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HANDBALL: Altdorf bleibt gegen Stäfa chancenlos

Der KTV Altdorf kassiert auswärts gegen Lakers Stäfa eine klare 25:32-Niederlage. Die Zürcher drängen die Urner schon früh auf die Verliererstrasse.
Erzielte in Stäfa 10 der 25 Altdorfer Treffer: Spielertrainer Mario Obad. (Bild: Urs Hanhart)

Erzielte in Stäfa 10 der 25 Altdorfer Treffer: Spielertrainer Mario Obad. (Bild: Urs Hanhart)

Der KTV Altdorf reiste mit dem Vorhaben nach Stäfa, dem NLB-Tabellenzweiten tüchtig einzuheizen. Doch draus wurde nichts. Die Urner vermochten dem haushohen Favoriten lediglich in der Startphase einigermassen Paroli zu bieten. Nach sieben Minuten lautete der Spielstand 3:3.

Doch ab diesem Zeitpunkt gaben die Platzherren tüchtig Gas und erarbeiteten sich innerhalb von zehn Minuten einen Vier-Tore-Vorsprung, den sie dann bis zur Pause auf vorentscheidende sieben Längen ausbauten (Halbzeitstand 18:11). Insbesondere zwischen der 16. und 22. Minute war bei den Urnern richtig der Wurm drin. Während dieser Phase erzielten sie keinen einzigen Treffer, stattdessen unterliefen ihnen Fehlwürfe, Ballverluste und technische Fehler am laufenden Band.

Wieder näher herangekämpft

Man muss den Altdorfern zugestehen, dass sie trotz des fast hoffnungslosen Rückstandes keineswegs aufsteckten und alles versuchten, um der Partie doch noch eine Wende geben zu können. Nach dem Wiederanpfiff blieben die Gastgeber zunächst weiterhin am Drücker. Dadurch gelang es den Zürchern, den Vorsprung zwischenzeitlich bis auf neun Tore auszubauen.

Doch die kampfstarken Urschweizer wehrten sich erfolgreich gegen die drohende Kanterniederlage. Mit einem Zwischenspurt schafften sie es, den Rückstand innert 15 Minuten mehr als zu halbieren. Zwölf Minuten vor dem Abpfiff lagen die Urner nur noch mit vier Toren im Hintertreffen. Näher kamen sie jedoch nicht mehr an die Lakers heran. Die Zürcher agierten in der Schlussphase wieder deutlich konzentrierter und entschlossener, wodurch sie den Urschweizern den Schneid endgültig abkauften. Unter dem Strich waren die Altdorfer weit davon entfernt, den erhofften Coup zu landen. Stäfa siegte letztlich standes­gemäss mit 32:25.

Mario Obad und Luthiger – die Aktivposten

Spielentscheidend war die Tatsache, dass die Urner die drei Zürcher Goalgetter Louis Barth, Mikkel Kristian Madsen und Nicola Brunner nie richtig in den Griff bekamen. Dieses brandgefähr­liche Trio verzeichnete Torabschluss-Erfolgsquoten von 75 bis 90 Prozent und erzielte 22 der 32 Treffer. Zudem scheiterten die Altdorfer immer wieder am überragenden Lakers-Keeper Marius Aleksejev, der 10 von 25 Würfen parierte.

Diesbezüglich nicht zu verstecken brauchte sich auch der kurzfristig reaktivierte Altdorf-Schlussmann Marcel Luthiger. Der Routinier machte 14 der 42 auf sein Gehäuse abgefeuerte Bälle unschädlich, womit er eine sehr gute Quote von 34 Prozent erreichte. Offensiv war Mario Obad effizientester Altdorfer Akteur. Der Kroate feierte nicht weniger als 10 Torerfolge, wofür der Spielertrainer nur 13 Abschlussversuche benötigte.

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Handball, NLB-Männer

20. Runde: Lakers Stäfa – Altdorf 32:25. Endingen – Siggenthal/Vom Stein 34:17. Kadetten Espoirs Schaffhausen – SG Horgen 41:39. Birsfelden – Solothurn 19:26. STV Baden – Wädenswil 36:32. Chênois Genève – SG Yellow/Pfadi Winterthur 29:26. Möhlin – Steffisburg 21:21.

Rangliste (alle 20 Spiele): 1. Endingen 36. 2. Lakers Stäfa 31. 3. STV Baden 26. 4. Kadetten Espoirs Schaffhausen 25. 5. Möhlin 25. 6. Solothurn 25. 7. Steffisburg 22. 8. SG Horgen 18. 9. Altdorf 18. 10. Siggenthal/Vom Stein 14. 11. Birsfelden 14. 12. SG Yellow/Pfadi Winterthur 13. 13. Chênois Genève 11. 14. Wädenswil 2.

Lakers Stäfa – KTV Altdorf 32:25 (18:11)

Frohberg. – 380 Zuschauer. – SR Keiser/Rottmeier. – Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Stäfa; 5-mal 2 Minuten gegen Altdorf.

Stäfa: Aleksejev/Pellegrini; Valentakovic (1), Lepp, Ardielli, Schlumpf, Vernier, Madsen (6), Guignet (1), Brunner (7), Milosevic (5), Bleuler (2), Maag, Barth (9).

Altdorf: Luthiger/Arnold; Kasmaukas (3), Gisler, Ivan Fallegger (2), Flavio Fallegger (2), Ledermann, Auf der Maur (2), Drollinger, Obad (10), Koljanin (5), Christensen (1).

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