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HANDBALL: Brisante Ausgangslage zwischen Stans und Altdorf

Das Derby zwischen Stans und Altdorf ist zugleich ein Kellerduell. Beide Teams wollen den ersten Vollerfolg einfahren.
Der Altdorfer Sebastian Munzert vom KTV Altdorf beim Abschluss. (Bild: Urs Hanhart)

Der Altdorfer Sebastian Munzert vom KTV Altdorf beim Abschluss. (Bild: Urs Hanhart)

Die Spiele zwischen dem BSV Stans und dem KTV Altdorf waren früher immer Saisonhighlights. Auf diese Saison hin sind die Stanser in die NLB zurückgekehrt. ­Allerdings bekunden sie grosse Mühe, dort wieder Fuss zu fassen. In den bisherigen sechs Spielen haben die Nidwaldner lauter Niederlagen eingefahren und liegen punktlos am Tabellenende.

Aber auch die Ausbeute der Altdorfer ist alles andere als überwältigend. Die Urner haben erst einen Punkt geholt (Remis gegen Solothurn) und sind fünfmal leer ausgegangen. Morgen Samstag treffen die beiden langjährigen Erzrivalen in der Stanser Eichlihalle (19.30) nach mehrjährigem Unterbruch wieder einmal auf­einander. Die Ausgangslage für dieses Urschweizer Derby könnte brisanter kaum sein. Den Gastgebern winkt die Chance, mit einem Sieg die rote Laterne an die Gäste abzutreten.

Der Tabellenvorletzte Altdorf seinerseits könnte mit einem Erfolg einen Schritt Richtung hinteres Mittelfeld machen. Dass Altdorf derart schlecht dasteht, hat in erster Linie mit dem happigen Startprogramm zu tun. Die Urner mussten ausschliesslich gegen Spitzenteams antreten. Einige Male waren sie nahe dran, einem der Aufstiegskandidaten ein Bein zu stellen. Den Lakers aus Stäfa unterlagen sie beispielsweise hauchdünn 34:35. Nun müssen die Urner beweisen, dass sie bisher tatsächlich unter Wert geschlagen worden sind. Jedenfalls steigen sie als Favoriten ins Derby. Dazu sagt Altdorfs Spielertrainer Mario Obad: «Wir hatten in den letzten Wochen viel Pech und deswegen nur einen Punkt geholt. Jetzt wollen wir endlich durchstarten und Punkte holen. Wir treffen nun auf Gegner, die zu packen sein sollten, so auch Stans.»

Obad ist sich aber bewusst, dass im Derby ein hartes Stück Arbeit auf den KTV Altdorf wartet. Die Nidwaldner sind nämlich keineswegs so schwach, wie es die missliche Lage vermuten lässt. Das aktuelle Schlusslicht war, wie auch Altdorf, bislang nicht gerade vom Wettkampfglück begünstigt. Gegen Stäfa und Siggenthal zog es denkbar knapp den Kürzeren. Stans verfügt mit Florian Heinrich über ­einen gefährlichen Scorer, der bisher im Schnitt sechs Tore pro Spiel erzielt hat. Auf ihn muss die Altdorfer Hintermannschaft ein spezielles Augenmerk richten.

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Hinweis

Männer, NLB. Samstag: Stans – Altdorf (19.30, Eichli).

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