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HANDBALL: Altdorf vor kniffliger Aufgabe

Mit den Kadetten Schaffhausen wartet bereits die nächste Knacknuss auf den KTV Altdorf. Und der Abstand zum Abstiegsstrich schrumpft immer mehr zusammen.
Altdorf-Goalie Christian Amrein hat seine Krankheit überwunden. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 18. Oktober 2017))

Altdorf-Goalie Christian Amrein hat seine Krankheit überwunden. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 18. Oktober 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Durch das vor Wochenfrist auf den allerletzten Drücker herausgeholte Remis gegen den TV Solo­thurn ist der KTV Altdorf in der Tabelle zwar vom zehnten auf den neunten Platz vorgerückt. Dennoch hält sich die Freude darüber in Grenzen, denn der Abstand zum Strich ist trotz dieses Erfolgserlebnisses weiter zusammengeschrumpft und beträgt jetzt nur noch einen Punkt. Dies deshalb, weil der Tabellen­vorletzte Stans völlig über­raschend den zuvor noch ungeschlagenen Leader Basel be­siegte. Der Abstiegskampf spitzt sich elf Runden vor Schluss immer mehr zu.

Über den Berg sind erst die fünf Ranglistenersten. Alle anderen neun Teams ab Platz sechs liegen innerhalb von sechs Punkten. Die Urner befinden sich mitten in diesem Knäuel, das um ­jeden Zähler hart fighten muss. Gegenüber den anderen Mannschaften, die sich unter oder knapp über dem Strich aufhalten, hat die KTV-Truppe mit dem Nachteil zu kämpfen, dass sie es in den nächsten vier Runden mit lauter Konkurrenten aus der ­Spitzengruppe zu tun bekommt. Dementsprechend schwierig dürfte es in den nächsten Wochen werden, sich aus dem Abstiegssumpf zu befreien.

Gegen Schaffhausen etwas gutzumachen

Morgen, um 15 Uhr, müssen die Altdorfer auswärts in Schaff­hau­sen (BBC-Arena) gegen das mo­mentan fünftklassierte Espoirs-Team der Kadetten antreten. Eine äusserst knifflige Aufgabe, zumal die Nordschweizer schon seit geraumer Zeit nicht mehr ­bezwungen worden sind. Drei Partien haben die Munot-Städter zuletzt hintereinander für sich entschieden.

Immerhin sind die Urschweizer keineswegs chancenlos. Im Hinspiel, das Ende September in der Feldli-Arena ausgetragen wurde, hielten die Gelb-Schwarzen bis zur 50. Minute sehr gut mit, brachen dann jedoch in der Schlussphase völlig ein und kassierten schliesslich eine bittere 30:35-Heimschlappe. Nun gilt es, diese Scharte wieder auszuwetzen und vor allem über die volle Spieldauer voll­konzentriert zur Sache zu gehen.

Keeper Amrein wieder einigermassen fit

Christian Amrein, Altdorfs Schlussmann Nummer eins, der in den letzten Wochen wegen Pfeifferschem Drüsenfieber pausieren musste, hat das Training inzwischen wieder aufgenommen. Möglicherweise wird er in Schaffhausen bereits wieder zum Einsatz kommen. Dazu sagt Sportchef Mirko Funke: «Wir werden ihn höchstwahrscheinlich mitnehmen, auch wenn er noch nicht ganz im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Jedenfalls sind wir sehr erleichtert, dass es bei unserem Stammkeeper wieder aufwärts geht.»

Zuletzt im Spiel gegen Solothurn fehlte Amrein an allen Ecken und Ende. Die beiden anderen Goalies konnten nur ganz wenige Würfe parieren und erzielten schwache Abwehrquoten von zehn Prozent und weniger. Das ist in der zweithöchsten Liga eine viel zu geringe Ausbeute.

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