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HANDBALL: HC Kriens-Luzern: Glücklich machen nur die Punkte

Der HC Kriens-Luzern wittert im Kampf um einen Finalrunden-Platz wieder Morgenluft: 26:21-Sieg gegen GC Amicitia. Die beiden Punkte, die bereiten Freude – der Gehalt des Spiels nicht.
Roland Bucher
Mit sieben Treffern der Krienser Topskorer: Peter Schramm. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 4. November 2017))

Mit sieben Treffern der Krienser Topskorer: Peter Schramm. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 4. November 2017))

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

Spielt Kriens nicht in seiner engen Heimat, in der Krauerhalle, sondern in der handballerischen Enklave, in der Luzerner Maihofhalle, dann ist das Spektakel garantiert. Es war ein grossartiges Publikum, das Kriens zum Sieg trieb. Oder, ein bisschen exakter gesagt: ein grosszügiges Publikum. Es spürte, dass der HCK den unbedingten Support benötigt, um sich aus der Krise zu schaffen, feuerte an, zuckte bloss mit den Schultern, wenn etwas nicht rund lief.

Die Ecken und Kanten beim wichtigen Sieg, die waren enorm. Zum Beispiel in der zweiten Viertelstunde der Partie. Heiko Grimms Team hatte ein Start­furioso hingelegt, schien mit dieser so souverän herausgespielten 9:2-Führung auf Kantersieg-Kurs. Dann verbündete sich das Team wieder einmal mit Bruder Leichtsinn. Grimm: «Es hat mich angekotzt, wie wir diesen Vorsprung vor der Pause derart fahrlässig preisgegeben haben.»

Heiko Grimm hatte zum Erfolg, der so dringend benötigt wurde, um das Krisengespenst zu verscheuchen, sonst nicht viel zu sagen: «Es war eine Willensleistung. Ich bin froh, dass die Mannschaft sie vollbracht hat. Am Donnerstag spielen wir in St. Gallen gegen Otmar. Wenn wir wieder so entschlossen auftreten und uns bestätigen – erst dann sind wir dort, wo wir sein wollen.» Auf dem Weg in die Finalrunde.

Schramm Chef auf dem Platz

Den zu ebnen: Das ist, weil Captain und Regisseur Tom Hofstetter womöglich erst im Dezember wieder eingreift, vor allem auch die Aufgabe von Peter Schramm. Der Linksaufbauer, gestern mit enormen Qualitäten auch in der Spielentwicklung, war der Mann, der die entscheidenden Akzente setzte. «Ich bin einer der Erfahrenen in dieser Mannschaft, es ist meine Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen.» Schramm traf sieben Mal, hielt das Team zusammen, als es vor der Pause fast kollabierte, und hatte nichts anderes zu behaupten als: «Es war ein enorm wichtiger Sieg, um wieder auf Kurs zu kommen.»

So wäre noch anzumerken, dass zwei frühere Amicitier, Goalie Bar und Luca Spengler, Entscheidendes zur Aufwärtskurve zeichneten, dass Blättler sein vor einer Woche gefeiertes Nationalmannschafts-Debüt mit einer eindrücklichen Leistung würdige. Und das Grimm sagte: «Es gibt keinen Grund, uns auf die Schultern zu klopfen. Wir haben noch sehr viel zu verbessern.»

HC Kriens-Luzern - GC Amicitia Zürich 26:21 (11:10)
Maihofhalle, 760 Zuschauer. SR Bertin, Adel

Spielverlauf: 1:1, 4:2, 7:2, 10:5, 10:8, 11:10; 12:12, 17:14, 19:15, 21:17, 24:19, 26:21. Strafen: Kriens-Luzern 8x2, GC Ami 5x2 Minuten.

HC Kriens-Luzern: Bar (1-60; 2 Tor)/Willimann; Fellmann (1), Wipf (1), Blättler (5/1), Engler (1), Spengler (6), Vögtli, Alili (1), Brücker (2), Delchiappo (1), Schramm (7).

GC Amicitia Zürich: Schelling (1-60), Ineichen; Frietsch (6), Pospisil (1), Leitner, Laszlo (1), Pocz-Nagy (1), Schild (1), Bakos, Heyme (6), Dannmeyer, Quni, Koller, Zildzic (2), Sartisson (1).

Bemerkungen: Kriens-Luzern ohne Hofstetter, Nyffenegger, Ramseier, Radovanovic.

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