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HANDBALL: Brisantes Kellerduell zum Jahresende

Im letzten Spiel der Hinrunde treffen der Drittletzte Altdorf und Schlusslicht Steffisburg aufeinander. Für beide Mannschaften geht es in diesem mit Spannung erwarteten Duell um sehr viel.
Urs Hanhart
Die Tore von Marius Kasmauskas, der zweitbesten Offensivkraft des KTV Altdorf, werden auch morgen gebraucht. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. 9. 17))

Die Tore von Marius Kasmauskas, der zweitbesten Offensivkraft des KTV Altdorf, werden auch morgen gebraucht. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. 9. 17))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Besser hätte man aus Sicht der Zuschauer nicht Regie führen können. In der Altdorfer Feldli-Arena gibt es morgen (Spielbeginn 18 Uhr) nochmals einen echten Handballknüller zu sehen, in welchem es für beide Teams quasi ums Überleben geht. Es handelt sich um ein sogenanntes Vier-Punkte-Spiel, das wegweisend sein dürfte im Hinblick auf den weiteren Verlauf der Saison.

Gastgeber Altdorf winkt die Chance, mit einem Heimsieg den Abstand zum Abstiegsstrich auf beruhigende sechs Punkte auszubauen. Noch deutlich mehr unter Druck stehen die Gäste aus Steffisburg. Sie müssen unbedingt gewinnen, um den Rückstand auf den rettenden zwölften Tabellenplatz zu verkürzen und in Grenzen zu halten. Falls die Berner obsiegen, würden sie wieder bis auf zwei Zähler an die Urner heranrücken. Das morgige Kräftemessen hat es also in Sachen Brisanz richtiggehend in sich.

Seit sechs Wochen ohne Sieg

Steffisburg hat von den bisherigen zwölf Meisterschaftspartien nur gerade deren zwei für sich entscheiden können. Der letzte Erfolg liegt nun schon sechs Wochen zurück. Anfang November bezwang das Farmteam von Wacker Thun überraschend den Aufstiegskandidaten Stäfa mit 26:23. Seit diesem Überraschungscoup hat Steffisburg fünf Niederlagen in Serie eingefahren. Allerdings wäre es fatal, diese Mannschaft als Kanonenfutter zu betrachten. Gegen Birsfelden, Siggenthal und Stans zog sie nämlich jeweils denkbar knapp mit nur einem Tor Differenz den Kürzeren. Mit etwas mehr Wettkampfglück könnte Steffisburg in der Tabelle deutlich weiter oben klassiert sein. Dieses Team ist sicherlich deutlich stärker einzustufen, als es die aktuelle Schlusslichtposition suggeriert. Immerhin haben die Altdorfer gleich mehrere Vorteile auf ihrer Seite. Nebst der Tatsache, dass sie zu Hause antreten können und von ihren treuen Fans sicherlich frenetisch angefeuert werden, steigen sie mit gestärktem Selbstvertrauen in diesen überaus wichtigen Match. Der vor Wochenfrist errungene Überraschungssieg gegen den vormaligen Tabellensiebten Horgen war eine willkommene Moralspritze.

Altdorf hat die stärkere Offensive

Falls die Gelb-Schwarzen an die am Zürichsee gezeigte Leistung anknüpfen können, steigen sie als klare Favoriten ins Keller­duell. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Altdorf über eine deutlich schlagkräftigere Offensivabteilung verfügt. Steffisburg hat in der bisherigen Saison im Schnitt nur gerade 23 Tore pro Spiel geworfen und liegt damit an vorletzter Stelle der gesamten Liga. Altdorf hingegen hat durchschnittlich 27-mal getroffen. Zudem verfügt Steffisburg über keine Akteure mit herausragenden Goalgetter-Qualitäten. Gabriel Felder liegt als Bester seines Teams nur gerade an 18. Stelle der NLB-Torschützenliste. Die Urschweizer haben mit Mario Obad und Marius Kasmauskas gleich zwei Spieler in den Top 15.

Ein zusätzlicher Anreiz, morgen Vollgas zu geben, ist die Gelegenheit, mit einem Sieg auf den zehnten Tabellenrang vorzustossen. Siggenthal und Horgen, die unmittelbar vor Altdorf klassiert sind, haben zum Abschluss der Hinrunde beide sehr schwere Gegner und dürften kaum zu weiteren Punkten kommen.

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