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HANDBALL: Daniel Fellmann beendet seine Karriere im Spitzensport per Ende Saison

Der Malterser Daniel Fellmann, Defensivbollwerk und Kreisläufer des HC Kriens-Luzern, wird seine Handball-Karriere im NLA-Team des HCK im Sommer beenden. Der 34-jährige Familienvater will privat und beruflich mehr Freiraum.
«Ich kann die Schwergewichte zwischen Beruf, Handball und Familie problemlos selber bestimmen.» Daniel Fellmann, Spieler HC Kriens-Luzern (Bild: Benedikt Anderes)

«Ich kann die Schwergewichte zwischen Beruf, Handball und Familie problemlos selber bestimmen.» Daniel Fellmann, Spieler HC Kriens-Luzern (Bild: Benedikt Anderes)

Seit 2011 spielt Daniel Fellmann für den HC Kriens-Luzern und wurde in dieser Zeit zur Identifikationsfigur der innerschweizer. Als Leaderfigur wusste Fellmann mit Engagement, Leidenschaft und Kampfgeist zu überzeugen und war ein wichtiges Element auf dem Weg des HCK in die nationale Spitze.

In der Zeit von 2003 bis 2016 war Fellmann auch in der Nationalmannschaft aktiv, absolvierte 118 Länderspiele (198 Tore) und durfte an zwei EM-Endrunden (2004 und 2006) teilnehmen. Aktuell steht Fellmann bei 355 NLA-Einsätzen – 185 davon für den HC Kriens-Luzern. Kein Spieler im aktuellen Kader des NLA-Teams verfügt über mehr Erfahrung auf höchstem Level.

Jetzt hat sich Fellmann entschieden, künftig private und berufliche Projekte zu priorisieren, heisst es in einer Medienmitteilung des HC Kriens-Luzern vom Freitag. Der 34-Jährige wird deshalb seine Karriere im Leistungssport im Sommer beenden.

Finalrunde und Playoffs als Abschiedstour

«Ich habe mir den Entscheid nicht leicht gemacht, denn die Freude am Sport und an der Herausforderung sind nach wie vor da», sagt Fellmann. Deshalb will er jetzt die laufende Saison mit Finalrunde und Playoffs als Abschiedstour spielen.

Letztlich sehe er es als Chance, nach 18 Jahren Spitzenhandball eine neue Phase des Lebens zu starten, die ihm mehr eigenen Entscheidungsspielraum ermögliche: «Ich möchte diesen Freiraum für meine Familie und meine berufliche Entwicklung einsetzen.» So wird Fellmann auch beruflich neue Aufgaben übernehmen. Aktuell arbeitet der ausgebildete Sekundarlehrer im Teilzeitpensum als Werklehrer der Volksschule Kriens.

Mit dem Handball auch in Zukunft verbunden bleiben

«Der Handball hat mir enorm viel ermöglicht in meinem Leben,» sagt Fellmann. «Deshalb werde ich der Sportart auch in Zukunft verbunden bleiben.» In welcher Form, steht aktuell aber noch nicht fest. Ob als Spieler, Trainer, Funktionär oder Zuschauer.

Nick Christen, Interimstrainer der Krienser Handballer und CEO, könnte sich « sehr gut vorstellen, dass Daniel Fellmann sein berufliches Wissen und seine langjährige Erfahrung im Spitzenhandball sehr gewinnbringend einsetzen kann. Wir hätten Freude, wenn er das bei uns tun würde – womöglich sogar in der Verbindung zwischen Nachwuchs und Spitze».

Den Zeitpunkt dafür aber werde Fellmann selber festlegen. «Für Spieler mit diesen Verdiensten, dieser Ausstrahlung und diesem Hintergrund gibt es bei uns immer einen Platz. Und genügend Aufgaben.» (pd/zim)

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