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HANDBALL: HC Kriens-Luzern siegt gegen den RTV Basel

Gegen den RTV Basel brillierte das Team des HC Kriens-Luzern mit einer ganz starken Abwehrleistung und liess den an sich wuchtigen Gegner förmlich auflaufen. Und weil das Team vorne mit Köpfchen agierte, nahm es zur Freude des gesamten Teams beide Punkte mit aus Basel in die Innerschweiz. Der feine 31:19-Sieg ist denn auch in dieser Höhe verdient.
Acht Mal traf Thomas Hofstetter das gegnerische Tor. (Bild: Dominik Wunderli/LZ)

Acht Mal traf Thomas Hofstetter das gegnerische Tor. (Bild: Dominik Wunderli/LZ)

Man könnte jammern und hadern: Nyffenegger mit Knieproblemen rekonvaleszent, Spengler angeschlagen und früh wieder out, Linkshänder Boris Stankovic gar nicht erst im Aufgebot wegen einer Schulterverletzung ... Doch statt zu jammern tritt der HC Kriens-Luzern in seiner aktuellen Verfassung selbstsicher und abgebrüht auf, stellt eine Deckung hin, die den Gegner während 60 Minuten verzweifeln lässt und tritt die Heimreise mit einem hochverdienten 31:19-Sieg an.

In Halbzeit ein war es Torhüter Paul Bar, der im Tor der Innerschweizer ein echtes Bollwerk bildete. Fast jeden zweiten Schuss wehrte der Neuzugang ab. Und als ob nicht das alleine schon den Gastgeber verzweifeln liess, zauberte der Ex-Bundesliga-Keeper auch noch wahre Zuckerpässe in Halle zum Gegenstoss. Bar harmonierte zudem hervorragend mit einer extrem starken Deckung, die dem Gegner in 30 Minuten gerade mal 10 Tore zugestand. Der (inoffizielle) Titel ist verdient: Beste Deckung der NLA, wenn man die Zahl der erhaltenen Tore betrachtet.

Aus der starken Deckung heraus entwickelte der HC Kriens-Luzern dann sein Angriffsspiel. Dieses war zwar nicht ganz fehlerlos – doch es passte trotzdem. Radovanovic (der Linkshänder hat eine unfassbare Wurfkraft) und Mittelmann Tom Hofstetter waren mit je 8 Toren die auffälligsten Figuren auf dem Platz.

Am meisten aber beeindruckte, wie die Mannschaft als Gruppe diese schwierige Partie meisterte. «Wir haben unsere Linie durchgezogen, egal was auf uns zukam,» freute sich Coach Heiko Grimm nach dem Spiel über diesen wichtigen Erfolg. «Wir nutzten einen Hänger der Basler konsequent aus, um davonzuziehen.» Dabei sei dies das Werk des gesamten Teams: «Jeder hat seinen Job. Und den macht er supergut – im Wissen darum, dass wir in der Summe dann auch solch schwere Spiele eben gewinnen können.»

Ein gutes Beispiel dafür war Christian Wipf. Aktuell im Tenue feldgrün unterwegs, stellte er in Halbzeit zwei seinen Mann in der Defensive und verwertete die einzige Chance, die er in der Offensive bekam, sicher. «Wir wachsen zu einem starken Team zusammen, indem jeder Leistung bringt, wenn er für den anderen einspringen muss, weil er weiss, dass seine Leistung wichtig ist.» Anführen könnte man in dieser Form noch andere Beispiele. Die Freude aber ist am Teamerfolg zu messen.

Als die Mannschaft nach Spielschluss in der Rankhof-Kabine zwar müde, aber trotzdem zufrieden Bilanz zog, war sie erstaunlicherweise nicht restlos zufrieden. Ein Selbstverständnis, das zeigt: Den Sieg nimmt die Mannschaft gerne mit. Aber auch die Lehren daraus, was in den kommenden Partien noch besser gemacht werden soll. Gelegenheit dazu bietet sich schon am Samstag: Dann gastiert der BSV Bern-Muri in der Maihofhale für das Cupspiel in der Maihofhalle (18.0 Uhr). Eine delikate Aufgabe - auch für ein Team, das «im Flow» unterwegs ist ...

Benedikt Anderes


RTV Basel – HC Kriens-Luzern 19:31 (10:17)
Rankhof, 200 Zuschauer. SR Bär / Süess
Strafen: RTV Basel 2, HC Kriens-Luzern 1 x 2 Minute
Spielverlauf: 0:2, 2:2, 4:4, 4:7, 7:8, 8:11, 8:16, 10:17; 11:18, 12:20, 13:21, 13:23, 15:27, 16:28, 17:29, 19:30, 19:31.
RTV Basel: Ullrich / T. Steiner; Hylken (3), Goepfert (2), Stamenov (1), Gerbl, Cvjietic (1), Basler (4), Kozina (2), Dannmeyer, Wittlin (1), Jurca (5/2), S. Steiner.
HC Kriens-Luzern: Bar (14 Paraden)/Portmann (ab 50., 3 Paraden); Fellmann (1), Wipf (1), Blättler (1), Spengler, Vögtli (1), Nyffenegger, Baviera (1), Brücker (3), Ramseier (3), Radovanovic (8/1), Schramm (4), Hofstetter (8).

Bemerkungen: HC Kriens ohne Stankovic (verletzt), setzt Nyffenegger nicht ein.

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