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HANDBALL: HC Kriens-Luzern punktet in Winterthur

Der HC Kriens-Luzern siegt bei Pfadi Winterthur mit 33:29. Der HCK wusste die Gunst der Stunde mit einem starken Auftritt zu nutzen. Ein wichtiger Punktgewinn im Kampf um die Playoffs.
Mit dem Sieg gegen Winterthur hat sich der HCK wichtige Punkte um die Playoffs errungen. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Mit dem Sieg gegen Winterthur hat sich der HCK wichtige Punkte um die Playoffs errungen. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

War das das Gesellenstück des HC Kriens-Luzern im Kampf um den Meister-Playoffplatz? Mit einer starken Leistung jedenfalls entführten die Zentralschweizer beide Punkte aus der Winterthurer Eulachhalle (was vorher in dieser Saison noch keinem anderen Team gelungen war!) und setzten damit ein starkes Ausrufezeichen in diesem Titelkampf. Vor dem Ausrufezeichen steht der erfreuliche Satz: Der HC Kriens-Luzern ist definitiv in der Spitzengruppe des Schweizer NLA-Handballs angekommen!

Vor Wochenfrist war es eine hauchdünne Niederlage gegen Leader Kadetten Schaffhausen. Diesmal war es ein hochverdienter Sieg über ein personell zwar dezimiertes, trotzdem aber noch sehr stark besetztes Pfadi-Team, das zuvor fast alles gewonnen hatte und sich mit Blitztransfers über personelle Engpässe hinweghelfen konnte.

Diesmal aber waren die personellen Probleme der Pfader wohl zu gross. Nachdem sie die Ausfälle von Kindle und Cvjetic mit Zuzügen noch hatten kompensieren können, reichte es diesmal nicht. Mit Svajlen und Freivogel waren zwei weitere Akteure ausgefallen. Diese Ausfälle und die Umstände dazu sorgten ganz offensichtlich dafür, dass die Winterthurer nicht auf die gewohnte Pace kamen. Viele technische Fehler sorgten immer wieder für Rückschläge.

Der HC Kriens-Luzern jedoch war mit der klaren Vorgabe nach Winterthur gereist, gegen einen auf dem Papier favorisierten Gegner dann zuzupacken, wenn sich die Chance bietet. Eine so allgemein gehaltene Zielsetzung ist im Sport sehr oft eine Worthülse - am Samstag in Winterthur aber war sie die Wahrheit. Und nichts als die Wahrheit.

Pfadi schwächelte, der HCK nutzte diese Chance und drängte den Gegner mit einer eigenen starken Leistung definitiv auf die Verliererstrasse. Raemy (12 Tore) und Tom Hofstetter (9 Tore) waren die auffälligsten Figuren im Spiel der Krienser, das weitgehend ohne Topskorer Boris Stankovic (der an der Wade angeschlagene HCK-Topskorer kam für zwei Siebenmeter aufs Feld) auskommen musste. Es waren aber auch die beiden Torhüter Andi Portmann und Roman Schelbert, die mit zusammen 15 Paraden in wichtigen Momenten mithalfen, dem Team insgesamt jene Stabilität zu geben, die es in jedem Fall braucht, um Pfadi Winterthur in die Schranken zu weisen. Erfreulich zudem: Die 100-Prozent-Quoten bei Dani Fellmann (2), Fabio Baviera (3) und Vukasin Stojanovic (2). Sie öffneten den Spielraum für die kreativen Wirbelwinde im Team, Raemy und Hofstetter, denen der eine oder andere Fehlwurf ohne Einfluss aufs Spielgeschehen zugestanden werden konnte. Erfreulich zudem: Mit Claudio Vögtli konnte ein junger Linkshänder der SG Pilatus erstmals NLA-Luft schnuppern.

Dass der HCK durchaus nicht chancenlos wäre, zeichnete sich bereits früh ab in dieser Partie. Nach der ersten, ausgeglichenen Viertelstunde schon kam Pfadi ins Hintertreffen. Nach einer Serie von Fehlwürfen zog der HCK vom 8:8 zum 8:12 weg. Pfadi drohte das selbe Ungemach wie schon in den letzten Partien. Doch diesmal reichte es den Winterthurern nicht mehr, die Partie noch zu kehren. Pfadi schaffte es noch einmal, auf 14:15 heranzukommen. Doch da zeigte sich, wie wichtiger etwa ein Vukasin Stojanovic mit seiner Erfahrung für dieses Team ist. Stojanovic verwertete seine beiden darauf folgenden Chancen sicher, der HCK zog wieder mit 14:17 weg. Alles weitere war dann nur noch eine Frage der Höhe des Resultats. Denn jetzt war der HCK zu stabil, als dass er die sich bietenden Chance noch hätte nehmen lassen.

Das Bild der aktuellen NLA-Tabelle ist erfreulich. Der HCK liegt 9 Punkte vor dem Fünften, Wacker Thun. Bei noch sechs ausstehenden Spielen in der Finalrunde dürfte em HCK der Playoff-Platz nicht mehr zu nehmen sein. In den kommenden Partien gehen es deshalb auch darum, Rang 3 zu sichern, was in den Playoffs an Kadetten Schaffhausen vorbeiführen würde. Zumindest im Halbfinale

Benedikt Anderes / HC Kriens-Luzern

Pfadi Winterthur - HC Kriens-Luzern 29:33 (14:17)

Eulachhalle Winterthur, 500 Zuschauer. SR Jergen/Zaugg.

Strafen: Pfadi 5, HC Kriens-Luzern 4 x 2 Minuten.

Spielverlauf: 1:0, 2:1, 3:3, 4:4, 6:6, 8:8, 8:12, 10:13, 11:14, 13:15, 14:15, 14:17; 15:18, 16:19, 18:20, 20:23, 23:25, 24:28, 24:30, 26:31, 28:33, 29:33.

Pfadi Winterthur: Pramuk/Bringolf; Maros (5), Tynowski (1), Hess (2), Krieg (10/3), Lier, Konecnik (2), Bajram (2), Jud (4), Scheuner (2), Freivogel.

HC Kriens-Luzern: Schelbert/Portmann (ab 43.); Fellmann (2), Mühlebach, Raemy (12/1), Blättler, Spengler (2), Vögtli, Buholzer, Stojanovic (2), Baviera (3), Stankovic (2/2), Schramm (1), Hofstetter (9).

Bemerkungen: Pfadi ohne Svajlen und Freivolgel. Kriens setzt Stankovic nur für Siebenmeter ein. Penalties: 33. Bringolf hält Siebenmeter von Raemy (16:18); 35. Portmann hält Siebemeter von Krieg (16:19)

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