HANDBALL: Eine weitere Ohrfeige für den HC Kriens-Luzern

Auch in Winterthur kam der HC Kriens-Luzern nie in die nähe eines Punktgewinnes. Pfadi Winterthur kaufte dem Team von Heiko Grimm von Beginn weg den Schneid ab und dominierte eine einseitige Partie von der ersten bis zur letzten Minute.

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Torhüter Andreas Portmann war einer der wenigen Krienser Spielern, die ihre gewohnte Leistung abrufen konnten. (Bild: Archiv Nadia Schärli/Neue LZ)

Torhüter Andreas Portmann war einer der wenigen Krienser Spielern, die ihre gewohnte Leistung abrufen konnten. (Bild: Archiv Nadia Schärli/Neue LZ)

Das Verdickt war am Ende klar und deutlich. Der HC Kriens-Luzern hatte in Winterthur keine Chance auf einen Punktegewinn und verlor mit 18:29 Toren.

Man wollte den schwachen Auftritt vom letzten Wochenende vergessen machen, dies gelang aber bei weitem nicht. Gegen ein solides Pfadi Winterhtur geriet der HC Kriens-Luzern von der ersten Minute an ins Hintertreffen. Es war nicht so, dass das Team von Heiko Grimm nicht wollte, doch die Verunsicherung war von Beginn an spürbar und wurde mit jedem Gegentor grösser. Im Spielaufbau wurden enorm viele Fehler produziert, die Torabschlüsse waren zum Teil zu wenig zwingend und in der Deckung konnten die Angriffsspieler zu wenig neutralisiert werden. Auf eine gelungene Aktion folgten meistens wieder zwei schlechte Aktionen. Dies tat dem angekratzten Selbstvertrauen natürlich keine Dienste.

Torhüter Andreas Portmann konnte eine vernünftige Quote abliefern, Samuel Weingartner machte seine Sache gut und erledigte seinen Job. Bei allen anderen Feldspielern ist sehr viel Luft nach oben auszumachen.

Die zehntägige Spielpause wird dem Team gut tun. Heiko Grimm hat nun Zeit, die Schrauben und Muttern wieder zu justieren und einen positiven Spirit ins Team zu bringen. Das die Mannschaft Handball spielen kann, hat sie zu genüge in der Qualifikation gezeigt. Nun gilt es diese Tugenden wieder zu aktivieren und dies gelingt meistens nur mit harter Arbeit. Es gibt viel zu tun, packen wir es an.

pd/HCK/zim

Pfadi Winterthur - HC Kriens-Luzern 29:18 (13:8)

Eulachhalle Winterthur. – SR Sager/Styger. – Spielverlauf: 3:1, 5:1, 6:4,9:5, 11:6, 13:8; 15:10, 17:12, 20:12, 22:13, 26:16, 29:18.

Pfadi Winterthur: Vaskevicius (nicht eingesetzt), Bringolf (22/40); Maros (5/1), Tynowsky (3), Hess (5), Celestin (1), Sidorowicz (5), Gavranovic (3), Lier (1), Vernier, Jud (3), Scheuner, Freivogel, Svajlen.

HC Kriens-Luzern: Portmann (13/42)/Ineichen (nicht eingesetzt); Fellmann (1), Weingartner (1), Blättler, Spengler (5), Vögtli (1), Gwerder, Stojanovic (1), Baviera (1), Stankovic (4), Reuter (2), Hofstetter (2).

Bemerkungen: Pfadi Winterthur 3x2 Minuten, Kriens-Luzern 3x2 Minuten. Penalties: Portmann hält gegen Hess, Jud (trifft im Nachschuss); Stankovic über das Tor; HC Kriens-Luzern ohne Schramm, Schelbert und Mühlebach (alle verletzt).