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HANDBALL: 28:24-Sieg des HCK gegen Aufsteiger RTV Basel

Der HC Kriens-Luzern holt sich mit einem 28:24-Sieg gegen den RTV Basel zwei enorm wichtige Punkte im Kampf um den Finalrundeneinzug. Der HCK musste zum Beginn der Qualifikations-Rückrunde kämpfen, weil der kecke Aufsteiger nie aufsteckte.
Andi Portmann zeigte gegen den Aufsteiger eine hervorragende Leistung. (Bild: Archiv Nadia Schärli/Neue LZ)

Andi Portmann zeigte gegen den Aufsteiger eine hervorragende Leistung. (Bild: Archiv Nadia Schärli/Neue LZ)

10 Minuten brauchte der HC Kriens-Luzern, um gegen den aufmüpfigen NLA-Aufsteiger RTV Basel den Tritt zu finden. So lange blieb der Gast aus Basel dran und sorgte mit teils kuriosen Toren immer wieder für den Gleichstand. Dann aber war (auch) die HCK-Defensive definitiv in der schlecht besetzten Maihofhalle angekommen. Mit einem starken Andi Portmann im Tor (13 Saves) legte der favorisierte Gastgeber eine erste Distanz zwischen sich und den Gegner. Gerade mal 9 Tore gelangen den Baslern. Natürlich zu wenig, um mithalten zu können. Und auch zu wenig, um die Hoffnung auf einen Punktgewinn am Leben zu halten.

Da war diese Hoffnung bei den Baslern aber allemal. Denn der Blick auf den Gegner beim Warmup schürte Basler Hoffnungen. Tom Hofstetter konnte wegen seiner Sperre ein zweites Mal nicht mittun, Spengler war ebenso wie Vögtli, Gwerder, Lehmann und Spengler verletzungsbedingt nicht dabei. So standen denn gerade mal noch 11 Spieler auf dem Matchblatt des HCK – deren 9 als Feldspieler. Doch an viel Auslauf auf der Bank hat sich der HCK inzwischen unfreiwillig gewöhnt.

Die Routiniers auf dem Feld zeigten, dass nun halt jeder noch etwas mehr Verantwortung übernehmen muss. Schliesslich wollte der HCK diesen Sieg. Unbedingt und mit spürbarem Willen – Freitag der 13. hin oder her.

Nach den ersten 10 Minuten also fand die HCK-Abwehr die nötige Stabilität und liess in den nächsten 20 Minuten gerade mal noch 5 Tore zu. Ein sackstarker Wert gegen ein Basler Team, in dem doch zahlreiche Routiniers gehörig wirbelten. Immer wieder gelang es dem HCK, dem Gegner den Ball abzunehmen und im Gegenzug die Chance zum eigenen Torschuss zu nutzen.

Bereits in der pause alles klar

Schon zur Pause war das Resultat mit 14:9 für den Heimclub deutlich. Verdient deutlich. Denn auch wenn der HCK-Angriff phasenweise fehlerhaft war – mit einer starken Defensive kompensierte er das und lag verdient in Front.

Zweimal war es in Halbzeit zwei ein kurzes Nachlassen der Hausherren, die dem Gast aus Basel erlaubte, bis auf zwei Tore heranzurücken. Doch der HC Kriens-Luzern zeigte immer wieder zum richtigen Zeitpunkt die Abgeklärtheit, die Cleverness und die Abgezocktheit, um wichtige Tore zu erzielen. Und zwar exakt dann, wenn der Gegner aufkam. Entschlossenheit nennt man das wohl. Und auch Routine.

Bei diesem Auftritt brauchte sich niemand um dieses Team zu fürchten. Der HCK war konzentriert, stabil und entschlossen bei der Sache, kämpfte in der Deckung und schaffte es vorne immer mal wieder, im richtigen Moment ein Tor zu erzielen. Der 28:24-Heimsieg war deshalb letzten Endes hochverdient weil erarbeitet.

Krienser festigen Rang 2

Tabellenmässig hat sich der HC Kriens-Luzern an der Spitze festgesetzt. Hinter Leader Kadetten liegt der HCK weiterhin auf Rang 2, der Finalrundenkurs stimmt. Und etwas Luft hat das Team auf den Strich ebenfalls erarbeitet. Denn mit der Partie in Winterthur beginnt eine harte Serie von schweren Auswärtsspielen in Zürich, Bern und St. Gallen. Unmöglich sind für den HC Kriens-Luzern gegen diese Gegner Punktgewinne nicht. Aber sie sind auch nicht selbstverständlich. Die aktuelle Tabellenlage aber dürfte dem Selbstvertrauen des Teams durchaus zuträglich sein. Die entsprechenden Qualitäten hat das Team gegen den RTV Basel gezeigt.

HC Kriens-Luzern - RTV 1879 Basel 28:24 (14:9)

Maihofhalle Luzern. – 450 Zuschauer. – SR Bernet/Wick. – Spielverlauf: 1:0, 1:1, 2:2, 4:4, 7:4, 9:5, 11:6, 12:7, 13:9, 14:9; 15:10, 15:12, 17:12, 17:14, 18:16, 20:16, 20:18, 23:18, 25:18, 26:19, 26:21, 27:22, 28:24.

HC Kriens-Luzern: Portmann/Ineichen (ab 54.); Fellmann (1), Mühlebach (3), Blättler (3), Weingartner (1), Stojanovic (1), Baviera (3), Stankovic (7), Baumgartner (5), Schramm (4).

RTV Basel: Ullrich (1.-40.)/Kujan/Steiner (ab 40.); Goepfert (2), Stamenov (2), Ebi (2), Langheim (2), Kujan, Basler (1), Martinez (1), Vukelic (3), Dannmeyer (3), Kaiser (2/1), Jurca (4/1).

Bemerkungen: Kriens ohne Spengler, Schelbert, Vögtli, Lehmann (alle verletzt) und Hofstetter (Sperre). Penalties: 57. Stankovic scheitert an Steiner (26:21), holt sich aber Ball zurück. J.P. Chenet

Best Player Award: Andi Portmann (HC Kriens) und Marko Vukelic (RTV).

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