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HANDBALL: Altdorf will sich rehabilitieren

Nach dem Desaster in Wädenswil ist bei Altdorf Wiedergutmachung angesagt. Allerdings ist mit der SG Yellow/Pfadi ein Gegner zu Gast, der dringend Punkte braucht.
Urs Hanhart
So viel Entschlossenheit wie hier von Yannick Drollinger (am Ball) fehlte den Altdorfern zuletzt beim Schlusslicht Wädenswil. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 25. März 2017))

So viel Entschlossenheit wie hier von Yannick Drollinger (am Ball) fehlte den Altdorfern zuletzt beim Schlusslicht Wädenswil. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 25. März 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

In den letzten Wochen überraschte die KTV-Truppe mit erfrischenden Auftritten gegen ­absolute Spitzenteams wie Endigen, Solothurn und Kadetten Schaffhausen. Deshalb passte der vor Wochenfrist erlittene Taucher am Zürichsee so gar nicht ins Bild. Die Altdorfer lieferten im Kräftemessen mit dem Tabellenletzten Wädenswil, der zuvor sechs Monate lang kein Meisterschaftsspiel mehr gewonnen hatte, eine Vorstellung ab, die alles andere als ein Ruhmesblatt war. Mit 28:36 Toren mussten sich die klar favorisierten Urner vom vermeintlichen Kanonenfutter richtiggehend überfahren lassen.

In den Reihen der Gelb-Schwarzen lief vor allem in der zweiten Halbzeit praktisch alles schief, was schieflaufen konnte. Topchancen wurden gleich reihenweise vergeben, Fehler en masse begangen, und die Abwehr ging viel zu wenig resolut zur Sache. Zudem liess auch der kämpferische Einsatz zu wünschen übrig.

Ein gefährlicher Underdog aus Winterthur

Im nächsten Heimspiel gegen die SG Yellow/Pfadi Winterthur, das am Sonntag (18.00 Uhr) in der Feldli-­Arena ausgetragen wird, geht es für die Altdorfer nun darum, diese indiskutable Leistung vergessen zu machen. Das dürfte allerdings nicht einfach werden. Von den Zürchern ist nämlich harte Gegenwehr zu erwarten, da sie in Sachen Abstiegsgefahr noch nicht über den Berg sind. Yellow/Pfadi liegt drei Runden vor Schluss mit den bisher ergatterten 16 Zählern an zwölfter und damit drittletzter Stelle. Der Vorsprung auf den Tabellenvorletzten Chênois Genf beträgt lediglich drei Punkte. Dass das Team aus der Eulachstadt schon seit ­geraumer Zeit mächtig unter Druck steht, beweisen die zuletzt erzielten Resultate. Die Mannschaft wuchs mit dem Messer am Hals teilweise regelrecht über sich hin­aus. Den Tabellensechsten Baden konnte sie überraschend mit 26:23 besiegen, und dem Ranglistendritten Solothurn trotzte sie ein erstaunliches 26:26-Remis ab.

Vom Hinspiel hinreichend gewarnt

Die SG Yellow/Pfadi darf man also keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Immerhin ist kaum zu befürchten, dass dies den Urnern passieren könnte. Sie sind nämlich bereits vom Ende Oktober ausgetragenen Meisterschaftshinspiel gewarnt, in dem sie knapp mit 28:30 den Kürzeren zogen. In dieser Begegnung mussten die Altdorfer mehrfach bis zu fünf Tore grosse Rückstände wettmachen. Dadurch fehlte zum Schluss etwas die Puste, um die Partie noch zu drehen. Als Matchwinner für Yellow/Pfadi durfte sich damals Adam Bakos feiern lassen, der bei zwölf Abschlüssen nicht weniger als elf Torerfolge feiern konnte und damit eine Effizienz sondergleichen an den Tag legte. Auf Bakos wird die KTV-Hintermannschaft ein besonderes Augenmerk richten müssen. Er ist der mit Abstand gefährlichste Offensivakteur in den Reihen der Gäste.

Nationalliga B

Rangliste (alle 23 Spiele): 1. Endingen 42. 2. Lakers Stäfa 36. 3. Solothurn 30. 4. Kadetten Espoirs SH 29. 5. Möhlin 29. 6. STV Baden 28. 7. Steffisburg 21. 8. Birsfelden 20. 9. Altdorf 19. 10. SG Horgen 18. 11. Siggenthal/Vom Stein 17. 12. SG Yellow/Pfadi ­Winterthur 16. 13. Chênois Genève 13. 14. Wädenswil 4.

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