Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HANDBALL: HC Kriens-Luzern verliert knapp gegen Leader Wacker Thun

Der HC Kriens-Luzern verliert bei Leader Wacker Thun mit 20:24. Trotz Aufwärtstrend im Gesamtauftritt blieb der HCK nach einer Schwächephase vor der Pause (0:6 in 10 Minuten) letztlich chancenlos im Kampf um die Punkte.
Kriens-Spieler Peter Schramm kämpft gegen die Schaffhauser Defensive an. (Bild: Nadia Schärli (Kriens, 31. Januar 2018))

Kriens-Spieler Peter Schramm kämpft gegen die Schaffhauser Defensive an. (Bild: Nadia Schärli (Kriens, 31. Januar 2018))

Die wichtigsten Szenen gehörten den beiden Torhütern Flavio Wick und Paul Bar, die zusammen etwa so viele Saves hatten wie beide Teams zusammen an Toren erzielten. Um es vorwegzunehmen: Leistungsmässig ist dem HC Kriens-Luzern die Rehabilitation über weite Strecken gelungen im Vergleich zum Kadetten-Spiel. Defensiv war der HCK solider und hatte mit Paul Bar auch einen Torhüter, dem es gelang, wichtige Impulse zu setzen. Dass Bar am Schluss mit einer Quote von 45% nicht mal der beste auf dem Platz war, lag daran, dass beim Gegner (unter anderem) ebenfalls der Torhüter brillierte: Flavio Wicki parierte jeden zweiten Abschlussversuch der Zentralschweizer, hatte am Schluss 2 Saves mehr und eine (Trauma-)Quote von 50%.

Weil bei den Thunern dazu mit Lenny Rubin (6) und Luki von Deschwanden (9) zwei Rückraum-Schützen brillierten, blieb der Gast letztlich chancenlos. Das Rückraum-Duo, das den Wacker Thun Ende Saison Richtung deutsche Bundesliga verlassen wird, drückte dem Spiel den Stempel auf. Allen anderen hatte Keeper Paul den Zahn gezogen - an den zwei Routiniers und an deren Wurfrepertoire aber verzweifelte auch Bar.

So blieb der HC Kriens-Luzern nach einer starken Anfangsphase im Plus. Nach 17 Minuten aber riss der Faden, häuften sich die Fehler während mehr als 10 Minuten wieder bedrohlich. Ein abgezocktes Team wie Wacker nimmt solche Offerten dankbar an: aus dem 4:7 wurde ein 10:7. Der Gast liess sich in dieser Phase 8 Fehler «gutschreiben». Zu viel, um gegen den Leader wirklich im Geschäft zu bleiben.

Trotzdem aber - und das muss man dem HCK gutschreiben - kämpfte das Team weiter, zeigte zusammen mit Keeper Bar eine solide Leistung. Auf mehr als 4 Tore aber kam der Gast nie mehr an den Leader heran. Zu schwer wog die Hypothek aus der ersten Hälfte, als die Einheimischen klar davon gezogen waren.

Positiv aus Krienser Sicht war neben der Leistung von Paul Bar der Auftritt von Adi Blättler (5). Erfreulich war aber auch die Rückkehr von Wacker Thuns «Luzerner» Nicolas Raemy, der nach monatelanger Abwesenheit kurz vor der Pause sein erstes NLA-Tor erzielte.

Bendedikt Anderes


Wacker Thun - HC Kriens-Luzern 24:20 (12:9)

Lachenhalle Thun, 1'480 Zuschauer. SR Capoccia / Jucker
Spielverlauf:0:2, 1:3, 3:3, 3:5, 4:7 (17.), 10:7 (26.), 11:8, 12:9; 14:9, 15:10, 16:13, 17:14, 19:14, 22:16, 22:18, 24:19, 24:20
Wacker Thun: Wick/Winkler; Linder, Rubin (6), Raemy (1), Dähler, Suter, Giovanelli, Glatthard (1), Lanz (1), Caspar (1), Friedli (2), von Deschwanden (9/2), Guignet, Huwyler, Kraier (3)
HC Kriens-Luzern: Bar/Willimann; Fellmann (1), Wipf, Blättler (5/1), Engler (2), Spengler, Vögtli, Oertli, Alili (4), Ramseier, Radovanovic (4), Delchiappo, Schramm (3), Hofstetter (1).
Bemerkungen: Kriens-Luzern ohne Nyffenegger. Penalties: 45. Bar hält Penalty von von Deschwanden (18:14).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.