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HANDBALL: Die Krienser sind am Rumpf

HC Kriens-Luzern hat sein Saisonziel revidiert: Heute (Krauerhalle, 20.00) gegen Leader Thun und am Sonntag gegen Suhr geht’s nur noch um die Verteidigung von Rang 5.
Roland Bucher
Krienser Talent: der 17-jährige Moritz Oertli. (Bild: Philipp Schmidli (7. Oktober 2017))

Krienser Talent: der 17-jährige Moritz Oertli. (Bild: Philipp Schmidli (7. Oktober 2017))

Irgendwie schlängelt sich der HC Kriens-Luzern durch diese Finalrunde, von der man sich doch so viel erhofft hatte, schlägt Töne an, die immer und immer wieder Optimismus verbreiten sollen – aber das Team kommt nicht vom Fleck. Bösartig formuliert: Der HCK ist am Rumpf.

Einerseits ist die Ausbeute nach sechs Partien mit einem winzigen Zähler so schwach, wie sich der Verein in einer Finalrunde noch nie präsentiert hat, zum anderen fällt jetzt vor dem Spiel gegen Wacker Thun einmal mehr fast eine halbe Mannschaft aus. Das ändert nichts daran: Chef Nick Christen bleibt zuversichtlich. «Auch wenn die Voraussetzungen alles andere als gut sind: Wir wollen den ersten Sieg.»

Die Voraussetzungen: Kriens ist auch in seiner aktuellen Kaderbreite arg am Rumpf. Dass er, Nick Christen, der Trainer, seit einigen Tagen grippal auf halbmast fährt, wertet er selber als «nicht so dramatisch», mehr Sorgen bereitet ihm: auch Fellmann, der Abwehrchef, Alili und Del­chiappo, das Kreisläufertalent, fiebern und husten; zudem sind Radovanovic (Nachwirkungen einer Hirnerschütterung) und der ebenfalls blessierte Schramm nicht einsatzfähig. Wenn Kriens trotzdem eine Chance haben wolle: «Dann», fordert Christen, «muss hinten ein Bollwerk stehen. Wir brauchen zwei starke Goalies und eine überragende Defensive, um Wacker Thun den Zahn ziehen zu können.»

Nächste Woche fallen Entscheidungen

Ende März geht’s mit den Playoffs los: «Dann müssen wir stilsicher sein», sagt Christen. Dann beginnt auch die nächste Tranche Zukunftsarbeit. Einige Personalien im Hinblick auf die nächste Saison hat Kriens schon unter Dach und Fach, beispielsweise den Profivertrag für Moritz Oertli (17), das ausgesprochene Talent im Mittelaufbau: Oertli war vor einer Woche bei der Niederlage in Schaffhausen einer der Besten und dürfte – weil die Nummer 1 in der Position des Regisseurs, Tom Hofstetter, nach wie vor auf Formsuche ist – viel Einsatzzeit erhalten.

Drei Dossiers indes sind noch offen. Schramms Nachfolger auf der Linksaufbauer-Position, ein junger, 1,92 m grosser Iraner, könnte nächste Woche unterschreiben. In der Schwebe: die Zukunft von Kreisläufer Wipf und Aufbauertalent Albin Alili, der von Schaffhausen ausgeliehene Internationale. «Bald machen wir reinen Tisch», verspricht Christen, «dann ist die Kaderplanung für die kommende Saison mehr oder weniger gelaufen.»

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

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