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HANDBALL: Einmal ganz schlecht, einmal gut

Die Stanserinnen sind drei Spieltage vor Schluss weiterhin im Rennen um den direkten Ligaerhalt in der SPL1. Allerdings müssen die Nidwaldnerinnen nun ihre Schlüsselspielerin ersetzen.
Stephan Santschi
Muss die Saison wegen einer Schulterverletzung beenden: die 30-jährige Stanser Topskorerin Barbara Schiffmann, hier beim Sprungwurf. (Bild: Dominik Wunderli (Stans, 22. April 2017))

Muss die Saison wegen einer Schulterverletzung beenden: die 30-jährige Stanser Topskorerin Barbara Schiffmann, hier beim Sprungwurf. (Bild: Dominik Wunderli (Stans, 22. April 2017))

Stephan Santschi

stephan.santschi@luzernerzeitung.ch

Alles bleibt offen, die Schluss­phase in der Abstiegsrunde der SPL1 verspricht Hochspannung. Drei Runden sind noch ausstehend, Basel kann die Relegation nicht mehr abwenden, Yellow Winterthur ist gerettet. Dazwischen befinden sich zwei Teams, die um den direkten Ligaerhalt kämpfen – Stans und Kreuzlingen. Eines von beiden schafft es, das andere wird die Barrage gegen die Nummer zwei der SPL2 bestreiten müssen. Aktuell befinden sie sich auf Augenhöhe, beide haben gleich viele Punkte auf dem Konto, die Nidwaldnerinnen haben lediglich ein um acht Treffer besseres Torverhältnis vorzuweisen und stehen deshalb auf dem zweiten Rang.

Eine noch bessere Ausgangslage verspielte Stans am letzten Donnerstag zu Hause im Direktduell mit Kreuzlingen. 18:20 ging dieses verloren, «ganz schlecht war es», sagt Trainer Beat Fellmann, «im Angriff hat niemand Verantwortung übernommen». Es war das erste Spiel ohne Barbara Schiffmann, die sich am Wochenende zuvor bei einem Zusammenprall mit einer Gegenspielerin einen Kapselriss in der Schulter zugezogen hatte. Die 30-Jährige muss zwar nicht operiert werden, Handball wird sie in dieser Saison aber nicht mehr spielen können. «Klar würde ich gerne mitspielen, doch ich habe mich nun mit der Situation abgefunden. Es ist nervenaufreibend, die Spiele von der Bank aus mitzuverfolgen», erzählt Barbara Schiffmann.

Stans holt wertvollen 29:26-Sieg in Basel

Sie ist die Schlüsselspielerin der Stanserinnen, im rechten Aufbau sorgte die routinierte und abschlussstarke Linkshänderin immer wieder für matchentscheidende Momente, mit 123 Treffern ist sie auch die Topskorerin des Teams. Was gegen Kreuzlingen nicht gelang, nämlich Schiffmann zu ersetzen, gestaltete sich am Sonntag schon besser. Da gewann Stans auswärts gegen Basel mit 29:26 und holte sich dank der Niederlage von Kreuzlingen gegen Winterthur Platz 2 zurück. «Die offensive Deckung der Baslerinnen ist uns entgegengekommen, wir konnten immer wieder in die Lücken stossen. Wir erzielten viele einfache Tore von den Aufbaupositionen», freute sich Fellmann und schloss: «Doch, das war eine gute Leistung.»

In den Vordergrund spielte sich dabei seine Tochter Nadja, die insgesamt neun Mal erfolgreich war. Darüber hinaus war Beat Fellmann in beiden Partien von der Abwehrleistung angetan. Rückkehrerin Lea Krummenacher sorgt dabei für mehr Stabilität, «sie ist ein Riesengewinn für uns». Auch die Goalies machen wiederholt einen soliden Job.

Final um direkten Ligaerhalt in einer Woche

Fellmann hat also trotz des Ausfalls von Schiffmann genug Gründe, um vor dem Schlussspurt Zuversicht zu versprühen. Er, der das Team interimistisch noch bis Saisonende leiten wird, sieht seine Auswahl auch morgen Mittwoch in Winterthur nicht chancenlos. «Gegen Yellow gelingen uns oft gute Resultate.» Das grosse Endspiel im Kampf um den direkten Ligaerhalt in der dritten SPL1-Saison findet aber heute in einer Woche statt, wenn Stans in Kreuzlingen gastiert.

Frauen, SPL1

Finalrunde, 3. Runde: Rotweiss Thun – Spono Nottwil 19:31. LK Zug – Brühl St. Gallen 25:26. – Rangliste (alle 24 Spiele): 1. Brühl St. Gallen 40 Punkte. 2. Spono Nottwil 38. 3. LK Zug 36. 4. Rotweiss Thun 24.

Entscheidungsrunde, 3. Runde: Kreuzlingen – Yellow Winterthur 26:31. ATV/KV Basel – Stans 26:29. – Rangliste (alle 24 Spiele): 1. Yellow Winterthur 22. 2. Stans 14 (–140). 3. Kreuzlingen 14 (–149). 4. ATV/KV Basel 4.

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