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HANDBALL: Eine Abschiedsparty für Heiko Grimm

Der HC Kriens-Luzern bestreitet heute (18.00 Uhr, Krauerhalle) sein letztes Qualifikationsspiel gegen Pfadi Winterthur. Es geht um wichtige Punkte – und um eine würdige Verabschiedung von Heiko Grimm.
Betreut den HC Kriens-Luzern heute zum letzten Mal: Heiko Grimm. (Bild: Philipp Schmidli)

Betreut den HC Kriens-Luzern heute zum letzten Mal: Heiko Grimm. (Bild: Philipp Schmidli)

Die kleine Fete, die war schon lange in Stein gemeisselt: Heute Abend feiert der HC Kriens-Luzern im Anschluss an die Partie gegen Winterthur (Krauerhalle, 18 Uhr) ausgiebig den Fakt, dass er zum wiederholten Mal zwar nicht mit höchster Eleganz – doch immerhin einigermassen locker – die Finalrunde geschafft hat. Luca Spengler macht den Disc-Jockey, Daniel Fellmann und weitere HCK-Genossen sorgen dafür, dass keiner Hunger oder Durst haben muss.

Die Party, nicht zuletzt auch ein Zusammenschweissen der grossen, auch in diesem Herbst trotz sportlicher Sorgen sehr treuen HCK-Fanfamilie, erhält indes noch eine andere, besondere Note. Der Verein und Trainer Heiko Grimm haben am Mittwoch kommuniziert, dass die ursprünglich auf Ende dieser Saison vorgesehene Trennung bereits per Schlusspfiff Kriens – Winterthur vollzogen wird: Der Chefcoach rückt früher als geplant in den Staff des deutschen Bundesligisten Melsungen (aktuell Fünfter in der Tabelle) nach. Auch wenn die Würde, in Kriens einen Bundesliga-Trainer geformt zu haben, das Krienser Herz höher klopfen lässt – sie bringt auch Bürde: der HCK begibt sich in diesen Tagen intensiv auf die Suche nach einer Trainer-Übergangslösung für die Finalrunde. Trotzdem: «Wir haben am Samstagabend nichts anderes vor, als Heiko Grimm einen ganz besonders würdigen Abgang zu bereiten», sagt Nick Christen, der CEO des Vereins.

Punkte für gute Ausgangslage

Es sind wilde Tage bei Kriens: der Trainer, der nach fünf doch recht erfolgreichen Jahren definitiv den Hut nimmt, die Annäherung an Goran Perkovac, der im Sommer (oder sogar früher?) übernimmt und – seinem Naturell entsprechend – forsch Forderungen stellt. Und die heikle Aufgabe, noch vor den Festtagen den Wackelkandidaten schonend beizubringen, dass sie in Perkovacs Plänen keine Rolle mehr spielen. Klar ist: Der Kroate will die «Königsposition» in linken Rückraum sowie den Job des Kreisläufers an hochkarätige ausländische Leute vergeben. Christen: «Alles eine Frage unserer finanziellen Möglichkeiten. Aber wir machen alles, um Gorans Wünsche zu verwirklichen.»

Perkovac: das ist später. Grimm: das ist heute (nochmals). Ihm, der für Kriens so viel geleistet habe, wolle man bei der Derniere einen Sieg schenken, der letzte Eindruck bleibe bekanntlich haften, sagt Nick Christen. Hinter der Vorgabe, dem Triumph gegen Meister Schaffhausen jetzt einen Sieg gegen Winterthur folgen zu lassen, steckt allerdings auch Eigennutz: «Wir wollen mit einer optimalen Punktevorgabe in die Finalrunde, damit wir auf Rang 4 vorpreschen und in der ersten Playoff-Runde Heimrecht beanspruchen können», erklärt Christen. Leicht wird’s nicht: mit Hofstetter, Spengler, Radovanovic und Ramseier fehlen nach wie vor vier Leistungsträger.

Heiko Grimm ist ein letztes Mal gefordert.

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

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