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HANDBALL: HC Kriens-Luzern verliert in Schaffhausen klar

Der HC Kriens-Luzern verliert gegen Kadetten Schaffhausen klar mit 23:33 und bekommt vom Meister eine Lehrstunde in Sachen Effizienz.
Mit sechs Treffern der beste Krienser: Fabio Baviera. (Archivbild Manuela Jans)

Mit sechs Treffern der beste Krienser: Fabio Baviera. (Archivbild Manuela Jans)

Kadetten Schaffhausen gegen HC Kriens-Luzern: Die aktuelle Tabellenlage liess ein Spitzenspiel vermuten. Immerhin empfing der aktuelle Leader den Tabellenzweiten. Die Partie selber aber war dann zu früh eine zu klare Sache, von Spitzenspiel keine Spur. Dazu war Kadetten Schaffhausen an diesem Abend zu seriös und zu gut. Dazu war aber auch der HC Kriens-Luzern zu weit entfernt von der guten Form der letzten beiden Partien. Dazu war aber auch der Gast aus der Zentralschweiz letztlich zu dünn besetzt. Und wenn dann die Alternativen fehlen, wenn Plan A nicht funktionniert, dann wird es schwierig. In Schaffhausen gegen ein breit aufgestelltes Team mitten im Champions League-Rhythmus ohnehin.

Der HC Kriens-Luzern vermochte trotz gewichtigen Absenzen (neben Schelbert und Vögtli fehlte auch Spengler) gut 25 Minuten mitzuhalten. Dann aber häuften sich beim gast aus der Zentralschweiz vor der Pause die Fehler. Drei HCK-Abschlussfehler in Serie nutzte der Gastgeber eiskalt aus und konterte den Gast aus. Bei 18:13 gings in die Pause - nicht hoffnungslos, aber doch schon eine schwere Hypothek.

Und die wuchs gleich nach dem Seitenwechsel fatalerweise noch zusätzlich an. Gleich sechs Versuche liess der Gast in Serie ungenutzt - sowas ist tödlich gegen einen Gegner vom Formate Schaffhausens. Statt heranzukommen, enteilte der Leader auf 22:14. Damit war die Messe gesungen. Umso mehr, als bei den Kadetten inzwischen auch der 154fache österreichische Nationaltorhüter Nikola Marinovic warmgeschossen war und die HCK-Schützen verzweifeln liess. Er liess sich am Schluss 18 Saves und eine Abwehrquote von astronomischen 53 Prozent notieren. Ein Beweis seiner Klasse - letztlich aber auch einer der Knackpunkte auf dem Weg zur Krienser Niederlage. Umso mehr, als beim HCK erst nach der Einwechslung von Noah Ineichen der eine oder andere Torhüter-Impuls auf die Deckung kam.

Viel zu machen war da nicht mehr. Denn an diesem Abend fehlten beim HCK die Alternativen. Baumgartner (2 von 8), Schramm (4 von10) und Hofstetter (1 von 5) kämpften zwar und hatten viele gute Aktionen, scheiterten aber oft an Marinovic. Das noch fast grössere Sorgenkind war die rechte Angriffsseite. Hätte dort Andri Lehmann nicht mit einem erfrischenden Auftritt noch 2 Tore erzielt - deren Ausbeute aus dem Spiel wäre mit 1 Tor von Yves Mühlebach definitiv ungenügend gewesen. Immerhin blieb Fabio Baviera seiner guten Form der letzten Spiele treu und zeigte vorne wie hinten ein gutes Spiel.

Fazit des HCK nach dieser Partie: Wenn wirklich alles stimmt, kann dieses Team Berge versetzen. Ausfälle (wie heute jene von Spengler und während des Spiels zusätzlich jener von Fellmann) bringen das System aber aus dem Gleichgewicht. Gegen ein Team wie Schaffhausen fehlen dann entscheidende Impulse, es fehlt die Erfahrung und es fehlt dann auch die Qualität, um solche Ausfälle zu kompensieren. Logische Konsequenz ist eine Niederlage. Diese ist zwar nicht überraschend - vielleicht aber überraschend deutlich. Umso mehr gilt es jetzt, sie zu analysieren, die nötigen Lehren daraus zu ziehen und sie wegzustecken, bevor in der nächsten Partie Vizemeister St. Otmar St. Gallen in der Maihofhalle antritt.

Kadetten Schaffhausen - HC Kriens-Luzern 33:23 (18:13)

BBC Arena Schaffhausen. SR Brunner/Salah

Spielverlauf: 0:1, 1:2, 3:2, 5:3, 6:5, 7:7, 10:8, 12:9, 13:10, 14:12 (25.), 18:13; 21:13 (37.), 22:14, 24:16, 25:17, 28:19, 30:20, 32:21, 33:22, 33:23.

Kadetten Schaffhausen: Marionovic (18 Saves, 53%!)/Portner; Cijetic (3), Liniger (5/1), Küttel, Graubner, Pendic, Brännberger, Stojanovic (4), Csasar (8), Alili, Maros (6), Koch (1), Mugli (3).

HC Kriens-Luzern: Portmann (2/13%)/Ineichen (8/30%); Fellmann (1), Mühlebach (1), Blättler (1), Lehmann (2), Gwerder, Stojanovic (3), Baviera (6), Stankovic (2/2), Baumgartner (2), Schramm (4), Hofstetter (1).

Bemerkungen: Strafen: Schaffhausen 4, Kriens-Luzern 2x2 Minuten. Penalties: 29. Csasar verschiesst Penalty (18:13). Kriens-Luzern ohne Vögtli, Schelbert und Spengler.

Benedikt Anderes / HC Kriens-Luzern

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