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HANDBALL: Altdorf vor wegweisendem Kellerduell

Im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Siggenthal darf sich der KTV Altdorf keinen Ausrutscher erlauben. Ansonsten droht das Abrutschen in den Bereich des Abstiegsstrichs.
Urs Hanhart
Mario Obad (am Ball) kann sich für die restlichen Spiele ganz auf das Toreschiessen konzentrieren. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 27. November 2017))

Mario Obad (am Ball) kann sich für die restlichen Spiele ganz auf das Toreschiessen konzentrieren. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 27. November 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@regionalsport.ch

Der überraschende 37:30-Auswärtssieg vor Wochenfrist in Winterthur gegen die SG Yellow/Pfadi Espoirs verschaffte dem KTV Altdorf wieder etwas Luft im Abstiegskampf. Mit diesem Exploit festigten die Urner den elften Tabellenplatz. Allerdings ist die Abstiegsgefahr noch längst nicht gebannt. Die drei Verfolger sitzen den Urnern nach wie vor dicht im Nacken. Birsfelden und Siggenthal weisen fünf Runden vor Schluss nur zwei Punkte Rückstand auf. Und auch das Schlusslicht Horgen, das gegenüber den Altdorfern mit drei Längen im Hintertreffen liegt, ist noch keineswegs abzuschreiben.

Morgen Abend kommt es zu einem äusserst brisanten Kellerduell, das wegweisend für den weiteren Verlauf der NLB-Meisterschaft sein könnte. Der KTV Altdorf trifft in der Altdorfer Feldli-Arena (Spielbeginn 18.00) auf den Tabellenvorletzten Siggenthal/Vom Stein Baden. Für beide Mannschaften ist in diesem viel zitierten Vier-Punkte-Spiel verlieren verboten.

Gegner mit angeschlagenem Selbstvertrauen

Dabei stehen die Gäste etwas mehr unter Druck als die Gastgeber. Wegen der vor einer Woche eingefahrenen und völlig überraschenden 28:32-Heimniederlage gegen den damaligen Tabellenletzten Birsfelden ist Siggenthal auf die vorletzte Position und damit unter den Strich abgerutscht. Überhaupt hatten die Aargauer in den letzten Wochen alles andere als einen guten Lauf. Von den bisherigen acht Rückrundenspielen konnten die Aargauer nur gerade zwei Partien für sich entscheiden. Der letzte Sieg liegt mittlerweile bereits fünf Wochen zurück.

Der KTV Altdorf hat nur eine geringfügig bessere Rückrundenbilanz vorzuweisen. Zwei Siege und ein Unentschieden stehen bei den Urnern zu Buche. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass die Urner im Vergleich zum morgigen Gegner ein deutlich schwierigeres Programm mit fast lauter Spitzenteams zu bestreiten hatten. Angesichts des starken Auftritts in Winterthur und der sehr guten Vorstellung gegen Leader Basel steigt Altdorf bestimmt als Favorit ins Kellerduell. Auch deswegen, weil Siggenthal mit einem angeschlagenen Selbstvertrauen ins Spiel steigen wird.

Zusätzliche Brisanz erhält diese Begegnung durch die Tatsache, dass die Gelb-Schwarzen in der Hinrunde gegen Siggenthal eine überaus bittere Niederlage hinnehmen mussten und diese Scharte nun ausmerzen möchten. Altdorf befand sich damals lange auf Siegeskurs und verspielte erst in der Schlussphase auf ärgerliche Art und Weise einen komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung. Diese «verschenkten» Punkte gilt es wieder gutzumachen.

Obad nicht mehr Spielertrainer

Beim Urner Traditionsklub zieht man mittlerweile alle Register, um die drohende Relegation in die 1. Liga zu verhindern. Nach der schwachen Leistung im Derby gegen Stans vor zwei Wochen hat die sportliche Leitung entschieden, Mario Obad als verantwortlichen Trainer aus der Schusslinie zu nehmen. Konkret heisst das, dass sich der Kroate für die restlichen Spiele auf seine Funktion als Aufbauspieler und Goalgetter konzentrieren kann. Obad figuriert mit bisher 143 erzielten Toren knapp hinter dem führenden Basler Jurca Rares an zweiter Stelle der NLB-Torschützenliste. Für das Training und die Spiele zeichnen bis Saisonende Coach Mirko Funke und Stefan Epp, der in der letzten Saison bereits phasenweise als Coach agiert hatte, verantwortlich. Dieses erfahrene Duo soll dafür sorgen, dass der Verbleib in der zweithöchsten Liga sichergestellt werden kann.

Hinweis

Männer, NLB. Samstag: KTV Altdorf – Siggenthal/Vom Stein Baden (18.00, Feldli-Arena).

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