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HANDBALL: Altdorf verspielt einen Sechs-Tore-Vorsprung

Der KTV Altdorf kommt nicht vom Fleck. Beim Gastspiel in Siggenthal setzt es ein 28:30 ab.
Erzielte in 13 Versuchen acht Treffer für den KTV Altdorf: Spielertrainer Mario Obad (am Ball). (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 7. März 2017))

Erzielte in 13 Versuchen acht Treffer für den KTV Altdorf: Spielertrainer Mario Obad (am Ball). (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 7. März 2017))

Die Urner haben im Duell mit dem Tabellenzehnten eine erstklassige Gelegenheit vertan, ­einen Satz über den Abstiegsstrich zu machen und ins hintere Mittelfeld vorzurücken. Stattdessen ist ihnen jetzt Schlusslicht Stans, das am Samstag gegen Steffisburg seinen ersten Saisonsieg feierte, ganz dicht auf die Pelle gerückt. Damit ist die Lage für die auf dem vorletzten Tabellenplatz verbliebenen Altdorfer sogar noch ungemütlicher geworden, als sie schon war.

In Siggenthal befanden sich die Gelb-Schwarzen lange auf gutem Weg, endlich den längst fälligen zweiten Saisonsieg einzufahren und einen dringend nötigen Befreiungsschlag zu landen. Sie dominierten das Geschehen in der ersten Halbzeit und konnten den Pausentee mit einem recht komfortablen Drei-Tore-Vorsprung (Halbzeitstand 16:13) geniessen. Nach dem Seitenwechsel legten die Urschweizer zunächst sogar noch einen Zahn zu und bauten den Abstand innerhalb von sieben Minuten auf sechs Längen aus. Dieses scheinbar ­vorentscheidende Polster begann jedoch, ab der 42. Minute wie der Schnee in der Sonne zu schmelzen. Den Altdorfern unterliefen zunehmend unnötige Ballverluste und technische Fehler. Zudem liess nun auch plötzlich die Treffsicherheit zu wünschen übrig. ­Dadurch konnten die Platzherren den grossen Rückstand innerhalb kürzester Zeit wettmachen und in der 48. Minute zum 24:24 ausgleichen. Immerhin schafften es die Gäste, sich von dieser krassen Schwächephase wieder zu erholen und dagegenzuhalten.

Fehlendes Abschlussglück in den letzten Spielminuten

So blieb die Partie bis kurz vor Schluss auf Messers Schneide. Drei Minuten vor dem Abpfiff lautete das Skore 27:27, und es lag noch immer alles drin. Doch die Gastgeber bewiesen bessere Nerven. Sie brachten bei ihren letzten vier Angriffen drei Bälle im Netz unter, während die KTV-Truppe bei ihren letzten drei Abschlüssen nur noch einmal erfolgreich blieb. So endete dieser doch eher kurios verlaufene Match 30:28 zu Gunsten der Aargauer, die sich nun durch diesen wichtigen Erfolg ein recht beruhigendes Vier-Punkte-Polster auf Altdorf und damit den Relegationsstrich verschafft haben.

Bester Skorer in den Reihen der Zentralschweizer war wie schon gegen die SG Yellow – Padi Marius Kasmaukas. Der Rückraumspezialist warf acht Tore, benötigte dazu jedoch 14 Anläufe. Deutlich effektiver agierten Spielertrainer Mario Obad, der sieben von acht Abschlussgelegenheiten in Treffer ummünzte, und Edvinas Vorobjovas, der bei sechs von acht Anläufen ins Schwarze traf. Matchentscheidend war wohl der Umstand, dass Altdorfs Stammkeeper Christian Amrein nur relativ kurze Zeit mittun konnte. Er parierte fünf von zehn Würfen und erzielte eine stolze Abwehrquote von 50 Prozent. Altdorfs Nummer zwei, Jan Dittli, machte 29 Prozent der gegnerischen Geschosse unschädlich. (urh)

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