bild: Corinne Glanzmann (Kriens, 19.02.2017))

HC Kriens vs. HSC Suhr Aarau am 19. Februar 2017. Im Bild: Thomas Hofstetter. (Bild: Corinne Glanzmann (Kriens, 19.02.2017))

Es gibt Spiele, da zählt am Schluss in erster Linie das Ergebnis. So eines erlebten die 800 Zuschauer zum Beginn der Wintersportferien in der Krauerhalle am Sonntag. Da der ambitionnierte Heimclub, der das Spiel zwar lange Zeit in der Hand hielt, nie im Rückstand lag und trotz langer Verletztenliste stets Herr der Lage war. Da der Aufsteiger, der nach der überraschenden Qualifikation für die Finalrunde nun auch noch die Playoffs schaffen will und einen Siebenpunkte-Rückstand wettmachen will. Dementsprechend ging es in der Krauerhalle auch zur Sache.

Die Einheimischen taten sich in der beweglichen Suhrer Deckung aber schwer, zu wirklich guten Chancen zu kommen. Das mag auch damit zusammenhängen, dass die Gastgeber in der Deckung nicht jenes Selbstvertrauen tanken konnten, das es dazu brauchen würde. Denn den Gästen gelang es speziell nach der Pause, die finale Entscheidung hinauszuzögern. Unterstützt vom einen oder anderen Fehler der Einheimischen, aber auch von einigen mehr als fragwürdigen Entscheiden der beiden Referees wurde der Rückstand immer kleiner. Dass Radovanovic (nach einem ziemlich deutlichen Schlag ins Gesicht) für ein Medical Timeout mit drei Angriffen Zwangspause bestraft wurde, ist zwar nur eine konsequente Umsetzung der (hier mehr als fragwürdigen) neuen Spielregel. Wenn dann aber im Gegenzug Baviera für ein Dutzendfoul vom Feld muss, während der Suhrer Abwehrspieler kurz zuvor ungeschoren davon kam, dann begriff das auf der Tribüne kaum ein Zuschauer mehr. Aber es wäre beinahe spielentscheidend geworden, weil Suhr exakt in dieser Phase den Ausgleich erzielte.

Gerade in diesem heiklen Moment aber zeigte sich der Unterschied zwischen den beiden Teams exemplarisch. Suhr holte zwar Tor um Tor auf und glich sogar aus. Während sie aber trotz Aufwind jetzt die Nerven verloren und vor den Augen ihres dauerreklamierenden Coaches entscheidende Fehler machten, packte der Gastgeber die Routine aus und schaukelte ein Spiel sicher nach Hause. Mit Kampfgeist, mit Nerven, letztlich auch mit Überzeugung und mit einem grossem Kämpferherz. Denn gegen diese nie aufsteckenden Aargauer zu gewinnen, ist alles andere als leicht. Das musste der HCK an diesem Tag einmal mehr einsehen. Und diese Erfahrung haben auch andere Clubs der NLA schon gemacht.

Während die Deckung des HC Kriens-Luzern nie richtig Tritt fasste und von den Aargauern das eine oder andere unnötige Gegentor hinnehmen musste, war die Offensive froh über einen starken Auftritt von Aleksandar Radovanovic. Der junge Linkshänder fasste sich schon in der Anfangsphase ein Herz und stellte gleich mehrmals die Relationen her, als er gegen seinen Bruder im Tor von Suhr-Aarau stark abschloss und sich in dieser Phase nur gerade einen Fehlschuss notieren lassen musste. Am Schluss war er bei 13 Toren - die Zahl der Fehler blieb sehr tief. Stark – und verdient ausgezeichnet als J.P. Chenet Best Player.

Für den HC Kriens-Luzern war das ein wichtiger Schritt im Projekt #onamission: 10 Punkte beträgt damit der Rückstand der Konkurrenten im Kampf um einen Playoff-Platz. Der HSC Suhr Aarau war einer davon.

HC Kriens-Luzern - HSC Suhr Aarau 25:23 (13:10)

Krauerhalle, 800 Zuschauer. SR Bernet/Wick
Spielverlauf: 1:0, 3:1, 5:4, 8:6, 9:7, 10:8, 13:10; 15:13, 17:16, 18:16, 19:17, 21:20, 23:21, 25:22, 25:23.
HC Kriens: Bar/Portmann (1 Penalty); Alili (1), Baviera, Blättler (2), Bucher, Fellmann (1), Hofstetter (2), Mühlebach, Radovanovic (13/3), Schramm (3), Spengler, Stankovic (3), Wipf.
HSC Suhr Aarau: Radovanovic/Pramuk (ab 31.); Aufdenblatten (6), Baumann (3/3), Bräm, Kägi (5), Kurbalja (1), Prachar, Rohr (2), Romann (4), L. Strebel (1), P. Strebel (1).
Bemerkungen: 53. Radovanovic scheitert mit Penalty an Pramuk, ist aber im Nachschuss erfolgreich (22:20). Kriens-Luzern ohne Ramseier, Nyffenegger, Brücker.
J.P. Chenet Best Player award: Radovanovic (HC Kriens-Luzern) Aufdenblatten (HSC Suhr Aarau).

Benedikt Anderes

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