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HANDBALL: Beim HCK passt es nicht zusammen

Kriens-Luzern hat sich in Schaffhausen fleissig gewehrt, doch das war zu wenig, um den Titelfavoriten fordern zu können: Die Partie mit wenig Höhepunkten ging 24:30 verloren.
Roland Bucher
Der Schaffhauser Zoran Markovic trifft gegen die Krienser Adrian Blättler (links) und Albin Alili. (Bild: Mike Kessler (Schaffhausen, 1. März 2018))

Der Schaffhauser Zoran Markovic trifft gegen die Krienser Adrian Blättler (links) und Albin Alili. (Bild: Mike Kessler (Schaffhausen, 1. März 2018))

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

In der 21. Spielminute gab’s einen bemerkenswerten Eintrag in die Geschichtsbücher des HC Kriens-Luzern: Moritz Oertli, 17 Jahre jung und, seinem Talent entsprechend Nachwuchs-Internationaler, warf sein erstes Tor für die NLA-Statistik. Der sowohl im mittleren Aufbau wie auch auf der linken Flügelposition einsetzbare Jungspund doppelte in der Schlussphase zweimal nach. Im Prinzip nur eine Randnotiz wert. Denn am Schluss blieb, trotz allen guten Vorsätzen, einmal mehr nur die Erkenntnis, dass es im Moment halt nicht ganz reicht, die Topteams kräftig zu kitzeln.

Oertli, ein Sportmittelschüler an der Luzerner Alpenquai-Kanti, versinnbildlicht indes das, was Kriens in dieser Finalrunde darstellt: Die Jungen greifen an. Vögtli (21) traut sich zu, Hierarchien in Frage zu stellen, Alili, auch er erst 22, war der Wirkungsvollste im Rückraum. Doch es passt bei Kriens einfach nicht zusammen.

Die Routiniers sind ausser Form

Die Mannschaft hatte nicht nur erneut wichtige Absenzen zu vermelden (Fellmann mit Grippe, Schramm mit Fersenprellung, Radovanovic mit den Nachwirkungen einer Hirnerschütterung), sondern konnte sich gestern beim Branchenleader auch nur wenig auf die Erfahrung ihrer Teamleader abstützen. Luca Spengler, einer, dem Verantwortung im Rückraum zugetraut wurde, zottelte mit einer argen Minusbilanz vom Feld (10 Versuche, 2 Treffer), Tom Hofstetter ist ein Jahr nach seiner schweren Knieverletzung auf dem Papier zwar fitgeschrieben, aber noch nicht im Stande, Wesentliches in der Spielgestaltung und im Abschluss zu bewirken. «So hat man natürlich gegen einen Gegner des Formats von Schaffhausen keine Chance», fand Nick Christen, der Interimstrainer.

Schaffhausen berauschte nicht. Doch der Unterschied zu Kriens: Wenn sich einer seiner Spielträger verfuhr, wie zum Beispiel Rekordschütze Gabor Csaszar, zückte Trainer Arno Ehret eine neue Karte aus dem Ärmel. «Davon können wir nur träumen», meinte Christen.

Kadetten SH – Kriens-Luzern 30:24 (12:11)

605 Zuschauer. – SR Abalo/Maurer. –Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen die Kadetten Schaffhausen, 5-mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Engler (47.) gegen Kriens-Luzern.

Kadetten Schaffhausen: Stevanovic (2 Tore)/Marinovic (21.–30.); Meister (4), Delhees (4), Liniger (4/1), Csaszar (3/1), Pendic, Beljanski (4), Gerbl (4), Norouzinezhad, Szyba (1), Markovic (4), Maros.

Kriens-Luzern: Willimann; Wipf (3), Blättler (3/2), Engler (3), Spengler (2), Vögtli (2), Oertli (3), Alili (6), Ramseier (2), Delchiappo, Hofstetter.

Bemerkungen: Kadetten Schaffhausen ohne Tominec und Brännberger, Kriens-Luzern ohne Fellmann, Schramm, Nyffenegger und Radovanic (alle verletzt). Verhältnis verschossener Penaltys 1:2.

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